Tag Archiv ‘Fairtrade’

Rosen aus dem Süden….fair gehandelt!

Vor einigen Tagen habe ich eine mich sehr berührende Geschichte erlebt, die ich doch weitergeben möchte! Es ist die Geschichte eines Rosenstrausses, den ich gekauft habe und heute noch dafür gesorgt habe, dass die Rosen frisch angeschnitten wurden und neues Wasser bekamen. Sie erfreuen die ganze Familie mit ihrer wunderbaren Blütenpracht.

Das ist eigentlich was Alltägliches, werdet Ihr sagen, wer Rosen oder überhaupt Blumen liebt, verschenkt diese gern oder gönnt sich selbst welche. Ich habe auch bisher nur die Schönheit gesehen und keinen weiteren Gedanken verschwendet. Ich sah diese Rosen bei meinem Warenhaus des Vertrauens (Rewe) wie jedes Wochenende in Bündeln stehen und mich mit ihrer Farbenpracht anlachen. Ich nahm zwei Sträuße mit und arrangierte sie zuhause in einer großen Glasvase. Dabei fiel mir eine kleine Banderole an einer Rose pro Bund auf. Bisher hatte ich da nie drauf geachtet. Neugierig sah ich das Fairtrade-Logo darauf, eine Code-Nr. und die Internet-Adresse von fairtrade. „Woher kommt die Fairtrade-Blume?“, war die aufgedruckte Frage.

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Was Erfreuliches – Fairer Handel im Aufwind

Schon vor einem Jahr hatte ich auf die sehr schöne Tatsache hingewiesen, dass Transfair – der Verein, der sich um Handel mit Produkten aus der dritten Welt kümmert – wachsende Umsatzzahlen verzeichnet. (Artikel: Fair gehandelte Waren  – erfreulich beliebt).

Nun erfuhr ich aus den Medien, dass Transfair seinen Jahresbericht in Bonn vorgelegt hat und erfreuliche 27 Prozent im Umsatz gegenüber 2009 zugelegt hat. Das heißt in Zahlen, dass im vergangenen Jahr Fair-gesiegelte Produkte für rund 340 Millionen Euro verkauft wurden. Selbst der Vorsitzende sagte, dass ihn dieses angesichts der vielen Krisen in der Welt überrascht habe. So wurde er zitiert, wörtlich “ Gerade in Krisenzeiten wird das Bewusstsein dafür gestärkt, dass viele Bereiche unseres Konsumverhaltens nicht stimmen.“ Das kommt mir doch so bekannt vor, siehe meinen vorigen Artikel!

Erstmal will ich erklären, was ich über den Verein Transfair las: Es ist ein gemeinnütziger Verein, der von zahlreichen Institutionen getragen wird. Er betreibt selbst keinen Handel, sondern vergibt ein Siegel für fair gehandelte Produkte.( Vor allem die Kleinbauern und Händler in der dritten Welt haben davon einen Nutzen.) In Deutschland bieten derzeit 180 Partnerfirmen rund 1000 Fairtrade-gesiegelte Produkte an. Es gibt sie in über 30 000 Geschäften, Eine-Welt- und Bio-Läden. Auch über 18 000 gastronomische Betriebe schließen sich an. Ganz toll!!

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Fair gehandelte Waren – erfreulich beliebt

Weltweit, nicht nur in Deutschland, hat das Geschäft mit fair gehandelten Produkten sehr zugenommen. Fairtrade-Deutschland gab bekannt, dass immer mehr Menschen etwas Gutes für die Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika tun wollen. 267 Millionen Euro gaben Verbraucher  in Deutschland 2009 für fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Blumen oder Textilien aus. Das waren 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Den 800 zertifizierten Produzenten-Organisationen flossen allein vom deutschen Markt 36 Millionen Direkteinnahmen zu. Das ist umso erstaunlicher, damit haben sich nämlich die Befürchtungen, dass deutsche Kunden angesichts der Wirtschaftskrise keine fair gehandelten Produkte mehr kaufen, da sie etwas teurer sind, nicht erfüllt.

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