Tag Archiv ‘Suppen’

Jetzt ist wieder Kürbiszeit….

Ob als Delikatesse, Zierde oder Laterne – es ist wieder Kürbiszeit! Aber Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Bei den vielen Sorten, die es inzwischen gibt, schmecken einige lecker, andere sind nur für Dekorationen geeignet. Generell gilt, dass sie nicht bitter schmecken dürfen. Darüber ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Schale keine Druckstellen oder Beschädigungen hat. Ein kleines Ende vom Stiel, das am Fruchtkörper bleibt, bezweckt, dass der Kürbis sich möglichst gut und lange hält. So bleiben Kürbisse an einem kühlen Ort durchaus mehrere Wochen und auch länger frisch. Übrigens gehören die Kürbisse zu den Beeren, sie sind die größten!

Hier eine interessante Zusammenstellung der verschiedenen Sorten, die ich fand. Zuerst kommt natürlich der Halloween-Kürbis, dessen Zeit ja jetzt ist: Der typisch amerikanische Halloween-Kürbis ist ein orangefarbener Gartenkürbis. Für eine Halloween-Laterne eignet sich jeder größere Kürbis. Das Schnitzen ist ganz einfach: Erst wird oben ein schmaler Deckel ausgeschnitten und der Kürbis ausgehöhlt. Je dünner man die Schale lässt, umso mehr leuchtet er später. Dafür hält er aber nicht so lange. Mit Bleistift zeichnet man ein Gesicht, dass mit einem Kürbisschnitzwerkzeug einfach ausgeschnitten wird. (Was es nicht alles gibt!)  Ein kleines Messer tut es natürlich auch. Zum Schluss kommen noch Teelichter hinein, die aber niemals unbeaufsichtigt brennen sollten. So eine Kürbislaterne kann schnell mal abfackeln.

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Ich esse meine Suppe doch!

Nun muss ich mal eine Lanze für die Suppe brechen! Es gibt wohl keine Mahlzeit, die so beliebt ist. Egal, ob es eine deftige Suppe ist, nach der es einem mehr so im Winter ist oder eine leichte, wie im Frühjahr, das beinahe ein Sommer ist, immer ist Suppe köstlich. Wenn es mal schnell gehen muss, greife ich, leider wie alle anderen wohl auch, auf eine Tütensuppe zurück. Die sind durchaus gut, obwohl sie, wie man weiß, Zusatzstoffe enthalten  (in Schwaben ist es mir passiert, dass ich fassungslos und schief angeschaut wurde. Eine echte Hausfrau bringt doch „koi Päckelessupp`“ auf den Tisch!) Dabei hat schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts Justus Liebig eine Vorläuferin der Tütensuppe erfunden, in dem er Fleisch mit Wasser extrahierte und eine würzige Paste daraus herstellte.

Wussten Sie übrigens, dass in Deutschland pro Kopf 100 Teller Suppe pro Jahr gegessen werden? In Nordddeutschland ist Hochzeitssuppe am beliebtesten, im Süden Kartoffelsuppe.

Da habe ich mal gestöbert und fand Interessantes: Das Wort „Suppe“ stammt vom lateinischen „supen“ ab, das bedeutet saugen oder schlürfen. Dann las ich, dass schon die Steinzeitmenschen in ihren Höhlen Suppen gemacht haben. In festen Kochsäcken, wohl aus Fell, sie kannten ja noch keine Töpfe, auch keine Löffel. Da die Suppen wohl breiig waren, wurden sie wie alles andere mit den Händen gegessen.

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