Tag Archiv ‘Kaffee’

Trink nicht soviel caffee…..

Wer kennt nicht dieses Lied von Wolfgang Amadeus Mozart? Damals war das Kaffeetrinken noch etwas verpönt, weil man es nicht für gesund hielt.

Das hat sich inzwischen sehr geändert, gerade bei uns in Deutschland. Die Bundesbürger sind eine Gemeinschaft der Kaffeetrinker! Auch das wurde durch eine Umfrage festgestellt. Kaffee ist das meist getrunkene Getränk bei und Deutschen. Hier die Zahlen für die ersten fünf Plätze, wie sie 2016 waren:

Erster Platz – Kaffee mit einem Jahresverbrauch pro Kopf von 162 Litern

Dann – Mineralwasser – 153 Liter

Dritter – Softdrinks – 116 Liter

Vierter – Bier – 104 Liter

Fünfter Platz – Kräuter / Früchtetee – 53 Liter.

Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

 

Kaffee – ist gesund und macht schön

717339_web_R_K_B_by_Timo Klostermeier_pixelio.deNun aber einen Kaffee! Dieser Wunsch ist doch für viele von uns täglich präsent, Kaffee, der kleine Kick. Den brauchen wir zum Aufwachen morgens und mittags nach einem guten Essen, aber auch nachmittags, wenn die Konzentration nachlässt.

Nie war die Gelegenheit dazu größer, nie gab es so viel Auswahl. Aus dem treudeutschen Filterkaffee hat sich eine richtige Kaffeekultur entwickelt, nicht ganz ohne fremdländischen Einfluss. Die Kaffeeautomaten brummen unerlässlich, produzieren die feinsten Kaffee-Trinkarten, auch die Zubereitungsformen unterliegen der Mode.

Kaffee, so sagen die ewigen Nörgler, rieche besser als er schmecke. Guter Kaffee ist wirklich vor allem eine aromatische Verführung. Aber dass er auch seine guten Eigenschaften hat, siehe oben, dass er tatsächlich auch schon Sportlern untersagt wurde. Weil Coffein wie Doping wirkt.
Aber Kaffee ist auch so einmalig, weil er schmeckt und gesund ist. Kaffee schützt erwiesenermaßen vor dem berüchtigten Typ-2-Diabetes. Andere Studien sagen, dass er die Gefahr senkt, im Alter an Alzheimer zu erkranken. Wie und ob Kaffee eine schützende Funktion bei Krebs entfaltet, ist noch umstritten. Jedenfalls hat eine Untersuchung in Japan ergeben, dass Kaffeetrinker seltener von Prostataerkrankungen heimgesucht wurden als andere.

Da gibt es die immer wiederkehrende Vermutung, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Das ist ein Irrtum, er beeinflusst die Flüssigkeitsbilanz nicht im Geringsten. Nur in der Schwangerschaft sollte Kaffee gemieden werden; Coffein könnte das Wachstum des ungeborenen Kindes negativ beeinflussen. Dann ist nicht von der Hand zu weisen der altbewährte Ausspruch: Schwarz (schwarzer Kaffee) macht schön!

Wie ist überhaupt der Kaffee entdeckt worden? Das wissen die wenigsten: Als Entdecker gilt ein äthiopischer Hirte namens Kaldi, der 850 v.Chr. eine ungewöhnliche Vitalität an seinen Ziegen bemerkte. Sie hatten Früchte vom Kaffeestrauch geknabbert. Das soll sich in einer Provinz namens Kaffa abgespielt haben. Über die Türkei und venezianische Kaufleute gelangte der Kaffee im frühen 17. Jahrhundert nach Rom. Papst Clemens VIII. zeigte sich entrüstet. Das sei ja „Satans bittere Erfindung“, schimpfte er. Weil ihm der Kaffee aber schmeckte, meinte er, dass man ihn taufen könne, um dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Nicht nötig, Kaffee hat sich auch ungetauft durchgesetzt.

Foto: Timo Klostermeier / pixelio.de

 

Kaffee – das beliebteste Getränk in Deutschland

Es bleibt dabei, Kaffee ist und bleibt das beliebteste Getränk in Deutschland! Der Deutsche Kaffeeverband in Hamburg gab das bekannt. Demnach trank jeder Bundesbürger im vergangenen Jahr durchschnittlich 149 Liter. Das ist deutlich mehr als Mineralwasser oder Bier, so der Verband.

Sind wir doch mal ehrlich, so eine gute Tasse Kaffee am Morgen oder auch zwei, die wecken doch die Lebensgeister! Oder bei einem leckeren Kuchen sitzt man doch auch am liebsten mit Kaffee.

Nun zu ein paar interessanten Zahlen, die veröffentlicht wurden: Es wurden in Deutschland 402 000 Tonnen Röstkaffee sowie 12 800 Tonnen löslicher Kaffee konsumiert. Das ist eine leichte Steigerung zum Vorjahr von 1,2 Prozent.

Dabei ist verblüffend, was die Statistik ergeben hat, es gebe eine Tendenz zu ganzen Kaffeebohnen, die vor der Zubereitung gemahlen werden, so die Fachleute. Dieses Segment legt um 12 Prozent auf 66 100 Tonnen zu. Ganz im Trend seien Vollautomaten, die mit ganzen Bohnen gefüllt werden und diese frisch mahlen.

Der zweite große Trend geht in Richtunbg der unkomplizierten und schnellen Zubereitung von Kaffee, also zu den sehr verbreiteten Kaffeepads und Kapseln. Der Verbrauch von Kaffeekapseln stieg um 16 Prozent, bei Pads waren es 2,6 Prozent.

Da liegt auf der Hand, dass der gute alte Filterkaffe ins Hintertreffen gerät! Tatsächlich ist der Verbrauch von Filterkaffee seit Jahren rückläufig. Trotzdem ist er nach wie vor der Klassiker der Kaffeezubereitung in den deutschen Haushalten und Büros. (Dem kann ich mich nur anschließen!) Mit 294 100 Tonnen macht der Filterkaffee fast drei Viertel des Marktes aus.

Foto: Marianne J. / pixelio.de

Recht und Ordnung – das muss sein!

Einige interessante Gerichtsurteile, die mir auffielen, möchte ich doch gern weitergeben. Ich fand sie in verschiedenen Medien. Es gibt so manches, was da beachtenswert ist.

Erstmal etwas, das jetzt zum Herbst wieder ganz aktuelle Bedeutung erlangt: Es ist ja schon eine ganze Zeit sehr schön, aber wie lange wird es dauern, bis der Herbst nass und kalt wird. Da ist nicht nur auf der Straße besondere Vorsicht geboten. Auch als Fahrgast in Bus und Bahn sollte man vorsichtig sein, wie aus einem Urteil des OLG Bremen (Az.: 3 U 19/10) zu ersehen ist.

Da kam eine ältere Dame beim Anfahren eines Linienbusses so schwer zu Fall, dass sie mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus musste. Ihre Versicherung verklagte die Verkehrsbetriebe auf  Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Begründung: Der Boden war bei dem nassen Herbstwetter nass und sehr rutschig. Außerdem hätte der Busfahrer die Fahrt fortgesetzt, bevor sie richtig saß, so die Aussage der Frau. Also sollten die Verkehrsbetriebe haften.

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Was Erfreuliches – Fairer Handel im Aufwind

Schon vor einem Jahr hatte ich auf die sehr schöne Tatsache hingewiesen, dass Transfair – der Verein, der sich um Handel mit Produkten aus der dritten Welt kümmert – wachsende Umsatzzahlen verzeichnet. (Artikel: Fair gehandelte Waren  – erfreulich beliebt).

Nun erfuhr ich aus den Medien, dass Transfair seinen Jahresbericht in Bonn vorgelegt hat und erfreuliche 27 Prozent im Umsatz gegenüber 2009 zugelegt hat. Das heißt in Zahlen, dass im vergangenen Jahr Fair-gesiegelte Produkte für rund 340 Millionen Euro verkauft wurden. Selbst der Vorsitzende sagte, dass ihn dieses angesichts der vielen Krisen in der Welt überrascht habe. So wurde er zitiert, wörtlich “ Gerade in Krisenzeiten wird das Bewusstsein dafür gestärkt, dass viele Bereiche unseres Konsumverhaltens nicht stimmen.“ Das kommt mir doch so bekannt vor, siehe meinen vorigen Artikel!

Erstmal will ich erklären, was ich über den Verein Transfair las: Es ist ein gemeinnütziger Verein, der von zahlreichen Institutionen getragen wird. Er betreibt selbst keinen Handel, sondern vergibt ein Siegel für fair gehandelte Produkte.( Vor allem die Kleinbauern und Händler in der dritten Welt haben davon einen Nutzen.) In Deutschland bieten derzeit 180 Partnerfirmen rund 1000 Fairtrade-gesiegelte Produkte an. Es gibt sie in über 30 000 Geschäften, Eine-Welt- und Bio-Läden. Auch über 18 000 gastronomische Betriebe schließen sich an. Ganz toll!!

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C.a.f.f.e.e.- trink nicht soviel Kaffee..

So haben wir als Kinder ein Lied gesungen, dass von keinem Geringeren als Wolfgang Amadeus Mozart gedichtet und komponiert wurde. Da aber meiner Meinung nach im Gegensatz von früher Kaffee und Kaffeetrinken Kultur ist, habe ich in der Kaffeegeschichte gestöbert und auch für die Gegenwart Interessantes gefunden.

Heimisch war die Pflanze Coffea in Afrika und ist erst dann in die übrigen Kontinente gelangt. Um ihre Entdeckung ranken sich einige Legenden: Um 850 n.Chr. sollen Mönche erstmals in der äthiopischen Provinz Kaffa aus den kirschartigen Früchten einen Aufguss bereitet haben, der sie wachhielt. Dann gibt es eine Geschichte, nach der sogar der Prophet Mohammed durch den Genuss von Kaffee, den ihm der Erzengel Gabriel reichte, wieder genesen sein soll. Noch eine Erzählung handelt von dem jungen Derwisch Omar, der in eine Steinwüste verbannt wurde. Die Kaffeekirschen hielten ihn am Leben und er brachte sie mit zurück.

Historiker leiten das Wort Kaffee vom arabischen“Kahwe“ oder „Qahwa“ ab, das Lebenskraft und Stärke bedeutet. Nachdem der Handel lange in arabischer Hand lag, kam es durch verschiedene Länder in ihre Kolonien und so wurde es ein weltweites Handelsgut. Der größte Kaffeeproduzent ist Brasilien mit vier Millionen Kaffebäumen, Zweiter ist Vietnam, Dritter Kolumbien. Hochwertiger Kaffee und Raritäten kommen aus Zentralamerika. In 80 Ländern der Welt wird Kaffee angebaut, auf zehn Millionen Hektar!

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