Tag Archiv ‘Johannisbeeren-Tarte’

Köstlich und gesund – die Johannisbeere

JohannisbeereEs gibt sie noch bis in den September hinein, darum schnell noch ein Loblied auf die gesunde Köstlichkeit – die Johannisbeere. Auch von mir seit Jahren geliebt und in großen Mengen verarbeitet. Das ergab sich von selbst, da wir einen großen Garten mit vielen Johannisbeersträuchern hatten.

Vorab ein paar interessante Details: Die Johannisbeere (Ribes) gehört zu der Familie der Stachelbeergewächse, sie wird in Österreich und Altbayern Ribiseln genannt, in Schwaben Träuble, in der Pfalz Kanstraube und in der Schweiz Meertrübli. Der Name Johannisbeere leitet sich, wie man  sich denken kann, vom Johannistag ab, dem 24. Juni, weil von da an schon die ersten Sorten reif werden. Man kennt komischerweise hauptsächlich nur die roten und schwarzen Sorten, es gibt aber etwa 50 verschiedene, von rot, schwarz, rosa, gelblich, grünlich bis weiß. Die Johannisbeere ist sehr vitaminhaltig, B und C, dann Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Schwarze Johannisbeeren enthalten außerdem mit 177 bis 189 mg pro 100 g sogar einen weitaus höheren Vitamin-C-Gehalt als die Zitrone (5o g). Wegen ihrem leicht herben Geschmack sind sie gut gesüßt am besten zu essen, einfach zerdrückt mit Sahne ist ein Genuss, oder in einem Obstsalat, auf Pfannkuchen, im Rumtopf. Da ließe sich noch viel aufzählen: Natürlich in Gelees und Marmeladen, Kuchen, Fruchtgetränken, Likören und Weinen. Die Rote Grütze nicht zu vergessen! Schwarze Johannisbeeren passen gut zum Verfeinern von Wildgerichten.

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