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Jetzt ist Sternschnuppenzeit…..

64141_web_R_by_Adolf Riess_pixelio.deAb Mitte Juli bis in den August ist wieder die schöne Zeit der Sternschnuppen. Schon als Kinder haben wir immer aufgepasst, ob wieder welche kommen. Bekanntlich kann man sich dann was wünschen. Gerade lese ich, dass die beste Gelegenheit für viele Wünsche die Nacht auf den 12. August ist. Mehr als 100 Sternschnuppen pro Stunde bringen die Perseiden. Dieser Meteorstrom beginnt Mitte Juli.

Einige interessante Aspekte über Sternschnuppen las ich noch: Leuchtet etwas plötzlich und kurz am Himmel auf, dann ist es eine Sternschnuppe. Weniger romantisch ist die offizielle Bezeichnung – Meteor. Es kommt schon mal vor, dass Meteore runter fallen, einige bis auf die Erde. Das sind dann amtlich genannt, Meteoriten. Einer der größten ist mal in der australischen Wüste aufgeschlagen. Sein geschätzter Umfang sind unwahrscheinliche 400 Kilometer.

Was man in den Schnuppen sieht, ist je nach Kultur verschieden. Aber alle glauben, irgendwelche Bewandnis hat es damit. Im alten jüdischen und christlichen Glauben gab es die Vorstellung, es handele sich um gefallene Engel. Für die Khoisan in Südafrika ist es die Ankündigung eines Todesfalles. Die Pilagá-Indianer in Argentinien glauben, es seien Exkremente der Sterne.

So ganz unrecht haben die Indianer nicht. Nur das gab es früher ja noch gar nicht. Was jetzt nämlich runterfällt, sind die Exkremente von Astronauten. Die Bewohner der Raumstation ISS schießen ihre Hinterlassenschaften in Kapseln ins All, wo sie hin und wieder in der Erdatmosphäre verglühen. Aber bis auf die Erde kommen sie dann ja nicht. Und außerdem heißt es, dass die meisten Sternschnuppen Steine oder Staubpartikel sind.

Dann gibt es noch eine interessante Theorie: Den Dinosauriern soll ein Meteorit von mindestens 10 km Durchmesser zum Verhängnis geworden sein. Das hat man anhand von Spuren im Golf von Mexiko entdeckt. Um 1990 wurde da ein Krater von bis zu 200 km Breite gefunden. Man könnte – vielleicht scherzhaft – auch meinen, dass die großen Urtiere ohnehin am Schwinden waren – so ein großer Stein vom Himmel herunter hat ihnen nur den Rest gegeben.

Wie dem auch sei, am schönsten ist die Vorstellung, in den Himmel schauen und sich etwas wünschen dürfen!

Foto: Adolf Riess / pixelio.de

 

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