Tag Archiv ‘Heidesand’

Wollgrasblüten im Wind….

wollgrasEnde April bis Anfang Mai bietet sich an den moorigen Stellen der Lüneburger Heide ein besonderes Naturschauspiel: die Wollgrasblüte. Es ist eine Symphonie in Weiß, wenn die Heide voller Wattebäuschchen steht! Lange, bevor sie ihr bekanntes Erikakleid anlegt, blüht hier das Wollgras. Auch das ist in Lied und Literatur bekannt gemacht.

Das Wollgras wächst in 18 Unterarten, es weist in seinen Blütenständen vielblütige Ährchen auf. Sie bilden, von länglichen Blütenhüllfäden geschützt, den weißen Wollschopf. Genau genommen ist das schon der fruchtige Zustand der Pflanze. So sieht es aus, als sei die ganze Landschaft voll Wattebäusche. Es ist wirklich ein Naturereignis, vor allem, wo man eher die lila-rötlichen Erikafarben vermutet als diese schwebeleichten Wollweißtöne.

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In der Weihnachtsbäckerei…

Nun wird es wohl Zeit, dass ich was übers Plätzchenbacken schreibe. Das ist immer noch eine der schönsten Beschäftigungen im Advent.

Ich kenne besonders gute Hausfrauen, die schon im Oktober mit Plätzchen backen anfangen und dann in schönen Blechdosen ihre Schätze verwahren bis zur Adventszeit. Aber richtig Spaß macht es in der Adventszeit, meine ich.

Die Weihnachtsplätzchen heißen im Schwäbischen Gutsle, in der Schweiz Weihnachts-Guetzli. Was so eine richtige schwäbische (oder auch sonstwo) Hausfrau alten Schlages ist, legt ihren Ehrgeiz darein, besonders viele Sorten zu backen. So sagte mir eine schwäbische Freundin mal: „I henn dies Johr koi Zeit, viel Gutsle ze backe, I henn blos dreizehnerlei gschafft!“ (Schwäbische Freunde meiner Seite mögen mir verzeihen, wenn ich nicht alles richtig wider gegeben habe!).

Da es aber wirklich so viele schöne Rezepte für Plätzchen gibt, auch regional verschiedene und internationale, möchte ich mich auf meine Lieblingsplätzchen beschränken.

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