Tag Archiv ‘Hamburg’

Urlaub im schönen Deutschland……

Wie schön, dass man wieder reisen kann nach den langen Corona-Zeiten. Die sind natürlich noch nicht vorbei, aber von oben herab sind die Beschränkungen gelockert worden. Der Trend geht dazu, Urlaub im eigenen Land zu machen. Da ist man doch mehr auf der sicheren  Seite. (Das Foto zeigt, wie Ihr sicher erkannt habt, das schöne Würzburg.)

Da war schon länger zu lesen, was Deutschland alles bietet! Nicht nur zum Sommer an die See, im Winter in die Berge. Mit großem Interesse habe ich gelesen, was wann wo angeboten wird. Der Artikel ist in Jahreszeiten aufgeteilt, aber leider ist der Frühling ja dahin gegangen. Also fange ich mit dem Sommer an, was ich entdeckt habe:

Nord- und Ostsee laden natürlich jetzt mit weiten Stränden und Seeluft ein. Aber auch etwas abseits, beispielsweise im Länderdreieck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Hier wurden wie auch in der Kölner Gegend Braunkohle-Tagebaugebiete geflutet und in Seelandschaften umgewandelt. Allein rund um Leipzig gibt es 9 Badeseen, was manche gar nicht wissen. Bekannter ist da die Mecklenburgische Seenplatte, hier gibt es 200 Naturbadeseen. Rund 3.000 Badeseen soll es in Brandenburg geben!

Bei Andernach am Rhein kann man sich wie in Island fühlen, hier sprudelt alle 100 Minuten ein großer Kaltwassergeysir. Da wären schon  nahe bei den Badeseen, die vom Tagebaugebiet im Erftkreis bei Köln in Seen umgewandelt wurden. Es gibt etliche sehr schöne, wo man surfen kann usw.

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Eine Buchempfehlung: “ Abschied von Sansibar“

sansibarEigentlich sind es sogar zwei Buchempfehlungen: In einer Zeitschrift fiel mir die Buchrezession von „Abschied von Sansibar“ des Schweizer Schriftstellers Lukas Hartmann auf. Es ist neu herausgekommen. Bei der Schilderung des Inhaltes merkte ich, dass ich genau die Geschichte schon gelesen hatte, und zwar in dem Buch“ Sterne über Sansibar“ von Nicole C.Vosseler, von 2010.

Trotzdem erstand ich es sofort und tauchte in die – wahre – Geschichte der arabischen Prinzessin Salme ein, die 1866 den Hamburger Kaufmann Heinrich Rueters lieben lernt. Sie verlässt alles, was ihr bisher etwas bedeutete, nimmt einen neuen Namen, eine neue Religion an. Man muss bedenken, dass so etwas in dieser Zeit eigentlich total unmöglich war!

Im kalten Hamburg lernt sie sich der hanseatischen großbürgerlichen Welt anzupassen, es muss sehr schwer gewesen sein. Nach vier Jahren löscht das Schicksal eine aber dennoch glückliche Familie aus. Heinrich Rueters kommt bei einem Unfall mit der Pferdebahn ums Leben. Als junge Witwe mit drei kleinen Kindern steht sie im fremden Land vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Ihre Finanzen werden von Treuhändern veruntreut.

Sie versucht jahrelang, dem Sultan, ihrem Bruder, der sie wegen ihrer Liebe verstoßen hat, nahezukommen und eine Versöhnung herbeizuführen. Auch, um ihr beträchtliches Erbe zu beanspruchen. Leider gerät sie in das politische Ränkespiel dieser Zeit, wo Deutschland Sansibar als Kolonie eintauscht gegen Helgoland.

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