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Zimmer- Hortensien… eine Ruheoase

Hortensien sind nicht nur prächtige Gartenblüher, sie schaffen auch eine ganz eigene Atmosphäre zu Hause.Die Hortensie ist ein Allround-Talent, sie kann dem Stress entgegenwirken, sie hat luftverbessernde Eigenschaften. Und natürlich besticht sie durch ihre wunderbare Farbpalette. Dazu hat sie auch nur geringe Pflegeansprüche.

Die Pflanze steht ganz im Zeichen der Schönheit und auch von Gesundheit und Wellness. Wie oft kommt man in stressigen Zeiten nach Hause und will nach einem langen Arbeitstag entspannen und zur Ruhe kommen. Damit die heimischen vier Wände nach Feierabend zur wohlverdienten Ruhe-Oase werden, können Zimmer-Hortensien helfen. Sie verbessern nämlich das Raumklima erheblich. Durch die wunderbaren Farbtöne, beispielsweise Rosa und Himmelblau, können sie eine beruhigende Ausstrahlung haben.

Was zur Geschichte dieser wunderschönen Pflanze: Sie kommt ursprünglich aus Ostasien, einige Sorten kommen aus Südamerika oder auch Südostasien. In Europa wurde die Hortensie dann Ende des 18. Jahrhunderts bekannt.

Am schönsten sieht sie übrigens in hellen, einfarbigen Töpfen aus.  In diesen wird das satte Grün der Blätter und die leuchtenden Farben der Blüten besonders schön zur Geltung gebracht.

Foto: Joujou / pixelio.de

 

Schönheitstipps aus aller Welt

Für Kosmetik und Schönheit ist es interessant, zu erfahren, was es in der Welt noch alles gibt, das für frau gut ist.

Da wäre beispielsweise aus Bulgarien ätherisches Rosenöl. Der Werdegang ist sehr aufwendig – Um ein kg des wertvollen Duftöls zu gewinnen, müssen 4000 kg! Blütenblätter von Hand gepflückt werden, von Damaszener Rosen. Sie haben auch andere wertvolle Inhaltsstoffe, darum werden sie auch als Heilpflanzen geschätzt. Das Rosenöl vermindert Rötungen und ist besonders für reife Haut gut. So kann man es anwenden; Das Rosenöl im Verhältnis 1 : 10 mit Jojoba- oder Mandelöl mischen und nach dem Waschen in die noch feuchte Haut einmassieren.

Karanjaöl aus Indien – Es ist das Samenöl der Indischen Buche. Dieser bis zu 25 Meter hohe Baum gedeiht in tropischen und gemäßigten Klimazonen. In der ayurvedischen Heilkunst wird das Öl oft angewendet. Inderinnen behandeln damit gereizte Haut. Es weist einen natürlichen Lichtschutzfaktor (LSF) von 10 auf, ersetzt aber nicht die Sonnencreme. Trotzdem raten Experten, eine Lichtschutzcreme von 15, die Karanjaöl enthält, täglich aufzutragen. Es ist eine gute Voraussetzung gegen Hautalterung und Hautkrebs.

Ghassoul aus Marokko – Das ist eine mineralreiche Tonerde aus dem Atlasgebirge. Sie bindet Schmutz und Fett, ohne die Haut auszutrocknen. Die Marokkanerinnen Körper und sogar die Haare. Diese werden dann wunderbar weich und glänzend. Man kann mit der Erde auch wie beim Peeling die Haut abreiben. Für die Haarwäsche übergießt man drei Esslöffel Ghassoul mit sechs Esslöffeln kochendem Wasser, dann wie ein Shampoo verwenden. Mit kaltem Essig- oder Zitronenwasser spülen. Da nimmt man zwei Esslöffel auf einen Liter Wasser.

Dampfbad aus der Türkei – Mann nennt es auch die Sauna des Orients und es ist seit dem Mittelalter fester Bestandteil der islamischen Körperkultur. (Die Autorin kennt es aus der Türkei). Man liegt beinahezu 100-prozentiger Luftfeuchtigkeit auf warmem Marmor. Nach dem Schwitzen folgt die Abreibung mit einem Wildseidenhandschuh oder  Luffaschwamm und Kernseifenschaum. Es macht den Kopf frei und die Haut porentief rein. Allerdings ist es nicht für empfindliche Haut und Venenprobleme geeignet.

Sheabutter aus dem tropischen Afrika – Diese kommt aus der Gegend zwischen Senegal und Uganda, dort gibt es den Afrikanischen Butterbaum. Er wird bis zu 20 Meter  hoch. Das Fett aus seinen Sheanüssen ist eine Allzweckcreme, auch für Babys und Kinder. Gemischt mit Kokosöl und Zucker  kann es als Körperpeeling genutzt werden. Gegen raue Lippen, Ellenbogen und Knie einfach eine Dosis Sheabutter zum Schmelzen bringen und auftragen. Es gibt das Produkt auch als Körperlotion.

Foto: Inessa Poduschko / pixelio.de

 

Andere Länder – andere Sitten – auch bei der Schönheit

Eine interessante Studie (gibt es ja für alles und jedes) fand ich, die sich mit den internationalen Schönheitsidealen und der dazugehörigen Schönheitspflege befasst hat. Eine Trendforschungsagentur, die die Aufgabe hat, Beauty-Produkte international auf verschiedenen Märkten zu etablieren, untersuchte, wie sich die Frauen unterschiedlich mit der Pflege befassen.

Jede Nation, so zeigen auch sozialwissenschaftliche Studien, hat ihren eigenen kulturellen Code.

Die Deutsche bleibt gern natürlich, schminkt sich dezent, will nur ihre Persönlichkeit unterstreichen, benutzt auch wenig Parfüm. Sie benötigt nur 30 Minuten am Tag für ihre Körperpflege, Schminken inbegriffen. Die Französin dagegen liebt den verführerischen Duft von Parfüm und verwendet viel Zeit bei der Auswahl. Die Amerikanerin liebt es aufzufallen, wie es dem Naturell entspricht, gut geschminkte volle Lippen, makellose Zähne, für ein strahlendes Lächeln, eben selbstbewusst und freiheitsliebend.

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