Tag Archiv ‘Ostereier’

Andere Länder, andere (Oster-)Sitten

Bald steht das Osterfest vor der Tür, viele Hausfrauen haben schon die Wohnung österlich geschmückt, die Ostersträuße sind in den Vasen, damit sie bis Ostern Blüten haben. Die Kinder, falls sie es noch tun, werden Moos holen für Osternester. Und natürlich wird das Ostermenue und die Tischdekoration überlegt.

Da ist es mal interessant, über den (Oster-)Tellerrand zu schauen, wie andere Länder Ostern feiern. Hier ein paar interessante Beispiele:

Haiti – Die Kinder in Haiti fangen schon Monate vor dem Fest an, Papierdrachen zu basteln, die sie Ostern in den Himmel steigen lassen. Am Abend ziehen dann nach alter Tradition die Menschen durch die Straßen. Begleitet werden sie von rhythmischer Musik auf Naturinstrumenten. Es gibt auch viel Lärm von Blechgegenständen. Das Ziel ist die Austreibung von Dämonen. Viele Tänzer, Akrobaten und auch die Würdenträger begleiten den Zug. Am Ostersonntag gibt es auch hier ein Festmahl.

USA- hier findet die traditionelle „Easter Parade“ statt. Da verkleiden sich die Leute und fahren auf geschmückten Wagen durch die Straßen.

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Ostereier – Symbol und unverzichtbar zum Osterfest

Nun wird es allmählich Zeit, sich mit dem Färben der Ostereier zu befassen. Farbige Ostereier gehören einfach zum Osterfest. Es ist – nicht nur für Kinder – einfach unverzichtbar.

Verblüffenderweise ist erwiesen, dass auch heutzutage noch zwei Drittel der Deutschen Ostereier selbst bemalen und über die Hälfte verstecken sie an den Feiertagen im Haus oder im Garten (falls der Frühling doch noch kommt!).

Seit dem 12. Jahrhundert war lange, lange Zeit der Karsamstag traditionell der Tag, an dem die Eier gefärbt wurden. Darum hieß er auch früher Färbersamstag.

Interessant ist, erstmal etwas über die Tradition zu erfahren: ImChristentum wurde das Ei zum Symbol für die Auferstehung Jesu. Das Ei ist so zu sehen, dass aus dem Inneren neues Leben erwächst. Somit stand das Ei symbolisch für das Grab in Jerusalem, aus dem Jesus um Ostermorgen von den Toten auferstand.

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Ostern naht heran

Gerade zur Osterzeit gibt es viele Bräuche, auch regional verschiedene und viele Symbole aus heidnischer und christlicher Zeit.

Das Lamm Gottes – Agnus Dei – ist ein christliches Symbol für Jesus Christus. Als Osterlamm, aus Biskuitteig gebacken, mit einer Siegesfahne, symbolisiert es die Auferstehung Jesu. Es gehört in vielen, vor allem ländlichen Gemeinden zur österlichen Tradition dazu. Es wird bei der Osterfeier mit zur Speisenweihe gebracht. Das Osterlamm steht als Symbol für die unschuldige Hingabe Jesu und für sein Sterben.

Das Klappern ist auch ein alter Brauch, der wieder auflebt. Es heißt, dass die Glocken von Gründonnerstag bis Ostern nach Rom fliegen, also wird nicht geläutet. So weiß ich es gut aus meiner Kindheit. So ziehen die Meßdiener am Karfreitag und -samstag mit Holzklappern durch die Orte und lassen ihre Instrumente im Rhytmus ihrer Schritte schwingen. In  meinem Heimatort bekamen sie dann etwas an den Türen, Ostereier oder Süßigkeiten (mehr …)

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