Tag Archiv ‘Nudeln’

Nudeln – beliebte Pasta…

Dass Italiens liebstes Lebensmittel ursprünglich aus China stammt, dürfte Freunde dieser wohlschmeckenden Speise nicht verwundern.

Wie Ausgrabungsfunde zeigen, verzehrte man schon vor 4000 Jahren im Reich der Mitte Nudeln aus Hirse. Ein entsprechendes kulinarisches Relikt wurde in einer Tonschale entdeckt. Auch in der griechischen Antike war man mit Nudeln schon vertraut. Auch die Etrusker kannten Nudeln, sodass die oft verbreitete Behauptung, erst Marco Polo habe die Nudel im 13. Jahrhundert aus Ostasien nach Europa gebracht, nicht stimmt.

Auch aus unserer deutschen Küche ist das Produkt aus Hartweizengries und Wasser nicht mehr wegzudenken. Übrigens stellen die Italiener Nudeln in 500 verschiedenen Varianten her. Ob klassisch als Spaghetti Napoli, Lasagne, Tortellini, Tagliatelli, Canelloni bis hin zur Buchstaben-Suppe – das sind nur einige -. Es gibt wohl kaum einen Anlass, bei dem nicht das auch bei uns beliebte Produkt verwendet wird.

Übrigens ist Hartweizen ist nicht die einzige Rezeptur,. Eiernudeln, Vollkornnudeln, Glasnudeln, Reisnudeln oder glutenfreie Nudeln kommen immer mehr in die Kochtöpfe. Überhaupt gibt es eine riesige Vielfalt für wunderbare Speisen – Nudeln mit Fleisch, Fisch, Gemüse oder unzähligen leckeren Soßen.

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Sommerküche – Pasta – warm und kalt

724483_web_R_K_B_by_planphoto_pixelio.deMit Gemüse und Kräutern werden Nudeln zu leichten und frischen Mahlzeiten im Sommer. Die Vielfalt der Sorten ist groß, dazu leichtes Geflügelfleisch, Lachs, Schinken und frisches Gemüse und Salate.

Übrigens, einmal ausprobieren: Nudelgerichte schmecken sowohl warm als auch kalt. Das ist nicht nur schön an heißen Tagen. Was mancher nicht weiß, Nudeln enthalten einen Teil ihrer Kohlehydrate nach dem Kühlen in Form von sog.“resistenter Stärke“. Und dann enthalten sie weniger Kalorien als sonst. Das ist doch eine gute Aussicht für den Erhalt der schlanken Linie!

Hier zwei Rezepte, die mir auffielen, aus der unerschöpflichen Vielfalt der Nudelrezepte:

Spaghetti mit Schmorgurke und Lachs – 

Zutaten für vier Personen: 800 g Schmorgurken, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 150 ml Gemüsebrühe, 150 ml Kochsahne, 15 % Fett, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 250 g Lachsfilet, 1 EL Senf, 320 g Spaghetti, 1 Bund Dill.

Zubereitung: Die Schmorgurken schälen, längs halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen. Fruchtfleisch in Scheiben schneiden. Die Zwiebel abziehen, hacken. In heißem Öl andünsten. Gurke zugeben, kurz anbraten. Brühe und Kochsahne mischen, angießen. Zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. Fisch abbrausen, trocken tupfen, würfeln. Salzen und pfeffern, im Gurkenragout ca. 6 Minuten ziehen lassen. Senf einrühren, nachwürzen. Die Spaghetti in kochendem Salzwasser bissfest garen, über ein Sieb abgießen, mit dem Schmorgurken-Ragout mischen und mit Dill bestreut servieren.

(Werde ich bei allernächster Gelegenheit nachkochen!).

Fussili mit  Feigen und Parmaschinken – 

Zutaten für vier Personen: 6 frische Feigen, 80 g Parmaschinken, dünn geschnitten, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 100 ml Gemüsebrühe, 2 EL heller Crema di Balsamico, 1 EL süßer Senf, 320 g Fussili, Salz, 1 Bund Rucola, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Die Feigen abbrausen, trocken tupfen, vierteln oder achteln . Schinken in Streifen schneiden. Knoblauch abziehen, hacken. In heißem Olivenöl andünsten. Feigen und Schinken zufügen und kurz mitbraten. Brühe mit Senf und Crema di Balsamico verrühren. Zu dem Schinken und den Feigen in die Pfanne geben, heiß werden lassen. Die Fussili in kochendem Salzwasser bissfest garen. Abgießen und mit Feigen, Schinken und Soße mischen. Salat in mundgerechte Stücke zupfen, untermischen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut auf vier Tellern anrichten.

Foto: planphoto / pixelio.de

EU – Haltbarkeitsdatum verschwindet für diverse Lebensmittel

nudelnIn den Printmedien war es zu lesen und nun auch im TV zu sehen: Das Mindesthaltbarkeitsdatum für langlebige Nahrungsmittel wird möglicherweise  verschwinden. Das betrifft beispielsweise Nudeln und Reis. Damit soll die Verschwendung von Lebensmitteln verringert werden. Es ist ja ein Unding, wenn man hört, dass in der EU jährlich 89 Millionen! Tonnen Lebensmittel weggeworfen werden. Dabei weiß doch eigentlich jeder, dass das angegebene Datum auf den Packungen der Lebensmittel ein  M i n d e s t – Haltbarkeitsmerkmal ist. Also kann man die Lebensmittel durchaus noch verbrauchen.

Im Fernsehen wurde ein Experte gefragt, der diese These nochmal bestätigte. Das trifft natürlich nicht auf leicht verderbliche frische Wurst- und Fleischwaren zu, wohlgemerkt. Die sollten schon gleich nach dem angegebenen Datum entsorgt werden. Da handelt es sich um das Verfalldatum.

Zur Zeit diskutieren die EU-Agrarminister in Brüssel über einen entsprechenden Vorschlag Schwedens und der Niederlande. Auch Deutschland, Österreich und Luxemburg sind sehr dafür, der unnötigen Verschwendung Einhalt zu gebieten. Es gebe vermutlich eine Reihe von Lebensmitteln, die von der Vorschrift über Mindesthaltbarkeitsdaten ausgenommen werden könnten, so die Experten. Nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) könnte das auch für Tee, Kaffee, trockene Pasta und Hartkäse gelten. Oft würden Lebensmittel auch einfach aus Unsicherheit weggeworfen, da die Verbraucher das Mindesthaltbarkeitsdatum mit dem Verfalldatum verwechseln, erläutert der Geschäftsführer.

Bisher müssen nur wenige Produkte kein Mindesthaltbarkeitsdatum aufweisen, wie frisches Obst und Gemüse. Das wird sowieso schnell verbraucht.  Dann Wein und hochprozentiger Alkohol, Backwaren, Essig, Salz, Würfelzucker und Kaugummi.

Übrigens fordern Umweltschutzorganisationen wie Greenpace solche Maßnahmen seit längerem.

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Guten Hunger!

Mal wieder gab es eine Umfrage: Ich entdeckte eine Studie des Online-Marktforschungsinstitut Marktagent.com. Da wurden die deutschen Bundesbürger nach ihren liebsten Hauptspeisen gefragt. Da war ich doch sehr erstaunt, was diese Umfrage ergeben hat. Ich bin ganz privat der Meinung, dass da viele junge Leute ihre Vorlieben genannt haben und die, die viel auswärts essen. Ganz verblüfft war ich, dass Schnitzel erst an fünfter Stelle kam.

Hier das Ranking: Nudeln (46,1 Prozent), Pizza (37,3 Prozent), Geflügel (35,5 Prozent), Gegrilltes (29,8 Prozent), Wiener Schnitzel (29,2 Prozent).

Das ließ mir als deutsche Hausfrau und leidenschaftliche Köchin keine Ruhe! Nicht, dass ihr denkt, ich verschmähe die obigen Speisen, manchmal bestelle ich sogar online Essen bei Lieferheld.de, aber für typisch deutsch gelten Nudeln und Pizza ja eigentlich nicht. Es ist eben der Trend, wie gesagt.

Ich habe weiter gestöbert und fand im Internet eine andere Umfrage, die von Ostmann-Gewürzen in Auftrag gegeben wurde. Die hat mich doch versöhnlicher gestimmt!

1. Rinderrouladen, 2. Rheinischer Sauerbraten, 3. Schweinekrustenbraten, 4. Käsespätzle, 5. Kohlrouladen, 6. Königsberger Klopse, 7. Semmelknödel mit Pilzen, 8. Jägerschnitzel, 9. Grünkohl mit Pinkel, 10. Dampfnudeln.

Da lachte mir doch das Herz, es sind Klassiker und regionale Spezialitäten. Die isst man doch scheinbar bei Muttern sehr gerne. Bei dem Ranking sind auch schöne Erläuterungen beigefügt. Wer nachlesen möchte: http://www.livingathome.de

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