Tag Archiv ‘Studie’

Rot steht für die Liebe…

Es gibt mal wieder eine neue Studie – Forscher befragten Menschen, welche Gefühle sie mit welcher Farbe verbinden. Dabei stellte sich heraus, dass man sich    weltweit einig ist – Rot steht für die Liebe, aber auch für Ärger, Geld sorgt für Freude und Braun löst eher wenig Gefühle aus.

Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz befragten im Rahmen einer internationalen Studie über Farb-Assoziationen 4600 Menschen aus 30 Nationen auf sechs Kontinenten. Diese mussten 12 Farben jeweils bis zu 20 Gefühlen zuordnen. Daraus bildeten die Forscher einen nationalen Mittelwerte. Diese wurden dann mit dem weltweiten Durchschnitt verglichen, so wird erläutert. Laut den Wissenschaftlern hat es so eine umfangreiche Studie zuvor noch nie gegeben.

Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Psychological Science“ veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass neben den weltweiten Übereinstimmungen auch nationale Besonderheiten auftreten. Beispielsweise, so wird erklärt, wird Weiß in China mehr mit Trauer verbunden als anderswo. So wie Lila in Griechenland. Die Unterschiede sind auch größer, je weiter die Länder entfernt sind. Zudem, so wird erläutert, kommt es auch auf sprachlichen Unterschiede an. Sogar das Klima kann eine Rolle spielen. Laut den Forschern wird die Farbe Gelb in Ländern mit wenig Sonnenschein mehr mit Freude verbunden als in anderen. Es gäbe auch noch andere Einflussfaktoren, die müssten noch geklärt werden.

Foto: bagal / pixelio.de

Immer und überall erreichbar – muss das sein?

204551_web_R_by_Gabi Schoenemann_pixelio.deStändig hört und liest man in den Medien (und es ist ja auch wirklich so!), dass heutzutage jeder immer erreichbar sein will oder sogar muss. Kinder wurden im TV gezeigt, die ihr Smartphone mit ins Bett nahmen, um nichts zu verpassen. Das ist dann wirklich nicht nötig!

Aber nun waren die Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes GfK zu lesen, dass hierzulande die ständige Erreichbarkeit im internationalen Vergleich nicht so wichtig ist. Nur 16 Prozent der Deutschen sehen es so. Chat-App, SMS, Mail und Telefon: Den Blick und die Ohren ständig auf Empfang gerichtet, halten die meisten Bundesbürger sogar für Stress. Das hört sich sogar erfreulich an!

Es steht auch seit längerem in der Kritik, weil ein Zusammenhang mit Stress und psychischen Erkrankungen vermutet wird. Das wird allerdings bei jüngeren Menschen besonders beobachtet. Da setzen sich viele unter Druck, immer mehr Kontakte zu haben und immer schneller antworten zu müssen.

Im internationalen Vergleich beträgt die Zustimmung zur ständigen Erreichbarkeit dagegen 42 Prozent. In Russland und China stimmten sogar 56 Prozent dafür mit der Aussage, dass es für sie wichtig sei, immer und überall erreichbar zu sein ! Die Türkei folgt mit 53 Prozent und Mexiko mit 50 Prozent.

27.000 Internetnutzer ab 15 Jahren wurden für diese Studie befragt. Die Länder-Unterschiede führen die Fachleute auf die Unterschiede in den Kulturen zurück. Aber auch die Experten raten, mal komplett abzuschalten und Handy und Co. auszumachen.

 

 

Die Deutschen sind Sitzenbleiber……

SONY DSCAm Montag wurde der Gesundheitsreport 2015 der DKV und der Sporthochschule Köln veröffentlicht. Verschiedene Faktoren wurden geprüft, die die Gesundheit positiv oder negativ beeinflussen können, wie Ernährung, Bewegung, Alkohol, Rauchen und Stress.

Erstmals wurde in einer bundesweiten Studie auch das Sitzen als gesundheitlicher Risikofaktor untersucht – das Ergebnis ist schrecklich! Denn es kam dabei heraus, dass die Deutschen durchschnittlich 7,5 Stunden am Tag sitzen. Spitzenreiter sind die jungen, die 18- bis 29-Jährigen, die es sogar auf neun Stunden bringen!

Erstaunlich ist, dass die Älteren ab 60 Jahren deutlich weniger Zeit im Sitzen verbringen, nur 401 Minuten pro Tag. Der Grund für die langen Sitzzeiten sind einmal die Arbeit, die heute meist mittlerweile im Sitzen erledigt wird, zum anderen aber die Zeit auf dem Sofa vor dem Fernseher. Der Durchschnitts-Deutsche sitzt da länger als bei der Arbeit. Wenigstens 61 Prozent der Befragten gaben zu, dass sie sich deswegen aber unwohl fühlen.

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Der digitale Wandel – Segen und Fluch –

digitalWas waren das für Zeiten, wo man nur Festnetztelefone mit Wählscheibe kannte und Musik vom Plattenspieler gehört hat. Heute lebt man im digitalen Zeitalter und sieht sich technologischen und auch dadurch gesellschaftlichen Veränderungen ausgesetzt. Da gab es auch hierzu eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach.Danach urteilen gerade die 30- bis 59-Jährigen den digitalen Wandel eher skeptisch. ( Befragt wurden 1.245 Männer und Frauen.)

Trotz der Sekpis kauft diese Generation fleißig online ein, gibt ihre Daten an allerlei Programme, ist in den sozialen Netzwerken, also aktiv im digitalen Wandel tätig.

Die Studie offenbart durch die Umfrage ein zwiespältiges Verhältnis der Berufstätigen zu den Umwälzungen, die stattgefunden haben, sei es Amazon, Facebook oder Cloud Computing. Einerseits kann sich nur jeder Fünfte vorstellen, ohne Internet zu leben. Andererseits löst die zunehmende Vernetzung Ängste aus, sei es, weil Daten in falsche Hände geraten könnten. Aber auch die Sorge, dass die Läden immer mehr darunter leiden, dass so viel online gekauft wird. Viele haben schon aufgeben müssen.

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Modern – Liebe aus dem Internet

Passend zum Trend der Zeit haben Wissenschaftler der Universität von Chicago eine Studie erstellt über Partnersuche im Netz.  Dazu befragten sie online 20 000 US-Bürger, die zwischen 2005 und 2012 geheiratet hatten. Immerhin hat sich jedes dritte Paar, das in den letzten Jahren in den USA heiratete, im Internet kennen gelernt.

Die Wissenschaftler wollten wissen, wie glücklich und stabil diese Beziehungen sind. Dabei kam heraus, dass von den Menschen, die sich im Internet kennen gelernt hatten, überdurchschnittlich viele zwischen 30 und 49 Jahren alt waren. (Die Jüngeren bevorzugen scheinbar die direkte Art des Kennenlernens, haben auch sicher mehr Möglichkeiten!) Diese Gruppe verfügt über eine höheres Einkommen und ist in einem festen Jobverhältnis.

Sehr erfreulich war dabei, dass sie im Vergleich zu anderen Paaren, die sich im Alltag kennen gelernt hatten, etwas zufriedener mit ihrer Beziehung waren und auch seltener geschieden wurden.

Die Forscher betonten, dass sie in der Studie einen ersten Einblick bekommen wollten, wie das Internet Beziehungen beeinflusst.

Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de

Manche Pflanzen mögen sich nicht – manche lieben sich!

Man hat ja immer schon die guten Ratschläge gehört, welche Blumen nicht zusammen in eine Vase gestellt werden sollen. Auch manche Kräuterpflanzen mögen sich nicht, manche ja. Chili und Fenchel können sich beispielsweise nicht leiden, aber Chili und Basilikum sind dicke Freunde.

Es ist wie bei Nachbarn, möchte man sagen. Man tippt auf chemische Duft- und Signalstoffe oder auch der Austausch von Licht-Reflexen könnte eine Rolle spielen.

Das könnte aber nicht alles sein, hat jetzt eine Studie festgestellt, über die zu lesen ist. Australische Biologen haben die Ergebnisse  im Fachmagazin „BMC Eccology“ veröffentlicht.

Da wurden Versuche mit Chili-Samen gemacht: Allen gepflanzt, wuchs der Spanische Pfeffer  nur mäßig, als ob er traurig sei. Die Gegenwart von Basilikum wirkte plötzlich wie ein Lebenselixier. Ganz merkwürdig war es selbst für die Wissenschaftler, das klappte auch, als sie durch eine schwarze Folie vollständig voneinander abgeschirmt waren.

Tauschen Pflanzen etwa akustische Signale aus? Die Forscher vermuten hauchzarte Oszillationen in den Zellen.  Verschiedene Bestandteile im sog. zellulären Netzwerk können unterschiedliche Schwingungen erzeugen. Das klingt fast ein bisschen esoterisch, wie man als Laie sagen würde.

Aber ist es nicht eine feststehende Tatsache, dass manche Menschen einen „grünen Daumen“ haben? Ihre Pflanzen gedeihen, oft zum Ärger der Nachbarn, besonders gut. Ob es auch damit zu tun hat, dass viele mit den Blumen und Pflanzen sprechen? Vielleicht hören sie sogar, wie die Pflanzen miteinander kommunizieren? Wer weiß!

Zwei niedliche Beispiele wurden zitiert: Da könnte doch glatt der Spanische Pfeffer zum Basilikum sagen; “ Schön, dass du hier bist.“ Und der Fenchel zum Chili: „Mach dich vom Acker!“ (Jetzt wissen wir auch, woher dieser Ausspruch kommt!)

Foto: Klaus-Jürgen Andrä / pixelio.de

Der Suppenkaspar…….

Es ist uns allen schon passiert als Kinder und später als Eltern, dass wir heftige Kämpfe ausfechteten, wenn es ums Essen ging. Ich sehe es seit einigen Jahren schon bei meinen Enkeln. Ganz wenige mögen Spinat oder anderes Gemüse. Das wird allgemein als die frühkindliche Trotzphase bezeichnet. (Komischerweise hielt die in meiner Familie lange an, am liebsten nur Spaghetti und Pizza, auch noch mit 12 Jahren).

Auch dazu gibt es eine Studie, eine Langzeitstudie der Universität Stanford, die mir in die Hände fiel. Da wird den Eltern Mut gemacht, es sei nämlich so, das bewiesen die Forscher, dass sich selbst eifrige Verweigerer über kurz oder lang die Nährstoffe holen, die sie brauchen.

Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung (was es nicht alles gibt), nennt vielfältige Gründe für Essensverweigerung – der Wunsch, seinen eigenen Willen durchzusetzen oder aber auch, Aufmerksamkeitsdefizite. Und eben auch verwöhnte Esser!!

Manche sind auch skeptisch, wenn sie etwas nicht kennen. Da gab es bei den ernährungswissenschaftlichen Studien Kinder, die erst beim 18.Mal zugriffen. Was ist da zu tun? Da gibt es auch Aussagen des Institutes für Kinderpsychologie, man sollte auf keinen Fall die Kinder zwingen zum Essen. Da erinnere ich mich an meíne Kindheit, da hieß es dauernd, andere arme Kinder wären froh, wenn sie sowas hätten, und das musst Du, sonst wirst Du nicht groß oder krank oder …….

Ein Trick wird aufgezeigt, mit dem ich auch immer gut gefahren bin: Wenn eine Speise verschmäht wird, beispielsweise Karotten geraspelt, dann eben mit Karottengemüse versuchen oder ähnliches. Oder, was ich auch oft gemacht habe, das Essen fantasievoll anrichten, mit Gesichtern oder einem Klecks Ketchup beim Kartoffelbrei.

Schön ist es auch, gemeinsam zu kochen oder den alles essenden besten Freund als Trick einzuladen. Ich handhabe es noch heute so, bei den Enkeln, die dürfen sich einmal was wünschen. Nur nicht dauernd nur dasselbe!

Aber, das sagen übereinstimmend die Wissenschaftler noch mal, nicht absoluten Zwang ausüben, das kann erst recht ein gestörtes Essverhalten auslösen.

Foto: birgitH / pixelio.de

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