Tag Archiv ‘Kanada’

Kanada – Paradies für Skifahrer

Einmal im Leben nach Kanada – das ist für viele Skifahrer und Snowboarder ein Traum. (Ich habe mir den Traum von Kanada schon zweimal erfüllt, allerdings im Sommer, Banff, Jasper und Lake Louise sind mir unvergessen!). Nun aber zu den Wintervergnügen: Die Provinzen British Columbia und Alberta haben erstklassige Skigebiete, beste Schneeverhältnisse, dazu die gigantischen Berge. Zehn Meter Schnee pro Jahr sind in den Bergen keine Seltenheit, hoch im Norden sind es sogar 20 Meter. Mit Tiefschnee locken alle Skigebiete, Cat- und Heliskiing-Anbieter. Der Westen Kanadas bietet für jeden Anspruch etwas.

Banff – LakeLouise: Da ist man mitten im Nationalpark, in den Rocky Mountains. Berge, Wälder, Bergseen und Bären, Rehe und Elche, fast mehr als Menschen.

(So ist es hier in Lake Louise im Sommer!) Aber im Winter gibt es rund um Banff drei Skigebiete, Banff Sunshine, Mt. Norquay und The Lake Louise Ski Resort. Diese können alle mit einem Skipass befahren werden. Lake Louise ist als alpiner Weltcuport das Aushängeschild. www.skibig3.com.

Jasper ist im Sommer mit dem Jasper Nationalpark eines der großen Touristenziele in Alberta. Westlich von Edmonton liegt Jasper inmitten hoher Berge drei Stunden von Lake Louise entfernt. Wer im Winter in den Bergen Ruhe sucht, ist hier gut aufgehoben. Es gibt wunderschöne Langlaufloipen und Eisbahnen auf den Seen. www.skimarmot.com.

CMH: British Columbia ist das Mutterland des Heliskiing – wie zu lesen war. Erfunden in den 1960er Jahren von einem Österreicher. Er sicherte sich einige der besten Gebiete. Mit zehn Lodges in den zentralen Gebirgsmassiven  von BC ist CMH der größte Heliskiing-Anbieter der Welt. Man fliegt mit kleinen und großen Hubschraubern. www.cmhheli.com.

Dann gibt es Bella Coola, das Heliskiing im hohen Norden von BC. In den Coast Mountains fliegt Bella Coola mit kleinen Helikoptern und kleinen Gruppen. www.bellacoolaheliskiing.com

Im Südosten liegt Fernie. Da gibt es ein von der Ski Patrol geprüftes Freeride-Gelände und Catskiing. Der Anbieter Fernie Wilderness gehört hier zu den besten Adressen für Catskiing-Tages-Touren. (Übrigens habe ich erfahren, das Catskiing nur halb so viel kostet wie Heliskiing!). skifernie. com, www.ferniewildernessadventures.com.

  1. Foto: Campomalo / pixelio.de
  2. Foto: Christian Rummel / pixelio.de

 

 

Köstlichkeit aus Kanada – Ahornsirup

 Eine ganz besondere Köstlichkeit, die ich zum erstenmal 1975 bei meiner Freundin in Kanada entdeckte, ist der Ahornsirup. Ich bin ihm treu geblieben. Mein damals kleiner Sohn war so begeistert, der hat auch immer noch Freude an Rezepten mit Ahornsirup. (Übrigens das ausgewählte Bild zeigt einen Ahorntrieb).

Da jetzt die Zeit der Ernte ist, ist es naheliegend, über diesen tollen Sirup zu schreiben. Ich habe mir immer welchen mitgebracht, wenn ich in Kanada war oder mitbringen lassen, wenn meine Freundin hierhin kam. Es gibt ihn natürlich mittlerweile in allen Feinkostläden und auch Supermärkten, vielleicht nicht so original.

Erst mal habe ich aus Interesse mal gestöbert und etwas im allwissenden Internet über die Geschichte des Ahornsirup herausgefunden: Der Überlieferung nach soll einem Jäger der Irokesen bei der Heimkehr von der Kochstelle ein süßer Duft aufgefallen sein. Seine Frau hatte offenbar Regenwasser aus einem ausgehöhlten Ahornstamm verwendet. Daraufhin hackten die Indianer mit ihrem Tomahawks in die Rinde des Ahornbaumes und fingen den herausrinnenden Saft auf. Sie legten erhitzte Kochsteine in den Saft und erzeugten so den dickflüssigen Sirup.Von Ende Februar bis April ist nun die Ernte, da jetzt tagsüber schon längerer Sonnenschein ist bei höherer Temperatur. Aber nachts herrscht noch der Frost. Nun beginnen die Bäume, in den Wurzeln gesp,eicherte Nährstoffe in die Knospen zu transportieren. Dann wird der Stamm angebohrt, man kann einen Teil des Staftes entnehmen, ohne dass der Baum Schaden erleidet.

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Fernweh…….

727769_web_R_by_M. Hermsdorf_pixelio.deFernweh – ein Gefühl, das viele kennen. Gerade jetzt im Herbstgrau überkommt es manchen. Es ist schwer zu erklären, manche kennen so was gar nicht, aber ganz viele zehren sehr daran. Da gibt es sogar eine Studie des Instituts Emnid, von der eine Umfrage zu diesem Phänomen gestartet wurde. Dabei kam heraus, dass 60 Prozent der Deutschen dieses Gefühl verspüren, zumindest gelegentlich. 15 Prozent haben sogar schon daran gedacht, auszuwandern. Die häufigsten Auswanderziele der Deutschen sind die USA, gefolgt von Österreich, Australien und Kanada. Jährlich setzten 140 000 ! Deutsche diese Sehnsucht in die Tat um und versuchen ihr Glück in einem anderen Land.

Es haben sogar Wissenschaftler dieses Phänomen erforscht und glauben, das Gen DRD4 steuere unsere Sehnsucht nach dem Unbekannten und unser Interesse, unsere Neugierde und auch die Risikobereitschaft, die dazu nötig ist. Bei dem einen ist es, wie gesagt, ausgeprägter als beim anderen. Die Wissenschaftler sprechen von dem „Fernweh“-Gen.

Dazu las ich einen sehr guten Ausspruch von Mark Twain, der meint, dass man in zwanzig Jahren eher enttäuscht sei von den Dingen, die man nicht getan hat. Also sollte man den Anker lichten und den sicheren Hafen verlassen. „Erkunden Sie. Träumen Sie. Entdecken Sie“, rät er.

Wer in diesem Herbst es schafft, wirklich weit weg zu gehen, auch das ist nachgefragt: Die beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen sind die USA, Kanada, Mexiko, die Malediven und die Seychellen.

Aber auch das ist erforscht: 46 Prozent der Deutschen vermissen in der Ferne ihr eigenes Bett. Und jeweils 12 Prozent freuen sich zu Hause vor allem auf ihr Badezimmer und, richtig, auch das ist bekannt: auf Schwarzbrot!

Das Foto zeigt übrigens Macau!

Foto: M. Hermsdorf / pixelio.de

 

Köstlichkeit aus Kanada – Ahornsirup

Was ich schon lange wollte, das muss ich mal zur Abwechslung – es müssen ja nicht immer Umfragen sein -weitergeben. Eine ganz besondere Köstlichkeit, die ich zum erstenmal 1975 bei meiner Freundin in Kanada entdeckte, ist der Ahornsirup. Ich bin ihm treu geblieben. Mein damals kleiner Sohn war so begeistert, der hat auch immer noch Freude an Rezepten mit Ahornsirup. (Übrigens das ausgewählte Bild zeigt einen Ahorntrieb).

Da jetzt die Zeit der Ernte ist, ist es naheliegend, über diesen tollen Sirup zu schreiben. Ich habe mir immer welchen mitgebracht, wenn ich in Kanada war oder mitbringen lassen, wenn meine Freundin hierhin kam. Es gibt ihn natürlich mittlerweile in allen Feinkostläden und auch Supermärkten, vielleicht nicht so original. 

Erst mal habe ich aus Interesse mal gestöbert und etwas im allwissenden Internet über die Geschichte des Ahornsirup herausgefunden: Der Überlieferung nach soll einem Jäger der Irokesen bei der Heimkehr von der Kochstelle ein süßer Duft aufgefallen sein. Seine Frau hatte offenbar Regenwasser aus einem ausgehöhlten Ahornstamm verwendet. Daraufhin hackten die Indianer mit ihrem Tomahawks in die Rinde des Ahornbaumes und fingen den herausrinnenden Saft auf. Sie legten erhitzte Kochsteine in den Saft und erzeugten so den dickflüssigen Sirup.Von Ende Februar bis April ist nun die Ernte, da jetzt tagsüber schon längerer Sonnenschein ist bei höherer Temperatur. Aber nachts herrscht noch der Frost. Nun beginnen die Bäume, in den Wurzeln gesp,eicherte Nährstoffe in die Knospen zu transportieren. Dann wird der Stamm angebohrt, man kann einen Teil des Staftes entnehmen, ohne dass der Baum Schaden erleidet.

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Mal nicht in die Sonne, sondern in den Sturm!

Es ist Zufall, dass ich, da ich ab und zu gern Reiseberichte mit einflechten möchte, sowieso über eine Reisealternative schreiben wollte. Wer also nicht unbedingt jetzt in die Sonne möchte, sollte mal nach Vancouver Island gehen. Diese Insel vor der Westküste Kanadas, nicht weit von Vancouver entfernt, ist besonders um diese Zeit bekannt für ihre heftigen Stürme. Und so reisen die „Stormwatcher“, vom Herbst an gern dorthin. Ich weiß es schon lange von meiner kanadischen Freundin Marga aus Vancouver, die prinzipiell im Februar den Geburtstag von ihrem Ehemann Wayne dort feiert.

Besonders in Tofino an der Westküste von Vancouver Island hat sich ein regelrechter Sturmtourismus entwickelt, für viele Kanadier ist das „Stormwatching“ fast ein Volkssport. Es gibt geführte Wanderungen und Bootsfahrten, wenn der Sturm nicht gar zu schlimm ist. Manchmal bricht zwischendurch sogar die Sonne durch die Wolken. Aber dann braut sich der nächste Sturm wieder zusammen. Das Sturmtief kommt aus Alaska. Es dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn, der Himmel ist tiefschwarz. Der Wind erreicht bis zu 100 Stundenkilometer und die Wellen sind sieben bis acht Meter hoch.

Interessant ist, dass hinter Tofino die befestigten Straßen enden. Dahinter kommt Japan, Tausende von Kilometern weit auf der anderen Seite des Pazifiks. Manchmal schwemmen die Winterstürme faustgroße, gläserne Kugeln an den Strand. Die sind von japanischen Fischern, die diese als Bojen für ihre Netze verwenden.

Im Hotel bekommt jeder Tourist gleich Regenparka und Gummihose und -stiefel, ohne geht es nicht. Außerdem Fernglas und Gezeitenkarten. Da durch den Sturm oft das Licht ausfällt, ist in jedem Zimmer eine Taschenlampe bereit. Wenn es zu stürmisch ist, hinauszugehen oder auszufahren, kann man dem Wetter quasi zusehen. Die Brandung peitscht bis auf die Hotelterrasse, der Sturm rüttelt an Türen und Fernstern. Ganz mutige Gäste stehen in Wolldecken gehüllt und trotzen dem Wind auf den Zimmerbalkonen. Dann kann man es sich natürlich auch beim Whisky gemütlich machen in der Hotellobby und dem Naturschauspiel aus dem Warmen zuschauen.

Um nochmal meine Freundin zu zitieren, es ist gewöhnungsbedürftig und manchmal richtig gefährlich, aber wunderschön in dieser Zeit auf Vanvouver Island. Da bedaure ich richtig, dass ich dieses schöne Fleckchen Erde nur im Sommer erlebt habe. (Da ist es natürlich auch zauberhaft dort!)

Übrigens ist ja auch alles im Internet zu erfahren, z.B. www.vancouverisland.travel oder www.tourismtofino.com

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