Tag Archiv ‘Garten’

Wunderbare Rhododendronblüten – Frühlingspracht pur

Lieben Sie auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedesmal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Es ist besonders in diesem Jahr etwas fürs Gemüt. Die große Zahl von blühenden Sträuchern zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Rhododendren sind dabei, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten.

Ich habe mich deshalb auch etwas mit der Pflanze an sich befasst. Falls es Sie auch interessiert, hier meine Ausbeute: Der Rhododendron ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericceae). Hätten Sie das gewusst, ich  nicht. Der Name Rhododendron (griechisch für „Rosenbaum“) wurde bis ins 17.Jahrhundert für Oleander verwendet. Es gibt 1000 Arten, eine Vielzahl von Sondergattungen und eine fast unübersehbare Zahl von Sorten. Zu finden ist diese Pflanze von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis 5000 m). Ich sah im vor einigen Jahren um diese Zeit in Schotttland eine Menge davon. Nur in Südamerika und Afrika fehlen sie, in Nordaustralien gibt es welche. Die Blütezeit reicht von Januar bis August, die meisten blühen im April und Mai.

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Jetzt Garten und Terrasse ausnutzen…

701008_web_R_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deDa wir alle zur Zeit meist zu Hause sein müssen, können wir aus der Not eine Tugend machen und uns Garten und Terrasse schön machen. Das Wetter ist ja auch zur Zeit wunderbar.

Garten, Terrasse und Balkon werden jetzt zum zweiten Wohnzimmer.  Besonders angesagt: Outdoormöbel aus Flechtfaserwerk. Wenn die Sonne scheint, wollen wir alle ja auch nach draußen. Landauf, landab werden die Gärten, Terrassen und Balkone fein gemacht für die Freiluft-Saison.

Angesagt waren schon in den letzten Jahren Wohnlandschaften mit viel Platz zum Entspannen, Abschalten und Relaxen für die ganze Familie. Denn die Zeiten, wo ein Tisch, Klappstühle und ein paar schlichte Kissen ausreichten, sind vorbei. Das weiß auch die Fachfrau vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Die Menschen wollten ihre Outdoor-Möbel genau so schön gestalten wie den Rest der Wohnung, hat sie festgestellt.

So ist es wenig überraschend, dass immer mehr Geld für die Ausstattung draußen ausgegeben wird. Das gesamte Marktvolumen für „Garden-Living-Produkte “ auf neudeutsch! liegt in Deutschland derzeit bei rund 2,8 Milliarden Euro!. Davon entfallen 50 Millionen auf Gartenmöbel aus deutscher Herstellung. In der neuen Saison werden vor allem Sitzmöbel aus der Flechtwerkfaser Polyurethan erworben, die aussehen wie die Couch und die Sessel im Wohnzimmer. So kann man gemütlich draußen verweilen. Vor allem Gartenmöbel in großer L-Form mit ausgedehnter Liegefläche laden zum Mittagsschlaf ein. Eine Nummer kleiner kann man sie für zwei Personen zum Sitzen haben. Die Farben sind natürlich, braun, beige und grau.

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Jersey – Blumen und vieles mehr….

Jersey  ist die südlichste und sonnenreichste der fünf Kanalinseln zwischen England und Frankreich. Jersey ist wie die anderen Kanalinseln weder ein Teil des Vereinigten Königreiches noch eine Kronkolonie, sondern gilt als Kronbesitz und ist unmittelbar der Krone unterstellt. Amtssprache ist Englisch und Französisch. Die Insel hat 102700 Einwohner, die Währung ist Britisches Pfund und Jersey Pfund. Sie vereint britische Lebensart sowie französisches Flair. Es gibt malerische Städte, wildromantische Steilklippen, viel Strand, alte Herrenhäuser und prächtige Gärten zu sehen.

Darüber gab es Interessantes zu lesen:

Viele Gärten mit reicher Blütenpracht sind auch zu besichtigen. Beispielsweise das 20 Hektar große Anwesen der Eheleute Binney in Domaine des Vaux in St. Lawrence, dem Zentrum der Insel. Auch einen Gemüsegarten gibt es, aber vor allem die prächtigen Blumen und Pflanzen. Manchmal kommen sogar die Royals zu Besuch, mit Prinz Charles ist der Hausherr bekannt. In einem noch von der Mutter des Hausherrn angelegten Amphitheater findet heute jedes Jahr ein kleines Opernfestival statt. Die Domaine des Vaux ist von Gruppen zu besichtigen oder im Rahmen des Opernfestivals. Information: www.facebook.com/DomaineDesVauxOperaFestival.
Ein anderer sehenswerter Garten besteht schon seit dem Jahre 1680. Ein ganz anderer Charakter, „Botanischer Garten“ mit Kräutergarten. Hier gibt es auch viele Äpfel, die die Leidenschaft des Hausherrn Vincent Obbard sind, 20 alte Jersey-Sorten und 30 englische zieht er selber. Auch hier waren schon Charles und Camilla. Samarés Manor umfasst einen Wassergarten, einen exotischen Bereich sowie ein Museum und Ferienwohnungen. www.samaresmanor.com.

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Ein Garten mit viel Grün macht glücklich…

Es ist doch ein wahres Hobby, einen Garten oder einfach ein Stück Land mit viel Grün zu haben. Das macht viel Freude zum Hegen und Pflegen und kann eine glückliche Oase zum Wohlfühlen sein.

Ob es ein reiner Blumengarten ist, ein Staudengarten, oder auch ein Gemüsegarten, oder von allem etwas in einem, kommt auf den einzelnen Geschmack an. Oder auch auf die Möglichkeiten.

Wer andere Gärten bewundern will, hat Gelegenheit an den Tagen der „Offenen Gartenpforte“, die vielerorts im Sommer angeboten werden. Einfach mal in die örtlichen Mitteilungen schauen! Da öffnen Hobbygärtner ihre Paradiese zur alle Interessierten zum Staunen und zum Anregungen einholen. Das ist auch in Südengland eine gute Sitte, denn dort gibt es viele wunderbare Gärten, die der Stolz der Besitzer sind.

Ein paar Gedanken:  Laut einer Studie der GfK sind die Australier die fleißigsten Hobbygärtner, das ist verblüffend! (Der Verfasser hat auf seiner Reise dorthin keine Gärten gesehen, war aber auch auf andere Sehenswürdigkeiten aus!) 45 % von ihnen sagen, dass sie täglich oder mindestens wöchentlich in ihren Gärten oder auf dem Grundstück arbeiten. Danach folgen die Chinesen mit 36 %, dann die Mexikaner mit 35 %, dann Amerikaner und Deutsche mit 34 %.

Etwas ganz Verblüffendes wird aus China berichtet: Die Stadt Liuzhou beabsichtigt, Stadt und Garten zu verschmelzen. Sie baut derzeit ein neues Viertel für 30 000 Menschen, in dem alle Gebäude mit Pflanzen bedeckt sind! Die Fläche beträgt 140 Hektar, es sind 40 000 Bäume und rund eine Million Pflanzen von mehr als 100 Arten geplant.

Etwas Nettes war von dem Schriftsteller Hermann Hesse zu lesen: Als er in seinem Garten in Gaienhofen am Bodensee im Jahre 1908 einen Garten anlegte, sank er auf dem sandigen Hauptweg mit der Schubkarre ein. Für mehr Stabilität legte er unter den Sand zwei Schichten. Eine aus Scherben und eine aus Büchern! Nämlich die vielen Rezensionsexemplare gebrauchte er, die er von Verlagen geschickt bekommen hatte.

Wenn aus einem schönen gepflegten Garten eine Schlammwüste wird, ist das sehr bedauerlich. Aber in einem besonderen Fall hatte einen guten Grund – Im Park des Palais Lobkowitz in Prag passierte das im Jahre 1989. Auf diesen Park, der zum Gelände der Deutschen Botschaft gehörte, hatten sich ab August 1989 Tausende DDR-Bürger geflüchtet und hausten dort. Unvergessen die Szene: Am 30. September verkündigte ihnen Außenminister Hans-Dietrich Genscher vom Balkon aus, dass ihre Ausreise möglich geworden war!

Foto: Eva /pixelio.de

 

Alte deutsche Wintergemüse…

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Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Heutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die leckeren Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker.

Schwarzwurzel: Die geschälte Schwarzwurzel ist wirklich äußerlich dem Spargel ähnlich. Man sollte, wenn man sie frisch zubereitet, was natürlich leckerer ist, zum Säubern und Schälen Handschuhe tragen. Ihr klebriger Saft lässt sich nämlich schlecht von den Händen entfernen. Sie kann gekocht werden oder auch roh mit etwas Zitronensaft und Mayonaise als Salat gegessen werden. Sie enthält viel Kupfer, was für die Knochen wichtig ist, sowie Mangan zur Entgiftung der Leber und Kalium für Herz, Muskeln und Nerven.

Rote Bete: Zugegeben, die Zubereitung ist etwas mühselig. Viele scheuen sich davor, denn die Rote Bete färbt die Finger rot beim Schälen und braucht erst mal eine Stunde, um ungeschält in Salzwasser die richtige Konsistenz zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, es ist  leckerer als aus dem Glas und diese rote Rübe ist auch reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Dann setzt sie auch mit ihrer roten Farbe schöne Akzente auf dem Teller. Das sie äußerst schmackhaft ist als Salat, als Gemüsebeilage und auch als Suppe, ist nur der Vollständigkeit zu erwähnen. (mehr …)

Alle Jahre wieder – der Weihnachtsbaum

718811_web_R_by_Rolf Handke_pixelio.deDa viele Leute den Weihnachtsbaum nach der Sitte anderer Länder schon jetzt aufstellen, ein paar Tipps zur Besorgung und Pflege. Alle Jahre wieder ist es dasselbe Dilemma, man frägt sich, warum das gute Stück so schnell nadelt? Da las ich ein paar gute Tipps, wie man länger was davon hat. Beispielsweise gibt es zahlreiche Anbieter, bei denen man seinen Baum ganz frisch selbst schlagen kann. Bei geschlagenen Bäumen sollte man darauf achten, dass sich die Nadeln nicht krümmen, blass oder glanzlos sind. Ein gutes Zeichen sind frische Harzspuren am Stamm und eine helle Schnittstelle. Bevor der Baum ins Wohnzimmer darf, sollte man ihn ein paar Tage draußen lassen. Ansonsten könnte er frühzeitig nadeln.

Dann noch draußen den Stamm wie eine Blume anschneiden, damit er genügend Wasser aufnehmen kann. Das Transportnetz erst entfernen, wenn der Baum im Ständer festgemacht und das Gefäß mit Wasser gefüllt ist. Nach frühestens 48 Stunden ins Wohnzimmer platzieren. Regelmäßig Wasser nachgießen ist wichtig, zu meiner Überraschung soll ein Baum bis zu vier Liter täglich brauchen.

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Schönes am Bodensee….

konzilEine der schönsten deutschen Landschaften ist der Bodensee und seine Umgebung. Gerade jetzt im September ist es einfach wunderschön hier. Man kann noch bis Oktober im See baden, wenn das Wetter mitspielt. Das tut es im Spätsommer und Frühherbst meist. Dann gibt es die wunderbaren Äpfel und andere Obstsorten und nicht zu vergessen den Federweißen, hier Sauser genannt, mit frischem Zwiebelkuchen!

Zwei Angebote fielen mir in die Hände, die zu allem anderen sehr sehenswert sind: Rings um den See gibt es reizvolle Gärten, mittelalterliche Kräuterbeete und barocke Schlossparks. Dann in meiner Lieblingsstadt Konstanz eine große Ausstellung zur Konzil-Geschichte im Konzilgebäude.

Da ist die Wahl schwer, was man zuerst beschreibt. Fangen wir mit dem Konzil an. Nach dem Bildungsgenuss kann man ja dann in die Natur hinaus. Es gibt im Konstanzer Konzil die Große Landesausstellung „Das Konstanzer Konzil. Weltereignis des Mittelalters 1414-1418“. Da das Interesse so enorm ist, öffnet das Badische Landesmuseum ab dem 1. September die Pforten der Ausstellung nun auch an den letzten drei Montagen der Laufzeit. So kann man bis zum Ende der Ausstellung am 21.September an sieben Tagen in der Woche und auch schon um 9 Uhr die Ausstellung besuchen. Freitags ist bis 21 Uhr geöffnet, um 11 Uhr gibt es eine zusätzliche öffentliche Führung. (mehr …)

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