Tag Archiv ‘Stahlstadt’

Lüttich – eine Reise wert…

Bis zum 1. April sind zwar Ausflüge nach Lüttich verboten – aber wenn es dann hoffentlich wieder möglich ist, gibt es gute Gründe mal hinzufahren. Lüttich liegt direkt hinter der Grenze bei Aachen, aber es ist eine völlig andere Welt.(Ich bin schon öfter in Belgien gewesen, auch in Lüttich, und ich kann das bestätigen.)

Lüttich ist die nordöstlichste Stadt der französischen Welt. Deutsch spricht hier keiner mehr, das ist mir auch schon in anderen belgischen Orten passiert. Die Häuser sind die schönsten Zeugnisse der sog. belgischen Art nouveau, das ist schon sehr französisch. Die Hochhäuser entlang der Maas und des Kanals Déruvation sin schon ein großer Kontrast zu der malerischen Altstadt.

Der Dom, das einstige Wahrzeichen ist nicht mehr da. Nach der französischen Revolution wurde er abgerissen , aber nichts Neues gebaut. Noch heute ist da eine riesige Lücke. Eine Seite der Freifläche wird vollständig von der Vorderfront eines Palastes eingenommen. Hier regierten die Lütticher Fürstbischöfe, mehr als 1000 Jahre. Heute ist es ein Gericht und nur mit einer kann man hineinkommen.

Die größte Attraktion ist eine Treppe, die Montagne de Bueren. Sie hat schwarze Stufen, die steil nach oben führen. Da ist aber lediglich zu einer Anhöhe, wo man einen wunderbaren Blick in das Maastal hat.

Nach dm Lüttich eine große Stahlstadt war, war sie nach dem Niedergang ziemlich heruntergekommen. Aber heute ist das Zentrum wieder sehenswert. Nicht nur die Prachtmeile vor der St.-Pauls Kathedrale n und der Place du Marché, auch viele historische Sehenswürdigkeiten sind sehenswert. Das gilt auch für die Museen. Dazu kommen spektakuläre Neubauten.

Nicht zu vergessen, der Sommerkarneval im August. Museum.

Foto: claaslietz / pixelio.de

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