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Handyverbot in der Schule!

handyAllgegenwärtig sind Handys und Smartphone, das kann jeder bestätigen, der mal Bahn gefahren ist. Auch sonst überall sieht man keinen, vor allem Jugendlichen, der nicht mit dem Handy agierend unterwegs ist. Wieviel Unfälle sind gerade in letzter Zeit passiert, wenn trotz Verbot fleißig weiterhin ohne Freisprechanlage gesprochen und gesimst wird.

Da freut es einen direkt, dass man den Gebrauch von Handys ab der zehnten Klasse in den Schulen untersagen will. In Nordrhein-Westfalen müssen Schüler ab der zehnten Klasse bald einen Grafiktaschenrechner im Mathematikunterricht benutzen. Viele fragen, warum Kinder denn keine Smartphone o.ä. verwenden dürfen? (Was waren das für Zeiten, als noch die geschriebene Antwort in der Handfläche aus der Patsche geholfen hat!!) Bildungspolitiker machen sich dafür stark, Handys in die Lernkonzepte einzubinden, wie man ja auch damals den Taschenrechner zugelassen hat.

Da taucht auch die Frage auf, ob Schüler reif genug sind für die Benutzung von Handys im Unterricht? Das kommt nicht auf die Bedienung an, das können alle Kinder und Jugendliche allemal. Es kommt da auf die schnellsten und pfiffigsten an, wenn alle die gleichen technischen Möglichkeiten haben. Die kann man auch gut bewerten. Aber da sollte man auch an das Verantwortungsbewusstsein denken.

Da kommt sofort die Frage auf, wie man damit umgeht, wie manche Lehrer und Mitschüler in kompromittierenden Situationen eiskalt gefilmt werden und dann im digitalen Netz für alle Welt zur Schau gestellt werden. Das ist leider in vielen Schulen heute gang und gäbe, wie Datenschutzverstöße oder Urheberrechtsverletzungen in Klassenräumen beim Benutzen von mobilen Endgeräten.

Denn bei allem guten, was es mit dem Einsatz moderner Technik in Schulen mit sich bringt, sind auch die Gefahren zu beachten. Da ist die Möglichkeit von Kollateralschäden groß. Staat und Gesellschaft sind da in der Pflicht, das mit großem Ernst zu behandeln.

Foto: Rödi / pixelio.de

Wer hätte das gedacht – das Handy ist 40 Jahre alt!!

Was ist da heute in der Zeitung zu lesen, mit Erstaunen registriert: Am 3. April 1973 telefoniert erstmals ein Mann mit einem Mobiltelefon. Mitten auf der Sixth Avenue in New York  – die Passanten bleiben selbst in diesem geschäftigen Teil der Stadt stehen und staunen ungläubig mit offenem Mund.

Der Mann , der dort telefonierte, war der Motorola-Ingenieur Martin Cooper. Er spricht mit seinem Konkurrenten Joel Engel von AT&T Bell Labs. Cooper erinnert sich noch gut, er hätte Joel erklärt, dass er von einem realen tragbaren Handy aus anrufe. Am anderen Ende der Leitung herrschte erst mal Sprachlosigkeit. Wer hätte damals geahnt, was für einen sagenhaften Boom dieses auslösen sollte!

Natürlich war damals kein Vergleich zu treffen mit den heutigen, immer kleineren Teilen. Der erste Prototyp war größer als ein Ziegelstein, war 33 x 9 x 4,5 cm groß und wog über ein Kilo! Muss man sich mal vorstellen!

Da gab es auch eine öffentliche Demonstration von Motorola, wie berichtet wird. Dazu hatte man eine Basisstation auf dem Dach eines 50-stöckigen Hochhauses eingerichtet, das den Anruf ins Festnetz weiterleitete. Damit wollte man die Behörden dazu bringen, eine erweiterte Frequenzfreigabe für Telefonunternehmen zu geben.

Da wird beríchtet, dass Martin Cooper schon 1967 an einem Vorläufer des Handys gearbeitet hatte.Damals für die Polizei in Chicago. Er tüftelte weiter, um seine Idee zu verwirklichen, einen Mobilfunk für jedermann einzurichten. Am 17. Oktober 1973 beantragte er ein Patent für sein Radio-Telefon-System.

Trotzdem sollte es noch zehn Jahre dauern, bis das erste Mobiltelefon auf den Markt kam. Es war das Dynatac 8000X und immer noch ein Monstrum im Vergleich zu heute. Wie zu lesen ist, reichte der Akku nicht mal für eine Stunde Sprechzeit, dann musste er zehn Stunden wieder aufgeladen werden. Der Verkaufspreis betrug unfassbare 3995 Dollar! Trotzdem ist festgehalten, dass dieses „Stiefel-Phone“ weltweit 300 000 Mal verkauft wurde.

Man muss sich das alles mal vorstellen und verinnerlichen, wie es heute nach einer unglaublichen Entwicklung aussieht. Die Internationale Fernmeldeunion in Genf hat eine Schätzung herausgegeben, die in diesem Zusammenhang in den Medien erwähnt wird. Danach soll es 2014 mit über sieben Milliarden so viele Handys auf der Welt geben wie Menschen!!

Foto: Gabi Ender / pixelio.de

Wenn`s dem Handy zu kalt wird….

Nun, da wir die kalten Wintertemperaturen haben, ist eine Meldung sicher sehr von Interesse: Auch dem Handy kann es zu kalt werden, nicht nur dem Besitzer! Der IT-Verband Bitkom rät, das gute Stück immer an einem möglichst warmem Ort aufzubewahren, wenn man außer Haus ist. Ideal sei die Innentasche der Jacke oder des Mantels, so raten die Fachleute. Was man vielleicht bisher gar nicht so gewusst hat, Minustemperaturen können der empfindlichen Elektronik Probleme bereiten.

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Sims mal wieder – die SMS wird am 3.12. 20 Jahre alt.

Was verschicken wir nicht alles über SMS – Wo bist Du gerade? Ich bin beim….., komme später. Sogar Liebeserklärungen und auch Trennungen werden auf diese Weise versandt und was nicht alles!

Wer hätte das gedacht, etwas, was fast allen selbstverständlich ist, wird 20 Jahre alt. Am 3.12.92 sandte ein Ingenieur des Unternehmens Airwide Solutions eine Short Message an einen Kollegen – mit dem kurz und bündigen Wunsch: “ Merry Christmas“. Sie wurde noch über eine PC-Software verschickt. Aber schnell wurde erkannt, was für ein Potenzial dahinter steckt. Am Anfang war eine SMS auf 160 Zeichen begrenzt. Auch das Schreiben war erst mühsamer, das geht mit der Zeit deutlich schneller. Auch für Smartphones gibt es mittlerweile spezielle Software.

Da ist es interessant, mal die Statistiken zu lesen: In diesem Jahr wurden allein Deutschland 157,2 Millionen SMS verschickt – pro Tag!! Das sind pro Jahr 57,4 Milliarden! Nach Angaben von Bitkom kommt jeder Deutsche auf 700 im Jahr. Kein Wunder, denn 83 Prozent aller Deutschen besitzen ein Handy, ein Smartphone usw.

Gerade jetzt zu Weihnachten und Silvester glühen dann die Drähte besonders heiß, bildlich gesprochen. Da werden die meisten SMS versandt.

Foto: Gerd Altmann / pixelio.de

 

 

Handy im Auto – eine unendliche Geschichte….

Die Unsitte, mit dem Handy im Auto zu telefonieren, ist alt und geht immer weiter. Dabei ist es schon fast so lange, wie es sie gibt, verboten, ohne Freisprechanlage zu telefonieren. Erst gab es eine Geldstrafe von 40 Euro, seit 2004 gibt es auch einen Punkt in Flensburg, laut § 23 der Straßenverkehrsordnung.

Da gab es eine repräsentative Umfrage von TNS Infratest und der E-Plus-Gruppe. Es wurden 800 Personen befragt und siehe da, es schreckt scheinbar viele nicht ab, trotz Strafe weiterhin im Auto zu telefonieren: 48 Prozent der Autofahrer gaben zu, das Handy während der Fahrt zu benutzen. Dabei komischerweise mehr Männer, nämlich 55 Prozent als Frauen, 41 Prozent.

Die Gründe liegen auf der Hand, „Neugier, wer wohl dran sein könnte, wenn es klingelt“, „weil es wichtig ist“ usw. Beí den Männern sind bundesweit schon jeder fünfte im Flensburger Verkehrszentralregister eingetragen, bei den Frauen „nur“ jede 18., das hat wiederum eine Studie des Auto Clubs Europa ergeben.

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Was gibt es Neues zum 2. Halbjahr?

Schon wieder ist ein halbes Jahr rum, die erste Jahreshälfte ging wieder wie der Blitz dahin! Nachdem uns der Winter diesmal nicht geplagt hatte, freuten wir uns auf den Frühling, dann lange auf den Sommer! Diesmal ist leider das Sommermärchen wieder nicht wahr geworden, muss ich leider vermelden. Ihr wisst schon, was ich meine! Wenn schon die Nachrichten auf allen Kanälen seit Donnerstag für einige Tage nur noch den Fußball als Headline hatten!

Aber die Zeit rennt dahin, wie schon erwähnt. Da kann ich als Trost einiges beisteuern, was sich zum 1. Juli ändert für die Bundesbürger. Das sind wieder ganz andere Dinge, manche schon bekannt durch Veröffentlichung. Aber schaden kann es ja nicht, was ich im Internet zufällig aufgestöbert habe, noch mal aufzugreifen:

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Und immer klingelt das Handy……

Was habe ich vor einigen Tagen im Fernsehen mitgekriegt: Viele Menschen meinen, sie müssten immer und überall erreichbar sein, machen sich abhängig von Handy, Smartphones usw. Es begegnet einem doch überall inzwischen, fast jeder ist mit diesen Dingen jederzeit beschäftigt, scheint es. Da schrieb sogar einer in der Zeitung, dass das sogar als schick gilt. Aber das hat vor allem mit der Veränderung der Gesellschaft zu tun, mit dem Leistungsdruck im Beruf. Es ist eine Schraube ohne Ende.

Da gab es dazu eine Umfrage des Hightech-Verbandes Bitkom, die ergab, dass 88 Prozent aller Berufstätigen außerhalb der regulären Arbeitszeit ansprechbar sind. Ein Drittel gab an, dass sie jederzeit für den Arbeitgeber zu sprechen sind. Andere Zahlen besagen, dass 50 Prozent der Berufstätigen ständig sozusagen im Stand-by sind.

Das hat jetzt auch die Bundesarbeitsministerin von der Leyen veranlaßt, Stellung dazu zu nehmen, dass es so nicht geht. Sie sagte vor der Presse, dass „klare Regeln“ geschaffen werden müssten, wie Mitarbeiter zu erreichen sein müssten. Im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes müsse der Einsatz von Diensthandys beschränkt werden. Es ginge ja auch um die Gesundheit der Mitarbeiter, die nicht mal ihre Freizeit genießen dürfen.

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