Tag Archiv ‘Kräuter’

Kräuter – warum nicht selbst ziehen?….

Eigentlich braucht man gar nicht tiefgefrorene Kräuter oder welche vom Markt, man kann sie ohne weiteres auch selbst ziehen. Sie sind dann immer auch frischer und intensiver in Geruch und Geschmack. Außerdem sind sie immer zur Hand und benötigen nur wenig Platz und Aufwand.

Gerade der geringe Platzbedarf macht Kräuter zum perfekten Partner für das Gärtnern in der Großstadt, der Dachterrasse oder im Kleingarten. Kräuter , die ja jede Speise erst so richtig schmackhaft machen, brauchen meist nicht mehr als einen Topf, passende Erde und einen Platz auf der Fensterbank. Ein Balkon ist sowieso ideal, man hat ein kleines Paradies und nicht weit zur Küche.

Wer das Glück hat, einen Garten zu haben, kann idealerweise Kräuter im Hochbeet anpflanzen. Da gibt es jede Menge Modelle in den Baumärkten. Die Vorteile sind: kontrollierte Bodenverhältnisse, perfektes Nährstoffangebot, ideale Ausrichtung zur Sonne, Schutz vor Schnecken.

Aber ganz gleiche, wo die Kräuter wachsen, sie sind nicht sehr anspruchsvoll, was ihre Erde betrifft. Schwere Böden sollten mit Sand angereichert werden. Eine spezielle Kräutererde kostet nicht viel, gut ist etwa eine salzreduzierte, feinkörnige Aussaat- und Kräutererde.

Foto: Ginover / pixelio.de

Kleine Kräuterkunde

Kräuter, am liebsten frische, geben den Speisen erst so richtig die gute Würze. Eine kleine Zusammenstellung der bekanntesten Kräuter bringt uns nochmal so richtig auf den Geschmack.

Da wäre der Dill – Das würzige Kraut wurde schon von den Ägyptern  und Römern verwendet. Es eignet sich zum Verfeinern von Fisch- oder Gemüsegerichten sowie Salaten oder Dips.

Petersilie – Es ist eines der beliebtesten Kräuter Deutschlands und passt nahezu zu jedem Gericht. Es beinhaltet viele Mineralstoffe, Vitamine und Kalium. Beim Kochen gehen die Nährstoffe allerdings verloren, weswegen man die Petersilie erst dem fertigen Gericht zugeben sollte.

Majoran – Das Gewürz stammt vermutlich aus Indien und gibt Eintöpfen, Suppen oder Fleisch einen unverwechselbaren Geschmack. Die Blätter würzen besonders , wenn sie leicht zerrieben in die Speisen untergemengt werden. Frische Blätter sollten nicht mit gegart werden.

Schnittlauch – Das Kraut wirkt desinfizierend und verdauungsfördernd. Es sollte auch nicht mitgekocht werden, weil sich dadurch die enthaltenen ätherischen Öle lösen. Schnittlauch schmeckt lecker im Salat, im Joghurt-Dip oder auf dem Brot.

Thymian – Die mediterrane Pflanze verleiht Speisen mit Fisch, Fleisch oder Gemüse den richtigen Schwung. Getrocknet besitzen die Blätter  die dreifache Würzkraft. Damit sie ihren Geschmack entfalten, sollten sie lange mit köcheln. Frische Blätter mischt man am besten erst beim Anrichten unter.

Foto: Klostermeier / pixelio.de

 

 

 

Lebensmittel lange frisch halten: Tipps…

kräuterWie halte ich Lebensmittel richtig und lange frisch? Da gibt es viele Tipps und Tricks, alte Hausfrauenmittelchen usw. Damit Lebensmittel lange frisch bleiben sollen, müssen sie richtig gelagert werden. Die einen dürfen nicht feucht werden, andere kein Licht abbekommen, oder keine Kälte. Was genau auf welches Lebensmittel zutrifft, wissen viele nicht genau. Denn kaum in einem Bereich kursieren so viele Unwahrheiten, Halbwahrheiten usw. wie im Haushalt.

Das meint auch die Stiftung Warentest und hat jetzt einen neuen Haushaltsratgeber rausgegeben, in dem Tipps aus den vergangenen Jahrzehnten gesammelt sind.

Da könnte man, wie auf dem Foto, mit den schönen Kräutern anfangen, die uns ja in der Küche unentbehrlich sind. Die Fachleute raten, Kräuter ins Gemüsefach des Kühlschranks zu geben, entweder locker in Frischhaltefolie gewickelt, oder in einem verschließbaren Plastikbeutel oder einer mit feuchtem Haushaltspapier ausgelegten Kunststoffdose gelegt. Allerdings dürfen sie nicht feucht sein, darum, wenn sie gewaschen sind, gut abschütteln. Fünf bis zehn Tage, je nach Empfindlichkeit, halten sich so Kräuter frisch. Petersilie, Dill und Liebstöckel lassen sich auch einfrieren. Am besten in Eiswürfelbehälter geben, mit Wasser auffüllen und ins Gefrierfach stellen. Was man besser nicht tun sollte, ist de Unsitte, Kräuter ins Wasser zu stellen. Sie verlieren nicht nur Aroma und Nährstoffe, sondern werden bald schon an den Stielen schleimig.

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Gesunde Kräuter für die Herbstküche

Auch für die deftigen Herbstgerichte, die schon bald auf den Tisch kommen, ist unbedingt wichtig, dass auch hierfür frische Kräuter verwendet werden. Sie schmecken einfach besser, nicht nur die Sommerspeisen. Egal, ob man sie im Garten hat oder im Geschäft kauft, mit einfachen Regeln halten sie sich auch frisch.

Es sollte darauf geachtet werden, dass geschnittene gesunde Kräuter nicht welk oder schlapp erscheinen. Die Schnittflächen sollten frisch aussehen.

Kräuter sollten nur vorsichtig gewaschen werden, abgebraust am besten. Da sie auch sehr lecker sind zum Rohessen, ist es ratsam, bei gekauften Kräutern genau auf die Anbaubedingungen zu achten.

Geschnittene Kräuter werden am besten im Kühlschrank gelagert. Am besten im oberen Bereich in etwas Wasser stellen. Oder gut ist auch, sie in feuchtes Küchenkrepp einzuwickeln. So halten sich Frische und auch Vitamine für etwa eine Woche.

Foto: M. Großmann / pixelio.de

Grün, grün sind sind viele Soßen…….

Nun können wir endlich nicht nur das wiedererstandene Grün in der Natur bewundern, auch die geballte Kräutervielfalt lädt zum Schmausen geradezu ein. Was kann man nicht alles mit Petersilie und Co. machen, zudem sind diese Kräuter wohlschmeckend und stecken voller gesunder Nährstoffe.

International sind die Grünen Soßen wohlbekannt: Die Italiener nennen sie „Salsa verde“, die Franzosen „Sauce verde“ und die Kanaren „Mojo verde“. Allgemein beliebt und bekannt als Beilage zu Eiern, Kartoffeln, Fleisch und Fisch.

In Deutschland ist wohl die „Frankfurter Grüne Soße“ die populärste Variante. Sie gehört zu den Küchenklassikern des Frühlings. Angeblich, so ist überliefert, soll Goethes Mutter  dieses Leibgericht ihres Sohnes Johann Wolfgang erfunden haben. Historisch verbürgt ist aber, dass das Rezept im Jahre 1860 erstmals gedruckt vorlag. Wie könnte es anders sein – in einem Frankfurter Kochbuch.

Die Hessen schwärmen von ihrer „Frankfurter Grie Soß“ oder „Grie Sos“ und haben ihr in Frankfurt-Oberrad sogar ein Denkmal gesetzt. Das Grundrezept ist der klassische Evergreen: Frankfurter Grüne Soße mit Pellkartoffeln.

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Frische Kräuter – von der Fensterbank auf den Tisch

Wer sehnte sich nicht viele Wochen lang nach Sonne und frischem Grün? Mit dem Frühlingserwachen ist das dieses Jahr so eine Sache! Aber jetzt wird es ja mächtig aufwärts gehen! So sieht es jedenfalls aus.

Wer frische Kräuter zu einem guten Essen als unabdingbar ansieht, holt sich mit einem Kräuterfenster unabhängig vom Wetter die guten kulinarischen Bereicherungen ins Haus. Mal ehrlich, es geht nichts über frischen Schnittlauch, Petersilie, vor allem Basilikum oder Minze zum Salat oder ganz vielfältig zum Essen zu verwenden.

An einem sonnigen Fensterplatz und bei einer Temperatur von mindestens 18 Grad gedeihen viele Kräuter ganzjährig und problemlos. Selbst trockene Zimmerluft macht ihnen nichts aus. Da gibt es schon eine Einschränkung, beispielsweise Salbei, Minze, Rosmarin und Thymian sind  nicht so gut für einen Daueraufenthalt im Zimmer geeignet.

Aber da werden in den Gärtnereien zwar weniger bekannte, aber robuste Pflanzen angeboten, die drinnen gut gedeihen. Zudem sind sie duftintensiv und dekorativ. Da gäbe es beispielsweise den violett blühenden Zimmerknoblauch, den vietnamesischen Koriander mit dekorativen Blüten oder ein Tabascopflänzchen mit seinen kleinen scharfen Früchtchen.

Man kann die Pflanzen auch problemlos mit der Post kommen lassen, wenn gerade kein Spezial-Anbieter in der Nähe wohnt. Diesen Service bieten viele Gärtnereien an.

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Es grünt so grün…Kräuter, unentbehrlich in der Küche

Frische Kräuter – was gibt es Schöneres, aromatisch und würzig. Sie sind das i-Tüpfelchen in der Küche. Zumal sie viel intensiver würzen als getrocknete. Ich habe etliche Töpfe parat stehen, damit man etwas Frisches zur Speisenzubereitung da hat. Vor allem Basilikum liebe ich, sowie Dill, und gerade habe ich einen großen Topf Rosmarin erstanden.

Wie ich gelesen habe, sind die Gourmets immer mehr auf den Geschmack gekommen, so dass der Markt für frische Kräuter immens wächst. (Wer hat schon einen eigenen Kräutergarten?). Das hat die Stiftung Warentest zum Anlass genommen, Küchenkräuter auf etwa 500 Pestizide zu untersuchen.

Die Tester haben die beliebtesten Kräuter gewählt, nämlich Petersilie, Basilikum und Schnittlauch, aber auch die neueren (eigentlich auch altbekannten) Kräuter wie Rosmarin, Minze und Koriander. Darunter waren sowohl die Kräuter im Topf als auch geschnittene verpackte und tiefgekühlte. (Greife ich auch schon mal darauf zurück, wenn es sein muss.)

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