Tag Archiv ‘Supermarkt’

Der Einkaufswagen – unverzichtbar – ist 75 Jahre alt geworden.

Seit nunmehr 75 Jahren ist der Einkaufswagen im Supermarkt unser ständiger Begleiter. Da ist es vergnüglich, zu lesen, wie schwer er damals sozusagen „ins Rollen“ kam. Der Erfinder, Sylva N.Goldman, Eigentümer der Humpty-Dumpty-Supermarktkette in Oklahoma City, USA, hatte die Idee, aus einem Klappstuhl den ersten Einkaufswagen herzustellen. An die Stuhlbeine kamen Räder und auf die Sitzfläche wurden Metallkörbe montiert.

Aber die Frauen waren skeptisch, er erinnerte sie an Kinderwagen. Die Männer hatten die Befürchtung, als Schwächlinge angesehen zu werden, wenn sie die Einkäufe nicht selbst schleppten. Mr. Goldman engagierte sogar Statisten, die der Kundschaft die neue Errungenschaft schmackhaft machen sollten.

Das hat sich natürlich längst grundlegend geändert. Mit der Einführung der Selbstbedienung in den 1950er Jahren hielten die Einkaufswagen auch hier Einzug. Es gibt sogar eine neue Studie des EHI Retail Instituts darüber. Dieses Institut ist eine Forschungs-, Bildungs- und Beratungseinrichtung für den Handel. Da wurde festgestellt, dass die Einkaufswagen immer größer geworden sind. Anfänglich fassten sie 50 Liter, mittlerweile 150 Liter. Warum? Ganz einfach, je mehr Platz im Wagen, desto mehr wird eingekauft!

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„Food-Falle“ beim Einkaufen

Das ist wohl schon jedem passiert, da will man schnell noch was für den Abend einkaufen, dann geht man plötzlich mit vollem Einkaufswagen Richtung Kasse! Kein Wunder, das ist schlaue Strategie der Marktwirtschaft. Gerade bei Supermärkten sind ganz Scharen von Konsumexperten damit beschäftigt, wie man die Waren am besten präsentieren kann, damit die Kunden zugreifen. Die Marktforschung wird dann stark in Anspruch genommen.

Experten schätzen, dass bis zu 60 Prozent! aller Einkäufe ungeplant sind. Was gibt es da für Tricks, man hat es immer schon mal gehört und gelesen, aber fällt doch meist wieder drauf ein. Da sind die groß angekündigten Sonderangebote, Beleuchtung der Waren, Musik, usw. usw.

Da ist es sehr interessant, sich einmal ein paar Tricks anzuschauen und gleichzeitig die Tipps, wie man dieser Gefahr entgehen kann:

Der Einkaufswagen-Trick: Die großen Einkaufswagen im XXL-Format verleiten geradezu dazu, viel einzukaufen, sonst erscheinen sie den meisten ganz unbewusst so leer, als habe sich der Gang zum Supermarkt nicht gelohnt! Vor allem fällt man da auf Süßwaren rein. Da wäre ein guter Tipp, so wird geraten, wenn man nicht gerade den Wochenendeinkauf macht, einen kleinen Tragekorb zu nehmen. (Die sind komischerweise meist nicht so leicht zu finden als die Wagen!) Dann – wie wahr – unbedingt einen Einkaufszettel machen und sich daran halten!

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Sonderangebote – schon sind sie weg!

Ist es Ihnen nicht auch schon so gegangen, dass Sie eine Werbung für Sonderangebote in bestimmten Supermärkten ab einem bestimmten Tag gesehen haben. Dann sind Sie in freudiger Erwartung hingegangen und schon waren Sie zu spät. Es war nichts mehr da!

Es gab jetzt ein Urteil des Landegerichtes Wiesbaden, auf das der Bundesverband der Verbraucherzentralen hinweist (Az.: 7 O 373/04). Darin heißt es, dass angekündigte Sonderangebote mindestens zwei Tage lang vorrätig sein müssen. Ist das nicht gewährleistet, muss schon in der Werbung deutlich darauf hingewiesen werden. Ausverkauf schon am ersten Tag ließe auf nicht genügende Kalkulation schließen. Im Einzelfalle müsse man nachweisen, dass es eine außergewöhnliche Nachfrage zu den fraglichen Artikeln gegeben habe.

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