Tag Archiv ‘Früchte’

Heimische Früchte -jetzt ein Genuss…

Die sommerliche Fruchtsaison ist eine herrliche Zeit. Aber es hat heute nicht jeder einen großen Garten, wie es noch früher war. Was haben wir geerntet und tage- und wochenlang eingeweckt, Gelee gekocht oder Kompott oder auch Saft gemacht! Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, wo es keine Tiefkühltruhen gab – Da musste alles sofort verarbeitet werden. Später habe ich vieles erstmal eingefroren und später, manchmal erst im Winter, verarbeitet.

Also, trotzdem jetzt ran an die süßen Sommerfrüchte. Auf dem Wochenmarkt gibt es sie vor allem aus der heimischen Region, jetzt sind die meisten vollreif und köstlich. Übrigens, sind sie alle auch Vitaminbomben.

Was hätten wir da zur Auswahl? Kirschen sind herrlich saftig, so auf die Hand gegessen, als  Pfannekuchen, Kompott, Marmelade oder auch Kirschlikör. Himbeeren sind anfällig für Druckstellen und sollten schnell verbraucht werden. Köstlich dazu: geriebener Ingwer. (Übrigens erinnere ich mich an meine Kindheit und Jugend auf dem Dorf, da ging man sie im Wald pfücken). Brombeeren haben ein intensiv fruchtiges Aroma und sind außer zu der klassischen Verwendung für Cremes gut. Zu süßen Desserts mit Ziegen-Frischkäse, probieren. Das ist ein Tipp von einer Küchenfee. (Übrigens, auch die wurden im heimischen Wald geerntet, sehr viel Dornen und sehr mühselig.)

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Frühstücksbowl – eine gute Idee für morgens

Eine Frühstücksbowl ist ein gesunder Start in den Tag. Dieser ist besonders für Kinder wichtig. Oft schaufeln die Kids nur noch Cornflakes in sich hinein. Das sind zuviel Zucker und leere Kalorien und nach einer Stunde, wie eine gestresste Mutter schrieb, hängt allen der Magen schon wieder an der Kniekehle.

Auch ein Porridge ist eine gute Alternative, aber die Frühstücksbowl ist unbestritten eine gute Idee. Man kann sie nach Lust und Laune zubereiten und genießen. Man muss sich nur die Zeit nehmen, die Früchte zu schnippeln. Ein prima Rezept geht so:

Zutaten für vier Personen: 500 g Quark, 500 g Joghurt, 2 x Vanillezucker, Früchte nach Belieben wie . Erdbeeren, Himbeeren, Banane, Kiwi, Heidelbeeren, Apfel-Mango-Mark, ein paar Haferflocken oder Müsli. Zubereitung: Den Quark mit dem Joghurt und dem Vanillezucker cremig rühren. Die Masse in Schüsseln füllen. Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren waschen. Die Erdbeeren halbieren.Banane und Kiwi schälen und in Scheiben schneiden. Alles Früchte sowie das Apfel-Mango-Mark und die Haferflocken der Reihe nach belegen. Dabei sieht es besonders schön aus, wenn die Eedbeeren in der Mittelreihe liegen und die Himbeeren und Heidelbeeren am Schüsselrand.

Foto: Harry Hartumm / pixelio.de

 

 

Edelkastanien – Herbstdelikatessen….

kastanienDer Herbst steht vielerorts im Zeichen der glänzenden Früchte der Edelkastanie, auch Stachelnüsse genannt. Vor allem im Tessin und in Südtirol sind ganze Landstriche von den mächtigen Bäumen geprägt und allgemein hochgeschätztes Kulturgut. In Ascona gibt es das bekannte Kastanienfest, eines von vielen in den Regionen. Auch in der Südpfalz werden die „Keschdefeste“ gefeiert mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Kastaniensaumagen und Kastanienlikör. Und ein einfach dazugehöriges Bild bei den herbstlichen Märkten auch hierzulande bis hin zu den Weihnachtsmärkten sind die Maronenröster.

Etwas zur Historie: Die Edelkastanie gehört zu den Buchengewächsen und stammt aus Asien. Vor 2.000 Jahren kam sie nach Griechenland und Italien. Die allgegenwärtigen Römer, wer sonst, brachten sie auf ihren Eroberungszügen mit in die germanischen Gefilde und pflanzten hier die ersten Maronenbäume an. Seit etwa 500 n. Chr. sind sie auch in Deutschland heimisch, hauptsächlich im milden Klima des Südwestens. Sie sind nämlich frostempfindlich. Heute gibt es die größten Bestände in der Ortenau mit 3.300 ha und in der Südpfalz mit 2.000 ha. Die Edelkastanie fügt sich gut in die hiesige Pflanzen- und Tierwelt ein.

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Was Leckeres für heiße Tage………

749089_web_R_K_B_by_Martin Moritz_pixelio.deWie ja schon geraten wird, die Sommertemperaturen  verlangen  viel zu trinken. Aber immer nur Wasser trinken, ist auf die Dauer langweilig. Obwohl erst kürzlich in den Medien veröffentlicht wurde, dass bei Testen das Leitungswasser manches Mineralwasser übertrumpft. Weil sehr gründlich kontrolliert wird, kann man das Wasser aus dem Hahn auch ohne weiteres konsumieren.

Aber so einen dezenten Geschmack, der gut schmeckt, kann man schon erreichen, indem man Obst oder Kräuter einige Zeit im Wasser ziehen lässt. Oder -ganz leicht – sind sprudelnde Getränke selbst herzustellen. Dabei kann man komplett auf künstliche Aromen verzichten, anders als bei den industriell hergestellten Limonaden.

Da war ein Rezept für Sirup als Grundzutat zu lesen. Sirup, aus Blüten, Früchten oder Kräutern hergestellt, ist eine gute Basis für Limonaden, Brausen und Spritzgetränke. Dafür muss man Zucker und Wasser zusammen in einem Topf erhitzen und uner Rühren aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann vom Herd nehmen und mit Beeren, Früchten oder Kräutern mischen. Das filtrierte Konzentrat wird in Flaschen gefüllt oder verdünnt getrunken. Wer will, kann dazu Sprudelwasser nehmen. Durch den Zuckergehalt und unter Luftabschluss ist der Sirup auch ohne Kühlung lange haltbar.

Fassbrause kann man auch mit selbstgemachtem Frucht- oder Kräutersirup herstellen. Einfach mit alkoholfreiem Bier mixen, dazu gibt es viele Varianten. Übrigens, bereits 1908 wurde Fassbrause in Berlin aus Malzextrakt und natürlichen Frucht- und Kräuterzusätzen hergestellt. Der Name kommt daher, weil die Brause früher direkt vom Fass gezapft wurde.

Zum Spritz kann man ebenfalls gut den Sirup nehmen. Dann mit Prosecco oder Sekt, einem Spritzer kohlensäurehaltigem Mineralwasser und Eiswürfeln in einen leckeren Spritz-Cocktail verwandeln. Dazu schmecken auch frische Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse und sogar Basilikum.

So lässt es sich doch gut aushalten im Sommer!

Foto: Martin Moritz / pixelio.de

 

Chiquita- Bananen – die Geschichte eines Unternehmens

bananenWer isst nicht gern Bananen, besonders Chiquita? Allein wir Deutschen essen über zehn Kilo pro Kopf und Jahr- und jede vierte davon ist eine „Chiquita“. Hinter dem Wettbewerber Dole ist die „Chiquita Brands International“ heute der größte Bananenkonzern der Welt.

Da ist es ungemein spannend, die Geschichte dieses Firmenimperiums nachzulesen! Bereits 1871  begann sie. Und das kam auf ganz kuriose Art und Weise: In diesem Jahr war der amerikanische Geschäftsmann Minor Cooper Keith nach Costa Rica gekommen, um eine Eisenbahnlinie zu bauen. Sein Bruder hatte ihm geschrieben, dass er hier in drei Jahren mehr Geld machen könnte als in USA in seinem ganzen Leben! Aber leider wollte sich keiner im Land mit den unmenschlichen Arbeitsbedingungen einverstanden erklären. So reiste er nach New Orleans, um in den Gefängnissen Arbeiter zu finden. Er stellte neben einem Dollar pro Tag auch Unterkunft und Verpflegung in Aussicht. Allerdings gab es nichts als Dschungel an der Strecke und dort wuchs nichts als eben Bananen!

Keith ließ große Plantagen anlegen, weil er wusste, dass das eine energiereiche Nahrung war. Trotzdem starben viele der 700 Arbeiter und zum guten Schluss konnte ihn die Regierung von Costa Rica nicht bezahlen. Also ließ sich Keith stattdessen 300.000 ha Land überschreiben und baute Bananen darauf an. Er verdiente ein Vermögen damit, aber leider verlor er fast alles bei missglückten Börsenspekulationen. 1899 fusionierte er mit zwei Konkurrenten und wurde der Vizepräsident dieses Unternehmens.

Der Name „Chiquita“ wurde erst 50 Jahre später eingeführt. Aber 1903 wurden schon die ersten Kühlschiffe eingesetzt. Seit 1963 wurden die Früchte mit den berühmten blauen Etiketten versehen. Vier Jahre später kamen die ersten „Chiquita“-Bananen nach Europa. Ab 1990 setzte sich das Unternehmen, das vorher wegen seiner Bedingungen in die Kritik geraten war, verstärkt im sozioökologischen Bereich ein.

Der Markenname ist übrigens eine Verniedlichung des spanischen Wortes „chica“ für Mädel, während das Logo „Miss Chiquita“ eine Dame zeigt, mit ausladendem Obsthut und gebauschten Ärmeln.

Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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