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Ingwershot – ein Kultgetränk

Ingwer-Shots sind in Supermärkten, Bioläden und Drogerien zu kaufen, die haben fast so viel Schärfe wie ein Schnaps. (Bloß ich hatte noch nichts davon gehört!)Aber für das Brennen sorgt der Ingwer, die Hauptzutat. Dazu gibt es oft Kurkuma und Säfte, beispielsweise mit Zitrone, Orange oder Apfel. Die Werbung versichert, dass sie ideal fürs Immunsystem sind.

Dazu sagt eine Ernährungswissenschaftlerin, dass er schon ein Potenzial dafür hat, es ist aber bisher lediglich im Labor festgestellt worden.

Aber wie bekannt ist, Ingwer ist auf jeden Fall für den Körper gut. Das ist auch am Menschen erforscht, wie erklärt wird. Bei Kopfschmerzen und Muskelkater und gegen die Morgenübelkeit bei Schwangeren sei er ein gutes Mittel. Wer aber zu Sodbrennen neigt, dafür ist so ein Ingwer-Shot nicht geeignet, die Schärfe kann das verschlimmern. Da taucht zu Recht die Frage auf, ob nicht der altbekannte Ingwertee genügend ist. Dazu wird erläutert, dass beim Aufbrühen mit Zitrone wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Das ist bei Shots nicht so.

Bei den gekaufte Ingwer-Shots ist allerdings viel Zucker enthalten. Man sollte die Zutatenliste gut prüfen, wird erklärt. Aber noch besser ist, sich die Ingwer-Shots einfach selbst zu machen. Es ist ja auch billiger und geht schneller. Das Rezept, wie zu lesen war: Für  200 Milliliter, das sind sieben bis Shots entsaftet man 50 g Ingwer, 2 Äpfel und eine halbe Zitrone. Wer Bio-Ingwer, braucht ihn nicht mal zu schälen. Man kann auch statt Entsafter ein Mixer oder Pürierstab nehmen, so wird empfohlen. Ingwer und Apfel werden dafür in Stücke geschnitten und mit dem Saft der zuvor ausgepressten Zitrone püriert. Anschließen durch ein Sieb streichen.

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Immer und überall erreichbar – muss das sein?

204551_web_R_by_Gabi Schoenemann_pixelio.deStändig hört und liest man in den Medien (und es ist ja auch wirklich so!), dass heutzutage jeder immer erreichbar sein will oder sogar muss. Kinder wurden im TV gezeigt, die ihr Smartphone mit ins Bett nahmen, um nichts zu verpassen. Das ist dann wirklich nicht nötig!

Aber nun waren die Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK zu lesen, dass hierzulande die ständige Erreichbarkeit im internationalen Vergleich nicht so wichtig ist. Nur 16 Prozent der Deutschen sehen es so. Chat-App, SMS, Mail und Telefon: Den Blick und die Ohren ständig auf Empfang gerichtet, halten die meisten Bundesbürger sogar für Stress. Das hört sich sogar erfreulich an!

Es steht auch seit längerem in der Kritik, weil ein Zusammenhang mit Stress und psychischen Erkrankungen vermutet wird. Das wird allerdings bei jüngeren Menschen besonders beobachtet. Da setzen sich viele unter Druck, immer mehr Kontakte zu haben und immer schneller antworten zu müssen.

Im internationalen Vergleich beträgt die Zustimmung zur ständigen Erreichbarkeit dagegen 42 Prozent. In Russland und China stimmten sogar 56 Prozent dafür mit der Aussage, dass es für sie wichtig sei, immer und überall erreichbar zu sein ! Die Türkei folgt mit 53 Prozent und Mexiko mit 50 Prozent.

27.000 Internetnutzer ab 15 Jahren wurden für diese Studie befragt. Die Länder-Unterschiede führen die Fachleute auf die Unterschiede in den Kulturen zurück. Aber auch die Experten raten, mal komplett abzuschalten und Handy und Co. auszumachen.

 

 

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