Tag Archiv ‘Nostalgie’

Fernsehen – lange ein Luxusgegenstand…

Wir sind alle gewöhnt, dass auf Knopfdruck die Lieblingsserie über den Bildschirm flimmert. Was für uns selbstverständlich ist, ist bei genauerem Hinsehen sehr erstaunlich und und ein technisches Wunder.

Es war eine Sensation, als man 1928 bei der Berliner Funkausstellung das erste Mal „fernsehen“ konnte. Radio hatte man damals schon und seit langem die Fotografie. Aber die Aufnahmen von bewegten Bildern waren der Wahnsinn.

Für nicht technisch Begabte war zu lesen, wie so ein Fernseher funktioniert: Das Bild wird in viele kleine helle und dunkle Punkte zerlegt, übermittelt und am anderen Ende wieder zusammengesetzt. Die erste Technik dazu erfand der deutsche Wissenschaftler Paul Nipkow im Jahr 1884. Er machte das mit einer Scheibe mit Löchern, die sich sehr schnell drehte, dabei die Bilder in Punkte zerlegte und sie beim Empfänger umgekehrt wieder zusammen setzte. Er nannte das „elektrisches Telefon“.

Schon als Schüler hatte ihn die Idee beschäftigt. Der auslösende Momemt war, so wird berichtet, als er an Heiligabend durch das Fenster seines Studentenzimmers die brennenden Kerzen auf den Weihnachtsbäumen in der Nachbarschaft sah. Er fühlte sich einsam, weil er sich kein Ticket nach Hause leisten konnte. Er dachte daran, wie es daheim jetzt war und wie er mit einem „Bildtelefon“ daran teilnehmen könnte. Wenn er die Augen zusammenkniff, sah er die Lichtstrahlen der Kerzen in viele Bildpunkte zerlegt und dann wieder zusammengekommen. So war die „zündende“ Idee zum Fernsehen entstanden.

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Wo gibt es die meisten Hundertjährigen?

Was habe ich da gelesen, es gibt kaum einen Ort der Erde, wo die Menschso alt werden wie auf Ikaria in Griechenland. Man hört immer von sehr alten Japanern, aber das war mir neu.

Selbst den Griechen fällt auf Anhieb zur Insel nur die Legende von Dädalus und Ikarus ein. Ihr wisst das ja, die mit selbstgebauten Flügeln aus der Gefangenschaft flohen. Der junge Ikarus kam der Sonne zu nahe, und das Wachs, das die Flügel zusammenhielt, schmolz. Er stürzte ins Meer, und der Vater begrub ihn auf der Insel, die seitdem seinen Namen trägt.

Auf der Insel sind 90 – 100-jährige keine Seltenheit. Es gibt sogar Einwohner, die in diesem Alter noch arbeiten. Die rund 8000 Einwohner zählende Insel ist eine der fünf „Blue Zones“ der Erde, so wird erklärt. Das sind Gebiete, wo Menschen älter werden als sonstwo. Hier wird ein Drittel der Einwohner über 90 Jahre alt. Das ist die höchste Konzentration langen Lebens weltweit.

Was ist der Grund? Wenn man die Einwohner frägt, erfährt man, dass es keine Hektik und Jagd nach Geld gibt, man schätzt das einfache Leben. Das erklärt auch, warum es auf der Insel nur einfache Hotels und Pensionen gibt, keinen Rummel. Hier erlebt man noch das typische Griechenland von früher, da sind sich Hellas-Fans einig. Armenistis, der Hauptort, besteht nur aus einer Straße mit einigen Tavernen (mit Holzstühlen statt Plastik!), zwei Cafés, einigen Souvenirgeschäften. Hier kann man den guten ikarischen Honig kaufen. Das ist die andere Komponente für ein langes Leben, so erfahren Fremde von den sehr freundlichen Einheimischen, gesundes Essen, die gute Luft und Bewegung.

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