Tag Archiv ‘Smartphone’

Hände weg vom Handy am Steuer!

digitalHandy am Steuer, das ist eine alte Geschichte, Experten sagen, dass es so gefährlich wie Alkohol ist. Telefonieren und Texten im Auto sollten härter bestraft werden. Aus zwei Gründen ist Telefonieren und Texten am Steuer gefährlich: Einmal dauert es erstaunlich lange, bis man im fahrenden Auto das Navi programmiert hat, bis man den richtigen Buchstaben findet usw. Weil man lange auf den Display schauen muss, ist der Blick natürlich von der Straße abgelenkt.

Weniger offensichtlich ist das neurologische Problem der vielen Aktivitäten hinter dem Steuer: Das Problem mit der Aufmerksamkeit. Die Mediziner erklären das so, dass das Gehirn hochselektiv arbeitet – es entscheidet, was wichtig ist. Und dem wendet es die volle Konzentration zu. Da diese aber begrenzt ist, wird sie von anderen Tätigkeiten entsprechend abgezogen. Was eigentlich jeder weiß, selbst der beste Autofahrer verliert deshalb schon mal die Kontrolle, besonders beim Schreiben einer Nachricht. Forscher haben in einem Versuch festgestellt, dass der Aufmerksamkeitsverlust sogar bei einem Telefonat mit Freisprecheinrichtung etwa so groß ist wie bei einem Betrunkenen mit 0,8 Promille!

Übrigens auch die Unfälle mit Fußgängern, beispielsweise mit Straßenbahnen, passen dazu: Da laufen viele mit Handy am Ohr oder mit Kopfhörern durch die Stadt und übersehen oder überhören eine Bahn!

Um noch einmal auf die Ablenkung am Steuer zurückzukommen: Eine Studie der Allianz-Versicherung von 2011 besagt, dass dies für 25 Prozent aller Unfälle verantwortlich sei! Da sollte man doch von politischer Seite was daran tun, dass diese lieb gewordene Angewohnheit mehr bestraft wird. Eigentlich sollte man am Steuer die „geistige Auszeit“ genießen, wie es ein Fachmann formulierte.

Foto: Ute Mulder / pixelio.de

Handyverbot in der Schule!

handyAllgegenwärtig sind Handys und Smartphone, das kann jeder bestätigen, der mal Bahn gefahren ist. Auch sonst überall sieht man keinen, vor allem Jugendlichen, der nicht mit dem Handy agierend unterwegs ist. Wieviel Unfälle sind gerade in letzter Zeit passiert, wenn trotz Verbot fleißig weiterhin ohne Freisprechanlage gesprochen und gesimst wird.

Da freut es einen direkt, dass man den Gebrauch von Handys ab der zehnten Klasse in den Schulen untersagen will. In Nordrhein-Westfalen müssen Schüler ab der zehnten Klasse bald einen Grafiktaschenrechner im Mathematikunterricht benutzen. Viele fragen, warum Kinder denn keine Smartphone o.ä. verwenden dürfen? (Was waren das für Zeiten, als noch die geschriebene Antwort in der Handfläche aus der Patsche geholfen hat!!) Bildungspolitiker machen sich dafür stark, Handys in die Lernkonzepte einzubinden, wie man ja auch damals den Taschenrechner zugelassen hat.

Da taucht auch die Frage auf, ob Schüler reif genug sind für die Benutzung von Handys im Unterricht? Das kommt nicht auf die Bedienung an, das können alle Kinder und Jugendliche allemal. Es kommt da auf die schnellsten und pfiffigsten an, wenn alle die gleichen technischen Möglichkeiten haben. Die kann man auch gut bewerten. Aber da sollte man auch an das Verantwortungsbewusstsein denken.

Da kommt sofort die Frage auf, wie man damit umgeht, wie manche Lehrer und Mitschüler in kompromittierenden Situationen eiskalt gefilmt werden und dann im digitalen Netz für alle Welt zur Schau gestellt werden. Das ist leider in vielen Schulen heute gang und gäbe, wie Datenschutzverstöße oder Urheberrechtsverletzungen in Klassenräumen beim Benutzen von mobilen Endgeräten.

Denn bei allem guten, was es mit dem Einsatz moderner Technik in Schulen mit sich bringt, sind auch die Gefahren zu beachten. Da ist die Möglichkeit von Kollateralschäden groß. Staat und Gesellschaft sind da in der Pflicht, das mit großem Ernst zu behandeln.

Foto: Rödi / pixelio.de

Bei Werbung für Smartphone – Kleingedrucktes lesen

In einer großen deutschen Tageszeitung hatte der „Telekom Shop“ das Smartphone eines bekannten Herstellers für 49,95 Euro angepriesen. Allerdings war die Information, dass der Preis nur im Zusammenhang mit einem Vertrag galt, lediglich in einem kaum lesbaren kleingedruckten Text zu finden. Das ist ja eine altbekannte Masche, die immer wieder vorkommt und auf die auch schon viele, auch in meiner Familie, hereingefallen sind.

Die Verbraucherzentrale Hamburg ging juristisch gegen die Telekom vor, das sie das zu Recht als „Preisverschleierung“ wertete. Das Landgericht Bonn entschied am 5. August, das dieses nicht statthaft ist. (Az.: ll O 35/11). Man hätte klar auf die Kosten für abzuschließende Verträge hinzuweisen.

Es verwies auf die Preisangabenverordnung für Unternehmen, den Endpreis von Produkten einschließlich aller damit verbundenen Kosten deutlich zu kennzeichnen, so lautete das Urteil

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