Tag Archiv ‘Maischolle’

Vielerlei zum Mai!

Was es nicht alles gibt im Zusammenhang mit Mai! Ich sah eine kleine Zusammenstellung, die wir alle kennen. Aber ich will sie doch auch weitergeben:

Was fällt Euch ein bei Maibowle? Ist jetzt ein begehrtes süffiges Getränk. Die wichtigste Zutat sind Waldmeisterblätter. Ich bekam welche von meiner Freundin Helene, die sie im Garten hatte. Wer kein Plätzchen in freier Natur kennt, wo sie noch zu finden sind, fragt mal auf dem Markt oder in guten Gemüsegeschäften nach!

Man hängt welkende oder getrocknete Blätte etwa 30 Minuten in trockenen Weißwein, füllt die Bowle im Verhältnis 2 : 1 mit Sekt auf und gibt etwas Zucker dazu. Das ganze ziemlich kalt trinken, ein Genuss!

Maischolle: Das ist der Frühlingsfisch schlechthin! Ganz zart und saftig sind die Schollen, auch Plattfische genannt, jetzt im Mai. Das einfachste Rezept ist mit Butter braten und Dillkartoffeln dazu!

Mairübchen: Vielen ein Begriff sind die kleinen weißen Teltower Rübchen. Diese Mairübchen sind damit verwandt und werden auch ähnlich zubereitet. Schmecken am besten gedünstet, dann in Butter und karamelisiertem Zucker geschwenkt.

Maibock:  Ist ein untergäriges, helles oder dunkles Starkbier mit mehr als 6 Vol.-% Alkohol. Es hat einen besonders hohen Stammwürzegehalt. Maibock duftet, schmeckt und wirkt!

Mai Tai: Das ist der bekannte Rumcocktail. Man sagt, dass der Cocktail nicht vom Monat Mai seinen Namen hat, sondern von dem begeisterten Ausruf:“ Mai Tai Roa Ae!“. Das heißt ungefähr: „Nicht von dieser Welt!“. So gut hat wohl dem ersten dieses Getränk geschmeckt!

Maikäfer: Wir alle kennen die Maikäfer, die ja jahrelang verschwunden waren. Wie sang schon Reinhard Mey.“ Es gibt keine Maikäfer mehr..“. Sie sind wieder im Kommen, habe ich wo gelesen. Übrigens nicht zu verwechseln mit den niedlichen Marienkäferchen. Aber was mich verblüffte, in Deutschland und Frankreich wurde bis in die 60er Jahre noch Maikäfersuppe gegessen!! Habe ich nicht gewusst, vielleicht sind sie deswegen mal verschwunden? Der Geschmack sei wie Krebssuppe gewesen.

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