Tag Archiv ‘Fleisch’

Fleisch – nährstoffschonend zubereiten….

Was wäre beispielsweise das Osterfest ohne einen guten Braten – jetzt ist klassisch das Lamm gefragt, Weihnachten das Wild. Aber auch sonst immer der Genuss eines guten Bratens gefragt, wenn auch leider die alte Tradition mit dem sonntäglichen Braten etwas aus der Mode geraten ist.

Da waren interessante Tipps für die gute Zubereitung von Fleisch zu lesen. Erstmal sollte man darauf achten, lieber weniger zu kaufen, dafür aber in guter Qualität. Damit die wertvollen Nährstoffe erhalten bleiben, ist die gute Zubereitung vonnöten. Eine nährstoffschonende und fettsparende ist das Grillen. Die Speisen werden hierbei bei etwa 250 Grad gegart, ohne zusätzliches Fett. Leicht fettdurchzogene Fleischstücke sind optimal.

Beim Braten wird das Fleisch im eignen Fett, am besten ohne Fettzugabe oder mit wenig Fett bei 170 bis 200 Grad gebräunt und gegart. Da gibt es den Unterschied zwischen Kurzgebratenem oder dem klassischen Braten, der lange braucht. Um Spritzen zu vermeiden, sollte das Fleisch möglichst trocken sein, so erklären es die Fachleute.

Frittieren ist das Garen in 160 bis 175 Grad heißem Öl oder Fett. Das Fleisch kann dabei natur oder mit einem Ausbackteig umhüllt gegart werden. Der nimmt allerdings Fett auf. Das Fleisch ist danach außen goldbraun und knusprig, innen zart und saftig.

Das Niedrigtemperaturgaren ist auch zu empfehlen. Dabei wird das Fleisch zunächst angebraten. So können sich die gewünschten Röststoffe bilden. Dann   wird es bei 80 bis 90 Grad über längere Zeit im Ofen fertig gegart. Vor allem für große Braten sehr gut, aber auch Steaks und Filets werden zart und bleiben saftig. Und das Fleisch verliert nur wenig Gewicht durch Austrocknen.

Foto: Ute Pelz / pixelio.de

 

Ach du dickes Ei – Dioxinskandal!

Seit die Medien sehr präsent sind und täglich überall vom Dioxin-Skandal berichtet wird, sind wir Verbraucher ja auch sehr sensibel geworden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt ja inzwischen bei dem Futtermittelhersteller in Schleswig-Holstein. Es soll schon länger zu der Praxis der Herstellung gekommen sein, am 23.12.2010 wurden die Behörden in Schleswig-Holstein und Niedersachsen informiert, dass die zulässigen Höchstmengen von Dioxin überschritten wurden. Danach wurden von amtlicher Seite Proben entnommen.

Inzwischen werden auch immer mehr Einzelheiten bekannt, wie der Hersteller die Gifte verschleierte. So wurde im März eine Probe für das Labor nicht als Futtermittel deklariert, sondern als Maschinenfett. Nach Krisensitzungen des Bundes-Agrarausschusses erklärte auch Verbraucherschutzministerin Aigner, dass es völlig skrupellos sei, belastendes Material unter Futtermittel zu mischen. Und wer als Hersteller auffällige Testergebnisse vor den Behörden verschweigt, mache sich strafbar.

Betroffen sind vor allem Geflügelhöfe, also die Eierproduktion, auch Hähnchenmästereien, also Hähnchenfleisch. Viele mussten geschlossen werden. Seit gestern ist bekannt, dass in Niedersachsen auch Schweinemäster betroffen sind. 140 Schweine mussten bereits geschlachtet werden.

In der Region Hannover hat man nun belegt, dass bis Sonntag Eier mit dem Erzeugercode 2-DE-033350384 in den Handel gelangt sind, die eindeutig mit Dioxin belastet sind. Von amtlicher Seite wird vom Verzehr abgeraten. In NRW sind Eier aus zwei Betrieben mit überhöhten Werten bis zum 23.12.2010 in den Handel gekommen. Es sind XL-Eier mit der Nr. 2-DE-0513912 und bräunliche Eier mit der Nummer 3-DE-0514411.

In den Supermärkten wird zunehmend auf Bio-Produkte zurückgegriffen, wie auch im Fernsehen berichtet wurde. In vielen Geschäften sind diese Produkte schon ausverkauft. Die Nachlieferung hat dem Bio-Handel ein großes Hoch beschert.

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