Tag Archiv ‘Garten’

Jersey – Blumen und vieles mehr….

Jersey  ist die südlichste und sonnenreichste der fünf Kanalinseln zwischen England und Frankreich. Jersey ist wie die anderen Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreiches noch eine Kronkolonie, sondern gilt als Kronbesitz und ist unmittelbar der Krone unterstellt. Amtssprache ist Englisch und Französisch. Die Insel hat 102700 Einwohner, die Währung ist Britisches Pfund und Jersey Pfund. Sie vereint britische Lebensart sowie französisches Flair. Es gibt malerische Städte, wildromantische Steilklippen, viel Strand, alte Herrenhäuser und prächtige Gärten zu sehen.

Darüber gab es Interessantes zu lesen:

Viele Gärten mit reicher Blütenpracht sind auch zu besichtigen. Beispielsweise das 20 Hektar große Anwesen der Eheleute Binney in Domaine des Vaux in St. Lawrence, dem Zentrum der Insel. Auch einen Gemüsegarten gibt es, aber vor allem die prächtigen Blumen und Pflanzen. Manchmal kommen sogar die Royals zu Besuch, mit Prinz Charles ist der Hausherr bekannt. In einem noch von der Mutter des Hausherrn angelegten Amphitheater findet heute jedes Jahr ein kleines Opernfestival statt. Die Domaine des Vaux ist von Gruppen zu besichtigen oder im Rahmen des Opernfestivals. Information: www.facebook.com/DomaineDesVauxOperaFestival.
Ein anderer sehenswerter Garten besteht schon seit dem Jahre 1680. Ein ganz anderer Charakter, „Botanischer Garten“ mit Kräutergarten. Hier gibt es auch viele Äpfel, die die Leidenschaft des Hausherrn Vincent Obbard sind, 20 alte Jersey-Sorten und 30 englische zieht er selber. Auch hier waren schon Charles und Camilla. Samarés Manor umfasst einen Wassergarten, einen exotischen Bereich sowie ein Museum und Ferienwohnungen. www.samaresmanor.com.

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Ein Garten mit viel Grün macht glücklich…

Es ist doch ein wahres Hobby, einen Garten oder einfach ein Stück Land mit viel Grün zu haben. Das macht viel Freude zum Hegen und Pflegen und kann eine glückliche Oase zum Wohlfühlen sein.

Ob es ein reiner Blumengarten ist, ein Staudengarten, oder auch ein Gemüsegarten, oder von allem etwas in einem, kommt auf den einzelnen Geschmack an. Oder auch auf die Möglichkeiten.

Wer andere Gärten bewundern will, hat Gelegenheit an den Tagen der „Offenen Gartenpforte“, die vielerorts im Sommer angeboten werden. Einfach mal in die örtlichen Mitteilungen schauen! Da öffnen Hobbygärtner ihre Paradiese zur alle Interessierten zum Staunen und zum Anregungen einholen. Das ist auch in Südengland eine gute Sitte, denn dort gibt es viele wunderbare Gärten, die der Stolz der Besitzer sind.

Ein paar Gedanken:  Laut einer Studie der GfK sind die Australier die fleißigsten Hobbygärtner, das ist verblüffend! (Der Verfasser hat auf seiner Reise dorthin keine Gärten gesehen, war aber auch auf andere Sehenswürdigkeiten aus!) 45 % von ihnen sagen, dass sie täglich oder mindestens wöchentlich in ihren Gärten oder auf dem Grundstück arbeiten. Danach folgen die Chinesen mit 36 %, dann die Mexikaner mit 35 %, dann Amerikaner und Deutsche mit 34 %.

Etwas ganz Verblüffendes wird aus China berichtet: Die Stadt Liuzhou beabsichtigt, Stadt und Garten zu verschmelzen. Sie baut derzeit ein neues Viertel für 30 000 Menschen, in dem alle Gebäude mit Pflanzen bedeckt sind! Die Fläche beträgt 140 Hektar, es sind 40 000 Bäume und rund eine Million Pflanzen von mehr als 100 Arten geplant.

Etwas Nettes war von dem Schriftsteller Hermann Hesse zu lesen: Als er in seinem Garten in Gaienhofen am Bodensee im Jahre 1908 einen Garten anlegte, sank er auf dem sandigen Hauptweg mit der Schubkarre ein. Für mehr Stabilität legte er unter den Sand zwei Schichten. Eine aus Scherben und eine aus Büchern! Nämlich die vielen Rezensionsexemplare gebrauchte er, die er von Verlagen geschickt bekommen hatte.

Wenn aus einem schönen gepflegten Garten eine Schlammwüste wird, ist das sehr bedauerlich. Aber in einem besonderen Fall hatte einen guten Grund – Im Park des Palais Lobkowitz in Prag passierte das im Jahre 1989. Auf diesen Park, der zum Gelände der Deutschen Botschaft gehörte, hatten sich ab August 1989 Tausende DDR-Bürger geflüchtet und hausten dort. Unvergessen die Szene: Am 30. September verkündigte ihnen Außenminister Hans-Dietrich Genscher vom Balkon aus, dass ihre Ausreise möglich geworden war!

Foto: Eva /pixelio.de

 

Alte deutsche Wintergemüse…

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Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Heutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die leckeren Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker.

Schwarzwurzel: Die geschälte Schwarzwurzel ist wirklich äußerlich dem Spargel ähnlich. Man sollte, wenn man sie frisch zubereitet, was natürlich leckerer ist, zum Säubern und Schälen Handschuhe tragen. Ihr klebriger Saft lässt sich nämlich schlecht von den Händen entfernen. Sie kann gekocht werden oder auch roh mit etwas Zitronensaft und Mayonaise als Salat gegessen werden. Sie enthält viel Kupfer, was für die Knochen wichtig ist, sowie Mangan zur Entgiftung der Leber und Kalium für Herz, Muskeln und Nerven.

Rote Bete: Zugegeben, die Zubereitung ist etwas mühselig. Viele scheuen sich davor, denn die Rote Bete färbt die Finger rot beim Schälen und braucht erst mal eine Stunde, um ungeschält in Salzwasser die richtige Konsistenz zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, es ist  leckerer als aus dem Glas und diese rote Rübe ist auch reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Dann setzt sie auch mit ihrer roten Farbe schöne Akzente auf dem Teller. Das sie äußerst schmackhaft ist als Salat, als Gemüsebeilage und auch als Suppe, ist nur der Vollständigkeit zu erwähnen. (mehr …)

Alle Jahre wieder – der Weihnachtsbaum

718811_web_R_by_Rolf Handke_pixelio.deDa viele Leute den Weihnachtsbaum nach der Sitte anderer Länder schon jetzt aufstellen, ein paar Tipps zur Besorgung und Pflege. Alle Jahre wieder ist es dasselbe Dilemma, man frägt sich, warum das gute Stück so schnell nadelt? Da las ich ein paar gute Tipps, wie man länger was davon hat. Beispielsweise gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man seinen Baum ganz frisch selbst schlagen kann. Bei geschlagenen Bäumen sollte man darauf achten, dass sich die Nadeln nicht krümmen, blass oder glanzlos sind. Ein gutes Zeichen sind frische Harzspuren am Stamm und eine helle Schnittstelle. Bevor der Baum ins Wohnzimmer darf, sollte man ihn ein paar Tage draußen lassen. Ansonsten könnte er frühzeitig nadeln.

Dann noch draußen den Stamm wie eine Blume anschneiden, damit er genügend Wasser aufnehmen kann. Das Transportnetz erst entfernen, wenn der Baum im Ständer festgemacht und das Gefäß mit Wasser gefüllt ist. Nach frühestens 48 Stunden ins Wohnzimmer platzieren. Regelmäßig Wasser nachgießen ist wichtig, zu meiner Überraschung soll ein Baum bis zu vier Liter täglich brauchen.

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Schönes am Bodensee….

konzilEine der schönsten deutschen Landschaften ist der Bodensee und seine Umgebung. Gerade jetzt im September ist es einfach wunderschön hier. Man kann noch bis Oktober im See baden, wenn das Wetter mitspielt. Das tut es im Spätsommer und Frühherbst meist. Dann gibt es die wunderbaren Äpfel und andere Obstsorten und nicht zu vergessen den Federweißen, hier Sauser genannt, mit frischem Zwiebelkuchen!

Zwei Angebote fielen mir in die Hände, die zu allem anderen sehr sehenswert sind: Rings um den See gibt es reizvolle Gärten, mittelalterliche Kräuterbeete und barocke Schlossparks. Dann in meiner Lieblingsstadt Konstanz eine große Ausstellung zur Konzil-Geschichte im Konzilgebäude.

Da ist die Wahl schwer, was man zuerst beschreibt. Fangen wir mit dem Konzil an. Nach dem Bildungsgenuss kann man ja dann in die Natur hinaus. Es gibt im Konstanzer Konzil die Große Landesausstellung „Das Konstanzer Konzil. Weltereignis des Mittelalters 1414-1418“. Da das Interesse so enorm ist, öffnet das Badische Landesmuseum ab dem 1. September die Pforten der Ausstellung nun auch an den letzten drei Montagen der Laufzeit. So kann man bis zum Ende der Ausstellung am 21.September an sieben Tagen in der Woche und auch schon um 9 Uhr die Ausstellung besuchen. Freitags ist bis 21 Uhr geöffnet, um 11 Uhr gibt es eine zusätzliche öffentliche Führung. (mehr …)

Blumen – wo Allergiker nicht aufpassen müssen!

Jetzt kommt die Zeit, die alle Allergiker fürchten: Nicht nur die Blütenpollen der Birken u. co. sind eine Plage, auch manche Blumen in Parks und Gärten sind mit Vorsicht zu genießen. Das geht bei manchen Betroffenen so weit, dass sie jetzt selbst bei dem schönen Wetter, das zur Zeit herrscht, den Aufenthalt im Freien meiden, wenn es eben geht.

Da sollte man im eigenen Garten auf Pflanzen verzichten, gegen deren Pollen man allergisch ist. Da las ich Tipps vom Zentralverband Gartenbau, wo ich wieder was gelernt habe. Es gibt nämlich eine Reihe von Pflanzen und Blumen, die fast oder garnichts davon haben, was so viele Mitmenschen jetzt plagt.

Das fand ich ja richtig erfreulich, da wären beispielsweise, so die Experten, Gehölze mit sterilen Blüten wie Hortensien oder Pflanzen wie Azaleen, Rhododendron und Clematis. Dann werden empfohlen Pflanzen mit Pollen, die aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichtes nicht so leicht verbreitet werden. Das sind Hibiskus und Kapuzinerkresse. Als unproblematisch gelten auch die Stauden für den Steingarten unda uch Lupinen, Iris, Astilben, Salvien, Klatschmohn, Löwenmäulchen oder Rittersporn. Das sind doch eine ganze Menge Blumen, die passen und auch noch schön sind.

Was auch  geraten wird den allergiegeplagten Mitmenschen: Man soll die richtige Tageszeit für die Gartenarbeit beachten. Wenn auch andere Blumen im Garten sind, es gibt nämlich pollenfreie und pollenarme Stunden wie am frühen Morgen, nach einem Regenschauer oder an windarmen Tagen zur Mittagszeit. Für alle Fälle sollte man schützende Kleidung oder in schlimmen Fällen eine Staubmaske nicht vergessen.

Trotzdem viel Spaß an unseren wunderbaren Blumen und Stauden und schöne Zeit im Garten!

Foto: Erika Hartmann / pixelio.de

Frühling im Garten – der Garten im Frühling

Der Garten lockt mit allmählich steigenden Temperaturen nicht nur die Profis, sondern auch die Hobby-Gärtner hinaus. Die ersten Frühlingsblüten zaubern jetzt Farbe in die Gärten und Parks. Nach Schneeglöckchen, Krokus und Narzissen sind natürlich die Primeln dabei, bald auch Traubenhyazinthen und Tulpen. Die Gärtnereien bieten eine reiche Auswahl an farbenprächtigen Frühlingblühern. Da lacht einem das Herz in Vorfreude.

Wer einen Garten oder auch nur Terrasse und Balkon hat, weiß aber, dass es jetzt viel zu tun gibt, damit das ganze Jahr über Blühendes uns erfreut.

Da fiel mir eine Liste in die Hände, wo kurzgefasst die wichtigsten Arbeiten zusammengefasst sind. Die fand ich so einfach und gut, dass ich sie nicht nur für mich verwenden will:

Kübel- und Zimmerpflanzen sollten jetzt umgetopft werden, damit sie demnächst kräftig weiter wachsen können. Hinausstellen sollte man sie aber erst, wenn der Frost vorbei ist. Nach alter Bauernregel nach der „Kalten Sophie“, also nach dem 15. Mai.

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