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Erdbeeren -im Sommer in aller Munde…

Süß, saftig und aromatisch – so lieben wir alle die Erdbeeren. Mehr als 230.000 Tonnen der roten Sammelnussfrüchte wurden im vergangenen Jahr verspeist, fast drei kg pro Kopf.

Besonders beliebt sind Früchte aus heimischer Erzeugung. Sie sind besonders aromtisch, weil sie bis zum Schluss an der Pflanze reifen können und keine lange Transportwege haben. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Erdbeeren selbst. Vollreife Früchte haben auch einen höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Reife Erdbeeren glänzen, sind gleichmäßig rot und haben einen frischen grünen Kelch.

Die Verzehrmöglichkeiten sind sehr zahlreich. Ein Genuss sind Erdbeeren pur, mit Sahne, auf dem Kuchen, im Salat, als Konfitüre usw. usw. Sie sind auch in flüssiger Form köstlich. Da waren einige besondere Rezepte zu lesen:

Erdbeer-Lassi: Zutaten: 500 g frische Erdbeeren, 250 – 300 g cremiger Joghurt, 3 EL Agavendicksaft. Zubereitung: Die Erdbeeren waschen, Stiele entfernen und klein schneiden. Erdbeeren zusammen mit dem Agavendicksaft pürieren, Joghurt dazu geben und weiter pürieren, bis alles eine rosafarbige cremige Konsistenz hat. Kalt servieren.

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Starke Stange – Frühlingsgemüse Rhabarber

Nun gibt es wieder das schmackhafte, kalorienarme, aber nährreiche und unwahrscheinlich vielseitige Frühlingsgemüse – den Rhabarber. Wer ihn nicht im Garten hat, kann ihn jetzt überall aus heimischem Anbau bekommen. Von Mitte April bis Ende Juni ist die Saison.

Der Rhabarber kommt ursprünglich aus der Himalaja-Region. Schon vor 3000 Jahren wurde er in China als Heilpflanze benutzt. Aus den Wurzeln wurden verdauungsfördernde Arzneien hergestgellt. Die Stängel warf man weg. Dass nur die Wurzel Bedeutung hatte, zeigt uns der lateinische Name „Rheum rhabarbarum“, auf Deutsch „die Wurzel der Barbaren“. Weiterhin bezieht sich der Name auf den Fluss Rha, die heutige Wolga. Im 16. Jahrhundert kam der Rhabarber nämlich nach Russland. An den Ufern der Wolga bauten die Tataren das Gewächs an. Sie galten ja bei den Römern als Barbaren. Im 18. Jahrhundert kam er dann in andere Teile Europas. Heute interessieren uns natürlich nur noch die Stängel. Kurioserweise gilt der Rhabarber eigentlich als Gemüse, aber seit 1947 wird er in USA gesetzlich als Obst bezeichnet.

Der Rhabarber ist mit 13 kcal/100 g sehr kalorienarm, hat viele gesunde Inhaltsstoffe und Ballaststoffe. Er enthält Oxalsäure, die den Rhabarber etwas sauer macht, aber auch zusammen mit einem hohen Kaliumgehalt zum perfekten Entschlackungsmittel. Also richtig zum Frühling! Die Oxalsäure ist wie beim Sauerampfer in normalen Mengen unbedenklich, nur wer unter Gicht oder Nierenerkrankungen leidet, muss etwas vorsichtig sein.

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