Tag Archiv ‘köstlich’

Rund und gesund – Klöße, Knödel u. Co.

Noch ist ja kaltes Wetter für was Leckeres und Deftiges. Eben für Klöße, Knödel usw. Sie schmecken aber immer, nicht nur zur Martinsgans. Es gibt so vielerlei Möglichkeiten der Zubereitung, die auch gar nicht so kalorienreich sind, wie manche meinen. Früher gehörten sie zu jedem guten Sonntagsbraten. Jede Region hatte und hat ihre ganz speziellen Klöße (Thüringer-) oder eben auch Knödel (Leberknödel, Serviettenknödel).

Ob herzhaft oder süß, wie die wunderbaren Marillenknödel oder die Pflaumenklöße meiner Mutter, sie sind eben immer lecker. Meine Familie ist jederzeit für ein gutes Knödelessen zu haben. Und Tradition ist bei der Herbstkirmes in unserer Region, einen dicken Germknödel mit Mohn bestreut und mit Vanillesoße zu bewältigen.

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Ich esse meine Suppe doch!

Nun muss ich mal eine Lanze für die Suppe brechen! Es gibt wohl keine Mahlzeit, die so beliebt ist. Egal, ob es eine deftige Suppe ist, nach der es einem mehr so im Winter ist oder eine leichte, wie im Frühjahr, das beinahe ein Sommer ist, immer ist Suppe köstlich. Wenn es mal schnell gehen muss, greife ich, leider wie alle anderen wohl auch, auf eine Tütensuppe zurück. Die sind durchaus gut, obwohl sie, wie man weiß, Zusatzstoffe enthalten  (in Schwaben ist es mir passiert, dass ich fassungslos und schief angeschaut wurde. Eine echte Hausfrau bringt doch „koi Päckelessupp`“ auf den Tisch!) Dabei hat schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts Justus Liebig eine Vorläuferin der Tütensuppe erfunden, in dem er Fleisch mit Wasser extrahierte und eine würzige Paste daraus herstellte.

Wussten Sie übrigens, dass in Deutschland pro Kopf 100 Teller Suppe pro Jahr gegessen werden? In Nordddeutschland ist Hochzeitssuppe am beliebtesten, im Süden Kartoffelsuppe.

Da habe ich mal gestöbert und fand Interessantes: Das Wort „Suppe“ stammt vom lateinischen „supen“ ab, das bedeutet saugen oder schlürfen. Dann las ich, dass schon die Steinzeitmenschen in ihren Höhlen Suppen gemacht haben. In festen Kochsäcken, wohl aus Fell, sie kannten ja noch keine Töpfe, auch keine Löffel. Da die Suppen wohl breiig waren, wurden sie wie alles andere mit den Händen gegessen.

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