Tag Archiv ‘Nachbarn’

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben….

So heißt ein altes Sprichwort: Es kann der Frömmste nícht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt! Wie wahr, wie wahr. Da gibt es wirklich nervige Nachbarn, die sich an allem stören. Wenn es dann doch wenigstens mit einem nachbarlichen Gespräch möglich wäre, den Steindes Anstoßes zu beseitigen! Aber nein, manche sind auf Streit aus, und wie oft schaukelt sich das so hoch, bis beide vor Gericht landen.

Da fand ich eine Zusammenstellung von Gerichtsurteilen, wie beispielsweise Menschen sich das Leben schwer machen: Ein beliebtes Streitobjekt sind Hunde oder überhaupt Haustiere. Und vor allem alles, was Krach macht. Da gibt es ein Urteil es Landgerichtes Mainz (Az.: 6 S 87/94): Ein Mann hatte geklagt, weil er immer durch das Bellen des Nachbarhundes geweckt wurde. Da hatten die Richter aber Mitleid und befanden, dass auch in einer ländlichen Gegend ein Hund nicht ungestraft immer bellen darf. Das finde ich schon enorm, ich wohne auch auf dem Dorf. Mich hat es noch nie gestört. Aber da wurden dem Hundehalter genaue Zeiten aufgetan, also kein Gebell bitte morgens vor 7 Uhr, auch nicht zwischen 13 und !5 Uhr, sowie nach 22 Uhr. 

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Die Blumen nicht vergessen im Urlaub!

Bei aller Freude auf den wohlverdienten Urlaub ist es wichtig, an die geliebten Blumen zu Hause zu denken. Man will ja keine vertrockneten armen Reste bei der Rückkehr vorfinden. Der Landesbauverband Rheinland-Pfalz gab dazu einige nützliche Tipps, die ich fand und weitergeben möchte.

Bevor man losfährt, sollte man alle Pflanzen noch mal gut mit Wasser versorgen. Aber, was den meisten passiert, sei, dass man zuviel gießt, so der Experte. Dann können die Wurzeln abfaulen. Deshalb sollte das Wasser nur einen Zentimeter hoch im Untersetzer stehen. Außerdem sollten die Pflanzen im Schatten stehen, damit sie nicht so viel Wasser brauchen, beispielsweise an der Nordseite des Hauses. Zimmerpflanzen kann man durch Zuziehen der Vorhänge schützen. Es darf aber nicht zu dunkel sein, das bekommt ihnen nicht. Für Grünpflanzen in Dosen gibt es Tonkegel. Das sind Stäbchen, die man in die Blumenerde steckt. Sie sind mit dünnen Schläuchen mit einem Wasserbehälter verbunden. Wenn die Erde zu trocken wird, fließt dann Wasser nach. Die Experten geben den Pflanzen mehrere Wochen, die sie überstehen. Eine feine Sache! Die alte Sitte, die Grünpflanzen in die Badewanne zu stellen, sei  nicht so geeignet, dort hätten sie bei zu wenig Licht zuviel Wasser, das leuchtet auch ein!

Dann die Blumenkästen: Gut ist, wenn diese doppelten Boden haben. Da wird unten Wasser eingefüllt, verbunden sind beide Teile über kleine Löcher, in denen Filzdochte stecken. Das funktioniert wie beim Tonkegel. Wenn die Erde um die Wurzeln trocken wird, holt sie sich über den Filz Wasser. Auch da könnten die Pflanzen für eine Woche genug Wasser haben, so der Fachmann.

Aber last but not least, das beste Mittel ist immer noch, wenn man hilfreiche Nachbarn zur Hand hat. Kein Hilfsmittel kann eine helfende Hand ersetzen, die sich um die Pflanzen kümmert. Allerdings sollte man vorher genau besprechen, wie oft und wie viel die einzelnen Pflanzen gegossen werden müssen.

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