Tag Archiv ‘Kurkuma’

Winterdrinks – gegen Kälte und Frost..

Ein paar leckere Rezepte für gesunde Winterdrinks waren zu lesen. So ein Drink wärm den Körper von innen. Außerdem punkten sie mit gesunden Inhaltsstoffen.

Da wäre der Apfel-Glüher: Zutaten für 4 Personen – 4 große R0smarinstängel, 100 ml Limettensaft, 1 EL Kurkumapulver, 1 große Bio-Birne, 1 EL Rosenpaprikapulver, 900 ml Apfet, 2 EL Honig. Zubereitung: Rosmarin heiß abspülen.Limettensaft mit den Gewürzen und Rosmarin erhitzen und ziehen lassen. Zwei Scheiben Zitrone abschneiden. Die übrigen Hälften auspressen und mit dem Apfelsaft zum Rosmarin-Limetten-Sud geben. Wieder 5 Minuten ziehen lassen. Evtl. mit Honig abschmecken und durch ein Sieb auf die Gläser verteilen. Zitronenscheiben einschneiden und auf die Gläser setzen. (Rosmarin und Kurkuma helfen, fit zu bleiben. Rosmarin regt den Kreislauf an, Kurkuma wird auch bei Entzündungen.)

Ingwer-Traubenpunsch: Zutaten für 4 Personen – 1 Bio-Zitrone, 10 g Ingwerwurzel, 4 Beutel Hagebuttentee, 400 ml dunkler Traubensaft, 1 TL Zimtpulver, 1/ TL Nelkenpulver,1 EL Honig, 4 _Physalis, 4 Zimtstangen . Zubereitung: Zitrone heiß abwaschen, Schale fein abreiben und die Frucht auspressen. Ingwer reiben. Die Teebeutel mit Zitronen- und Traubensaft kurz aufkochen. Ingwer, Zitronenschale sowie Gewürze dazu und mit 400 ml Wasser verdünnen. Mit Honig abschmecken und 10 Minuten ziehen lassen. Punsch durch ein Sieb in die Gläser gießen, mit eingeschnittener Physalisfrucht und Zimtstange garnieren. (Die Schärfe des Ingwers, der sowieso ein Allroundheilmittel ist, wärmt von innen und fördert die Durchblutung.)

Mango-Matcha-Grog: Zutaten für 4 Personen – 1 Beutel Pfefferminztee, 600 ml Orangensaft, 10 g Ingwer, 1 Mango, 1 EL Mazcha-Pulver. Außerdem: Matcha-Pulver zum Bestäuben. Zubereitung: Pfefferminztee in heißem Orangensaft 10 Minuten ziehen lassen.Ingwer schälen und fein reiben. Das Fruchtfleisch vom Kern der Mango lösen. Die Fruchtstücke pürieren, mit dem Ingwer und Matcha-Pulver im Saft mit Teebeutel erhitzen, aber nicht kochen lassen. Teebeutel entfernen und den Grog in 4  Gläser füllen. Mit Matcha-Pulver bestäuben. (Matcha-Tee enthält hohe Mengen an speziellen Gerbstoffen, den Catechinen. Sie fangen u.a. freie Radikale ab).

Prost, kommt gut durch den Winter!

Foto: Martin-Moritz / pixelio.de

 

Gewürze – haben eine lange reiche Geschichte

Jahrhundertelang haben Gewürze den Lauf der Geschichte mitbestimmt. Die vielerlei Gewürze, die beispielsweise beim Plätzchenbacken verwendet werden, gibt es hier noch gar nicht so lange. Die Pflanzen, die vielen Plätzchen ihr Aroma geben, kommen aus Arabien und Ländern in Asien.

Erst mit den Kreuzzügen kam solche Gewürze auch zu uns. Eingeführt wurden beispielsweise  Safran, Gewürznelken, Muskat, Zimt und Ingwer.

Das wichtigste Gewürz aber kannte man schon im alten Rom, den Pfeffer. Friedrich der Große würzte sogar seinen Kaffee mit Pfeffer. Es galt damals, je mehr, je besser. Ob man aber mit Pfeffer so guten Geschmack erzielte, sei mal dahingestellt. Die Händler machten große Gewinne. Sie transportierten den Pfeffer mit Maultieren über die Alpen und verkauften dann das Gewürz mit 600-prozentigem Aufschlag. Daher rührt wohl auch die Bezeichnung „Pfeffersäcke“, den Namen hatten die reichen Kaufleute, wie Fugger und Welser, weg.

(mehr …)

Kurkuma – sonnengelbes Würzwunder

Kurkuma wird immer beliebter – nicht allein im traditionellen Curry, es geht bis zum Trendgetränk Kurkuma Latte. Kein Wunder, denn neben seinem orientalischen Aroma besitzt das Ingwergewächs gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Kurkuma – auch Gelbwurz stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Verwendet wird die frische Knolle oder das aus ihr gewonnene Pulver. Die kräftige ockergelbe Farbe leuchtet nicht nur in Curry-Gewürzmischungen, Kurkuma wird in Asien auch zum Färben von Stoffen gebraucht.

In der ayurvedischen Lehre gilt Kurkuma seit Jahrhunderten als Heilmittel. Es wirkt blutreinigend und soll Leber- und Gallenprobleme lindern. Auch die traditionelle chinesische Medizin nutzt Kurkuma als Heilmittel zur Stärkung der Lebensenergie, bei Darmproblemen und bei Depressionen.

Auch in Europa untersucht man seit längerem die heilende Wirkung dieser Wurzel. Die Inhaltsstoffe sollen entzündungshemmend wirken, die ätherischen Öle regen die Verdauung an.

Ein Rezept: Rote Linsen mit Kurkuma – schmeckt heiss und kalt.

Zutaten für zwei Personen: 300 g rote Linsen, 100 g Räuchertofu, 1-2 EL Kokosöl, 1 Schalotte, 1 kleine grüne Peperonischote, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 EL Kurkumapulver, ca. 10 g Ingwer.

Die Linsen gut waschen und abtropfen lassen. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden, Schalotte schälen und schneiden. Peperoni waschen, etwa ein Fünftel bis ein Viertel in dünne Ringe schneiden, je nach Schärfegrad. Ingwer und Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Im erhitzten Topf Kreuzkümmel und Koriandersamen ohne Fett kurz anrösten. Das Kokosöl zugeben, den Räuchertofu leicht anbraten, dann Schalotte, Peperoni, Knoblauch und das Kurkumapulver dazugeben und dünsten. Mit zwei Tassen Wasser auffüllen, kurz aufkochen, rote Linsen und Ingwer zufügen  und weitere ein bis zwei Tassen Wasser dazu gießen. Alles köcheln lassen, bis die Linsen gar sind, 10-15 Minuten. Beim Kochen, wenn nötig, noch etwas Wasser zugießen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronensaft abschmecken.

Foto: Irene Ilten / pixelio.de

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss