Tag Archiv ‘Umfrage’

Die Deutschen sind nicht mehr so reislustig…

754231_web_R_by_Bernd Kasper_pixelio.deDa gab es, wie jedes Jahr, eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK für die Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Sie wollten über die Reiselust der Deutschen Meinungen hören. Diese Studie brachte an den Tag, dass auch die Deutschen, obwohl als Weltmeister der Reisen bekannt, heutzutage Bedenken haben. Vor allem die Terroranschläge, die nicht abreißen und auch wirtschaftliche Ängste lassen die Reiselust sinken.

21 Prozent der Befragten gaben an, in diesem Jahr keine mindestens fünftägige Reise zu planen. Im vergangenen Jahr hatten 19 Prozent mit nein geantwortet. Weiter besagt diese Analyse, dass aber 42 Prozent der Befragten doch Urlaubspläne haben, 37 Prozent waren noch unsicher.

Die Studie brachte die Aussage, dass bereits im vergangenen Jahre erstmals seit Jahren weniger Menschen in Urlaub gefahren sind. 54 Prozent gaben an, eine Reise von mehr als fünf Tagen unternommen zu haben, davor waren es noch 57 Prozent.

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Viele Köchen verderben nicht den Brei……

725295_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deGemäß einer Umfrage bleibt bei vielen Deutschen unter der Woche meist die Küche kalt. Nur noch ein Drittel kocht regelmäßig, das hat eine Studie der deutschen Ernährungsindustrie ergeben. Anhand ihres Einkaufsverhaltens haben die Marktforscher in der Studie acht verschiedene Kochtypen festgestellt.  Dabei ist der Alltagskoch ein Auslaufmodell, Edelköche und Hobby-Wochenend-Köche liegen mehr im Trend.

Hier die interessanten Gruppierungen:

Der Edelkoch – des Einzelhandels liebster Kunde, da er nur das Beste und Frischeste einkauft. Macht aber nur etwa 10 Prozent der Haushalte aus.

Der Alltagskoch – Das ist meist eine Köchin, eben die Hausfrau und Mutter. Sie kochen so viel wie die Edelköche, aber verwenden eher Standardzutaten und Alltagsrezepte.

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Deutsche gehen optimistisch ins neue Jahr 2015

2015Prosit Neujahr! Die Böller sind gezündet, die Sektkorken haben geknallt, der Silvesterkater ist – hoffentlich – gebändigt. Nun nimmt das neue Jahr 2015 seinen Lauf. Was wird es uns bringen?

Auch dazu gab es wie jedes Jahr eine Umfrage des Instituts Ipsos. Danach geht fast jeder zweite Deutsche mit großer Zuversicht ins neue Jahr. 45 Prozent haben sich optimistisch geäußert, letztes Jahr waren es 44 Prozent. Die Pessimisten sind mit 27 Prozent deutlich in der Minderheit, obwohl ihr Anteil um drei Prozent stieg. Der Rest konnte sich nicht entscheiden.

Dabei sind mehr Männer – 48 Prozent – als Frauen – 42 Prozent – und mehr Jüngere (14 bis 34 Jahre: 50 Prozent) als Ältere (ab 55 Jahre: 38 Prozent) Optimisten. Dabei wird vom Experten erklärt, dass die Werte sich aus dem verbreiteten Gefühl ergeben, in einer „Bestzeit“ zu leben. Das kann mit der niedrigen Arbeitslosenzahl, steigenden Löhnen und dem persönlichen Wohlergehen der Bevölkerung wie lange nicht zu tun haben.

Negativ schlage zu Buche, so wird analysiert, die Angst vor Preissteigerungen und Wohlstandsverlustgen. Die niedrigen Zinsen führten viele zu der Befürchtung, erspartes Geld zu verlieren. Als weniger bedrohlich würden mögliche Beeinträchtigungen durch Streiks und Lohnkämpfe sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich angesehen.

Die Krisen und Kriege seien für die Deutschen relativ weit weg in der Wahrnehmung. Die Zuversicht der Jugend wird für bemerkenswert gehalten. Zwei Drittel der  Befragten seien zwar der Ansicht, so wird erläutert, dass es für die junge Generation immer schwerer werde, ebenso im Wohlstand und gesichert zu leben wie die Eltern. Fast zwei Drittel der unter 34-jährigen rechnen mit mehr Arbeitsplatzunsicherheit, jeder Zweite der Jüngeren befürchtet, dass es die Wohlstandswende auch im Alltag geben wird

Trotzdem sei der Anteil der Optimisten bei den Jüngeren mit 50 Prozent fast doppelt so hoch wie der er Pessimisten mit 27 Prozent. Fazit für die Forscher: Trotz weltweiter Finanz-, Umwelt- und Gesellschaftskrisen blickt die „Generation Krise“ optimistisch in ihre  Zukunft.

Foto: casiocan / pixelio.de

Den meisten macht ihre Arbeit Freude….

arbeitDen meisten Berufstätigen gefällt ihr Beruf oder ihre Arbeit. Zu diesem Ergebnis kam das Allensbacher Institut für Demoskopie in einer Umfrage.

Dabei gaben 60 Prozent der Befragten an, dass sie mit ihrem Job zufrieden sind. 24 Prozent fühlten sich sogar sehr zufrieden in ihrer Arbeit. Nur 13 Prozent seien weniger oder gar nicht zufrieden, so die Umfrage.

79 Prozent meinen, dass sie bei ihrem Arbeitgeber bleiben wollen. Sehr interessant ist zu erfahren, dass besonders viel Freude leitende Angestellte, Beamte und Selbstständige haben.

Foto: Uwe Wagschal / pixelio.de

Schon wieder wird an der Uhr gedreht…..

uhrEs ist nun in allen Medien bekannt gemacht worden, dass keiner vergisst, die Uhr umzustellen. In der Nacht vom 25. zum 26. Oktober 2014 werden die Uhren von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt. So laufe ich, da keine Funkuhr da ist, von Raum zu Raum und stelle die Uhren um. Dann kommt noch das Handy, die Uhr im Auto usw. usw.

Es gab hierzu auch diverse Umfragen, die Krankenkasse DAK Gesundheit hat, wie auch im ZDF berichtet wurde, festgestellt, dass nur 27 Prozent der Deutschen die Zeitumstellung für sinnvoll halten. 71 Prozent geht die Zeitumstellung buchstäblich auf den Wecker, sie lehnen sie ab. Dabei gibt jeder Vierte an, dass er nach der Zeitumstellung Probleme hat, Müdigkeit und auch Einschlafprobleme, sinkende Konzentrationsfähigkeit usw.

Was überraschend ist, 60 Prozent der Umstellungsgegner möchten die Sommerzeit beibehalten. Dabei gilt die Winterzeit als richtige Zeit, die Sommerzeit ist eine „künstliche“ Zeit. Also geht die Diskussion weiter!

Wer kam überhaupt auf den Gedanken mit der Zeitumstellung, wird sich da mancher fragen! Die Idee, durch das Vorstellen der Uhr im Sommer länger Helligkeit zu haben, dadurch Energie zu sparen und mehr vom Abend zu haben, ist über 100 Jahre alt. Der Engländer William Willett machte sich schon 1907 für die „Daylight Saving Time“ stark. Schon 1916 wurde während des Ersten Weltkrieges in Deutschland vorübergehend die Zeit umgestellt. Auch im Zweiten Weltkrieg und in de ersten Jahren danach gab es bei uns eine Zeitumstellung, bis 1950.

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Kinder lieben – Eltern, Freunde, Gummibärchen…

kinderEine wichtige Umfrage gab es, und zwar den neuen „Kinderwertemonitor“, dabei wurden im Auftrag von UNICEF und dem Magazin „Geolino“ rund 1000 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 14 Jahren ausführlich zu Hause befragt. Gestern wurde die Studie in den Medien von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka in Berlin vorgestellt.

Auf die Frage, wer ihnen am wichtigsten ist, kommen eindeutig die Eltern auf Platz eins, dann Opa und Oma – und auf Platz drei zur großen Freude dieser die Lehrer. Dabei wuchs die hohe Meinung der Kinder über ihre Lehrer vom ersten repräsentativen Interview in 2006 bis heute von 50 auf 80 Prozent an. Die Eltern sind sowieso meist mit der Schule ihrer Kinder zufrieden.

Darüber ist auch die Bildungsministerin erfreut, vor allem nach dem Schock der Pisa-Ergebnisse und den Diskussionen über den Werteverfall bei Kindern. Dass die Lehrer hoch im Kurs stehen, ist nach Meinung von Experten auch durch die wachsende Zahl der Ganztagsschulen zu sehen. Da die Kinder viel mehr Zeit mit den Lehrern verbringen als früher, sind die Pädagogen oft enge Ansprechpartner.

Die Eltern sind natürlich das Wichtigste und die Familie. Konkret haben die befragten Kinder ganz interessante Vorstellungen von dem Familienleben kund getan: Zusammen leben, glücklich sein, aber auch, was einem Mädchen wichtig ist: Immer genug Gummibärchen!!

Zur Frage der Ganztagsschulen wurde als das Beste das Mittagessen genannt. Darüber waren die Tester erstmal erstaunt, aber die Kinder sagten auch, wie sie das meinen: Kontakte über den Unterricht hinaus seien ihnen wichtig! Auch viele Eltern finden die Betreuung am Nachmittag positiv. Ein schlechtes Gewissen brauchten sich berufstätige Eltern nicht machen, so die Fachleute. Denn nur vier Prozent der Kinder finden, dass ihre Eltern zu wenig Zeit mit ihnen verbringen.

Nun das Ranking, wie es veröffentlicht wurde‘:

Diese Werte sind Kindern wichtig: Familie – 74 Prozent, Freundschaft – 73 Prozent, Geborgenheit – 59 Prozent, Vertrauen – 57 Prozent, Ehrlichkeit – 56 Prozent, Bildung – 46 Prozent, Gerechtigkeit – 45 Prozent, Umweltschutz – 30 Prozent, Ordnung – 22 Prozent, Geld und Besitz- 21 Prozent.

Foto: Fotodichter / pixelio.de

Die beliebtesten Berufe….

feuerwehrWieder gab es die jährliche Forsa-Umfrage bei den Deutschen nach den beliebtesten Berufen. In den Medien wurde sie heute veröffentlicht. Es ist sehr interessant, wie das Ranking ist. Es spiegelt die Meinung der Bevölkerung wider.

Der beliebteste Beruf nach Ansicht der Befragten sind die Feuerwehrleute – sie haben das beste Image in der Bevölkerung – 94 Prozent denken so.

Kranken- und Altenpfleger sind bei 90 Prozent sehr angesehen.

Desgleichen Ärzte – bei 87 Prozent.

Auch Polizisten haben ein gutes Image – bei 84 Prozent.

Piloten sind hoch (im wahrsten Sinne des Wortes) angesehen – bei 81 Prozent.

Die Müllmänner haben einen großen Sprung in der Beliebtheit gemacht (zu Recht) – 70 Prozent. 2010 waren es noch 66 Prozent.

Lehrer sind bei 69 Prozent beliebt.

Anwälte haben bei 54 Prozent ein gutes Ansehen.

Studienräte sind bei 52 Prozent beliebt.

Journalisten haben ein gutes Image bei 46 Prozent.

Ebenso Steuerberater bei 43 Prozent.

Bankangestellte sind nur bei 37 Prozent angesehen.

Beamte kommen auf 34 Prozent – sie haben von jeher ein schlechtes Image.

Ebenso Manager – 30 Prozent.

Politiker zählen übrigens weiterhin zu den unbeliebtesten Berufen.

 

Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de

 

 

 

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