Tag Archiv ‘Sansibar’

Sylt – auch im Spätsommer eine Reise wert…

Es ist ja nicht so, dass nur die Reichen und Schönen in Sylt Urlaub machen können. Auch für Otto Normalverbraucher ist Sylt eine Reise wert. Beispielsweise ist die Zeit für ein Spätsommer-Wochenende oder auch länger wunderschön.

Das Meer ist noch angenehm warm, die Sonnenuntergänge sind atemberaubend, dazu Natur und viel Genuss. Überhaupt ist der Himmel über Sylt unvergleichlich, die Luft ist belebend wie Champagner.

Wer über den Hindenburgdamm nach Sylt kommt, erreicht zuerst Morsum. Hier ist Sylt noch bemerkenswert ursprünglich. Hier gibt es die sündhaft sahniger Friesentorte. Man kann hier durch die Heidelandschaft zum Morsum-Kliff wandern. Dazu gibt es Salzwiesen und das Blau des Wattenmeers. Ansonsten ist hier wohltuende Stille, selbst in der Saison.

Über das malerische Keitum, wo es reetgedeckte Kapitänshäuser gibt. Hier war der Walfang noch vor langer Zeit die Haupterwerbsquelle der Insel. Wenn man an die Westküste kommt, sieht man das pulsierende Leben, besonders in Westerland. Da ist es immer laut und voll von bis spät und das ganze Jahr über.

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Eine Buchempfehlung: “ Abschied von Sansibar“

sansibarEigentlich sind es sogar zwei Buchempfehlungen: In einer Zeitschrift fiel mir die Buchrezession von „Abschied von Sansibar“ des Schweizer Schriftstellers Lukas Hartmann auf. Es ist neu herausgekommen. Bei der Schilderung des Inhaltes merkte ich, dass ich genau die Geschichte schon gelesen hatte, und zwar in dem Buch“ Sterne über Sansibar“ von Nicole C.Vosseler, von 2010.

Trotzdem erstand ich es sofort und tauchte in die – wahre – Geschichte der arabischen Prinzessin Salme ein, die 1866 den Hamburger Kaufmann Heinrich Rueters lieben lernt. Sie verlässt alles, was ihr bisher etwas bedeutete, nimmt einen neuen Namen, eine neue Religion an. Man muss bedenken, dass so etwas in dieser Zeit eigentlich total unmöglich war!

Im kalten Hamburg lernt sie sich der hanseatischen großbürgerlichen Welt anzupassen, es muss sehr schwer gewesen sein. Nach vier Jahren löscht das Schicksal eine aber dennoch glückliche Familie aus. Heinrich Rueters kommt bei einem Unfall mit der Pferdebahn ums Leben. Als junge Witwe mit drei kleinen Kindern steht sie im fremden Land vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Ihre Finanzen werden von Treuhändern veruntreut.

Sie versucht jahrelang, dem Sultan, ihrem Bruder, der sie wegen ihrer Liebe verstoßen hat, nahezukommen und eine Versöhnung herbeizuführen. Auch, um ihr beträchtliches Erbe zu beanspruchen. Leider gerät sie in das politische Ränkespiel dieser Zeit, wo Deutschland Sansibar als Kolonie eintauscht gegen Helgoland.

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