Tag Archiv ‘Heizung’

Keiner muss frieren!

Nun hat der Winter uns doch noch im Griff. Nach den außergewöhnlich milden Feiertagen ist nun die winterliche Kälte da. Aber trotzdem braucht keiner frieren. Das gilt auch für die Arbeitgeber, die ihren Angestellten ein „warmes“ Betriebsklime schaffen, soweit es möglich ist. Denn zu Recht muss man sich sagen, dass ein Arbeitnehmer, der friert, keine volle Leistung bringt.

Dafür hat sogar der Gesetzgeber spezielle Vorschriften erlassen, wie jetzt noch mal in den Printmedien nachzulesen war: Im Arbeitsschutzgesetz und in der Arbeitsstättenverordnung ist geregelt, was zu tun ist, wenn in den Arbeitsräumen „eine gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur“ nicht gegeben ist. Danach muss die Raumtemperatur  – von Ausnahmen abgesehen – bei überwiegend sitzender Tätigkeit wenigstens 19 Grad betragen, ansonsten etwa 17 Grad. Für Büroräume gilt sogar 20 Grad, für Verkaufsräume 19 Grad, Pausenräume sollten 21 Grad haben. Aber: Wer schwer körperlich arbeitet, der hat mit 12 Grad auszukommen!

Dann ist noch angegeben, dass der Arbeitgeber in den Arbeitsräumen „ausreichend gesundheitlich zuträgliche Arbeitsluft“ – so wörtlich – vorhanden ist. Also, wenn keine Klimaanlange vorhanden ist, gelüftet werden muss. Im Winter ist das natürlich ein Problem, damit die Raumtemperatur nicht zu sehr absinkt.

Dann ist noch wichtig, wie zu lesen war, wenn die Heizung ausgefallen ist, muss der Arbeitgeber das Gehalt weiterzahlen. Auch wenn die Belegschaft vorzeitig den Betrieb verlässt, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Da hat es sogar schon vor Jahren ein Urteil des Bundesgerichtshofes gegeben, welches feststellte, dass dieser Fall ein Betriebsrisiko der Firma ist. (Az: 4AZR 301/80)

Dann wären da noch die armen Arbeiter auf den Baustellen und im Straßenbau. Auf den meisten ruht die Arbeit, wenn die Temperaturen unter null Grad sinken. Wird aber gearbeitet, so hat der Arbeitgeber nach dem Arbeitsschutzgesetz auch hier „alle erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes für die Beschäftigten zu treffen.“ Also konkret würde das bedeuten, dass Winterschutzkleidung zusätzlich zur Arbeitskleidung als Schutz gegen Kälte, Wind und Nässe notwendig ist. Beispielsweise Mäntel, Hosen, Handschuhe, Schuhwerk, Kopf- und Ohrenschutz.

Foto: Lupo / pixelio.de

Zimmerpflanzen – grüne Lichtblicke im Winter

Wie schön ist es doch, wenn man mit grünen Pflanzen etwas Frische in der dunklen Winterzeit in die Wohnung bringen kann! Da muss man sie auch pflegen, damit auch sie den Winter gut überstehen.

Da las ich doch, was manche Leute für Tricks anwenden, um ihre Pflanzen gut zu pflegen: Kaffeesatz oder aufgebrühte Teeblätter werden auf der Blumenerde verteilt, gegossen wird mit dem Wasser aus dem Kartoffeltopf. (Ich muss gestehen, das mit dem Kartoffelwasser habe ich auch lange gemacht.) Manch einer legt eine Kupfermünze in die Vase zu Schnittblumen. Das alles ist nach Ansicht der Gartenfachleute gar nicht nötig. Im Gegenteil, Kaffee und Tee beeinflussen den ph-Wert der Blumenerde. Auf die Dauer wird diese sauer und die Pflanzen bekommen keine Nährstoffe mehr. Eigentlich ist wichtig, Licht, Wasser und ab und zu Dünger.

Auch jetzt im Winter sollten Pflanzen nicht zu weit weg vom Fenster stehen, damit sie genug Licht bekommen. Man sollte auch darauf achten, dass die Luft im Zimmer nicht zu trocken ist. Harlaubige Pfanzen sollte man sogar alle zwei Wochen mit lauwarmem Wasser abduschen, das nimmt auch gleichzeitig den Staub von den Blättern, der Licht abhält. 

Wasser-und Düngergaben sind gerade jetzt wichtig. Aber auch da ist zu beachten, dass viel manchmal zu viel ist. Die meisten Pflanzen wachsen in den Wintermonaten weniger und benötigen auch darum weniger Wasser. Ein Tipp, den ich auch beherzige, erst gießen, wenn die Erde oben im Topf sich trocken anfühlt. Und mit zimmerwarmem Wasser gießen, Wasser, das nach einer Stunde noch im Untersetzer steht, sollte man wegschütten. Sonst gibt es leicht Staunässe, was für die Pflanzen tödlich ist, da die Wurzeln keinen Sauerstoff mehr bekommen.

Dünger brauchen Pflanzen im Winter auch weniger, sogar raten die Gartenfachleute, könne man im Dezember und Januar ganz darauf verzichten. Erst, wenn die Tage wieder länger hell werden, kann man die Düngergaben allmählich steigern.

Dann ist Lüften gut, aber natürlich Zugluft vermeiden. Ich habe selbst das Problem, dass ich große Pflanzen nahe an der Balkontür stehen habe, die decke ich beim Lüften mit Tüchern ab. Da bin ich aber immer ängstlich, was abzubrechen.

Da hoffe ich, auch mit Ihnen, dass unsere schönen Zimmerpflanzen wie wir den Winter gut überstehen!

Foto: Waldili / pixelio.de

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