Tag Archiv ‘Teerose’

Rosen – die Königinnen der Blumen

Nun ist der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer übergegangen. Mit  großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

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Meine Buchempfehlung: „Die Teerose“ von Jennifer Connelly

Dieses Buch gehört schon lange zu meinen ganz besonders geliebten Romanen. Es ist bereits 2003 in Deutschland erschienen und hatte großen Erfolg. Es wurde mir sehr empfohlen, dann habe ich es von einer Freundin geliehen bekommen, aber mir auch selbst gekauft. Das wollte ich nämlich unbedingt besitzen. Nun hatte ich es wieder verliehen, es löste wie immer Begeisterung aus und da habe ich es zum zweiten- oder drittenmal gelesen. Es hat mich sehr berührt, ich konnte gar nicht aufhören. Da sind manche Abende vergangen.

Es ist die Familiengeschichte von Fiona Finnegan, die ärmlich im Londoner East End des ausgehenden 19. Jahrhundert lebt. Sie träumt zusammen mit ihrem Jugendfreund Joe von einem Laden und einmal reich zu sein. Aber das Schicksal hat es anders gewollt. Wie viele sicher aus der Geschichte wissen, trieb um diese Zeit der berüchtigte Mörder Jack the Ripper dort sein Umwesen. Auch ihre Familie zerbrach durch den Mord des mächtigen Burton an ihrem Vater und den Mord von Jack an ihrer Mutter.

Sie ist gezwungen, wegzugehen und ein doch gütiges Schicksal schickt ihr Nicolas Soames, der sie und ihren kleinen Bruder mit nach New York nimmt. Dort  bringt sie es durch Fleiß und Intelligenz zu Reichtum mit Nicolas. Ihre alte Liebe sucht sie, aber es müssen zehn Jahre vergehen, bis sie sich endlich wiederfinden. Beide haben nicht aufgehört, aneinander zu denken und ihrer Liebe nachzutrauern.

Spannend und voller Sinnlichkeit, so das Cover, erzählt dieser Roman die Geschichte einer großen Liebe zwischen Sühne, Mut und Leidenschaft. Die Autorin zeichnet auch ein detailgerechtes Bild von den Docks und dem ärmlichen Leben im East End. Es ist sehr exakt recherchiert, so wie es damals war. Da spielen auch Morde, Bandenkämpfe, Arbeiterunruhen eine Rolle. Es fügt sich nahtlos in die Familiengeschichte ein.

Ich will nicht zu viel verraten, nur soviel, es lohnt sich wirklich, sich in diese Geschichte zu vertiefen. (Ich habe gerade den – versöhnlichen – Schluss nochmal gelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte.)

Wer mag, kann sich mal bei www. amazon.de schlaumachen. Es gibt diesen Roman als Taschenbuch für 9,99 Euro.

Foto: Blauauge / pixelio.de

Juni / Juli – die Monate der Rosen

rosenNun ist der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer übergegangen. Mit  großer Freude bewundere ich die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber, seien Sie mal ehrlich, es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

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