Tag Archiv ‘Gehölze’

Ein schöner Vorgarten – Visitenkarte des Hauses….

Ein schöner Vorgarten kann die Schönheit des Hauses aufwerten. Nicht das, was seit einigen Jahren modern geworden ist: alles zugeschottet, mit Steinen geschmückt, aber nirgends eine Spur von Grün. Das mag ja pflegeleicht für stark beschäftigte Eigentümer sein, aber zumindest ich finde, dass es einfach nicht schön ist. Aber jeder so, wie er es mag!

Wer aber einen herkömmlichen Vorgarten anlegen will, sollte schon der Hausbesitzer im voraus überlegen, wie er alles platziert, damit der Gesamteindruck harmonisch ist. Da las ich ein paar gute Tipps: Zu einem eher modernen Neubau passt am besten ein Vorgarten mit klaren Linien, bei einem alten Haus auf dem Lande kann es ruhig verspielt sein. Da kann man geschwungene Ränder zu den Beeten anlegen und altbekannte Pflanzen wie Hortensien oder Fingerhut pflanzen. Man kann sich gut bei den örtlichen Baumärkten oder Baumschulen erkundigen. Natürlich gibt es hier, wie für alles, auch eine Adresse zum Googeln: www.gruen-ist-leben.de.

Dann ist auch unbedingt die Größe zu berücksichtigen – Wie die Wegführung zum Haus ist, wie groß der Platz für Abfalltonnen sein darf. Welche Bepflanzung mit Sträuchern und Bäumen hängt auch davon ab. Bei einem kleinen Vorgarten nimmt man gern klein bleibende Kugelbäume. Da gibt es die „Klassiker“ wie Kugel-Ahorn oder Robinien, aber es gibt noch vieles anderes: Rotdorn, Sumpf-Eiche oder Amberbaum. Wenn viel Platz ist, können auch auslandende Laubbäume oder große Koniferen gepflanzt werden.

Dann ist auch noch die Frage, was man pflanzt, wenn man will, dass der Vorgarten das ganze Jahr über eine Blickfang ist. Also sollte man sich beraten lassen, um die jeweiligen Blühzeiten und Laubfarben gut darzustellen. Immergrüne Gehölze wie Buchsbaum, Rhododendron (der ja auch so herrlich blüht!),oder Stechpalme (die ja die schönen roten Beeren hat) dann Zierapfel oder Weißdorn, das kombiniert, ist eine gute Wahl. Wer will oder wo es zu passt, kann auch ein Rankgitter an die Hausfassade machen für Clematis, Kletterrosen oder Geißblatt.

Gutes Gelingen, es wird Euch sicher Spaß machen!

Foto: angieconcious / pixelio.de

Schonzeit für Hecken

Obwohl uns der Winter immer noch im Griff hat, ist fürden Gartenfreund bereits einiges zu tun, um den Garten fit für den Frühling zu machen. Dazu gehört vor allen Dingen der Rückschnitt von Bäumen, Hecken und Gehölzen. Da muss man sich fast beeilen, trotz Kälte, denn am 1. März beginnt die Schonzeit für Hecken und Gehölze!

Darauf weisen jetzt auch die Natur- und Landschaftsschutzbehörden hin! Bis zum 30. September dürfen Hecken und Gehölze weder gerodet noch abgeschnitten oder gar zerstört werden.

Diese bieten nämlich unsere heimischen Tierwelt, in dem Fall den Vögeln, Insekten, Reptilien und Amphibien Schutz vor ihren natürlichen Feinden. Außerdem dienen Gehölze als Nist- und Ruheplatz sowie zur Aufzucht des Nachwuchses.

Bald kommen die ersten Vögel und suchen sich ein ruhiges Plätzchen. Wenn dann die Knospen da sind sowie Blattwerk und Samen, freuen sich unsere Tierchen über kostbare Nahrungsspender.

Während der siebenmonatigen Schonzeit sind nur behutsame Form- und Pflegeschnitte erlaubt, wie das Zurückschneiden der austreibenden Zweige. Außerdem ist manchmal ein maßvoller Rückschnitt notwendig, wenn Zweige und Blattwerk in Fußgängerwege oder Fahrbahnen hineinwachsen. Oder wenn die Hecke an eine Garage stößt und bei Ein- und Ausfahrten die Sicht auf die Straße versperrt ist.

Wer zuviel abschneidet oder gar einen Kahlschlag macht, verstößt gegen das Landschaftsschutzgesetz und riskiert ein Bussgeld bis zu 50.000 Euro.

Also, Mütze auf und in den Garten, das Arbeiten an der frischen Luft tut auch gut.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de 

 

 

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss