Tag Archiv ‘USA’

Auswandern -besonders für junge Leute interessant!

Interstate 95, Florida

Interstate 95, Florida

Jedes Jahr zieht es zahlreiche Deutsche ins Ausland. Ihr Ziel: Neustart in der Ferne. Lt. OECD, der Organisation, sind es gerade die Guten, die gehen und dem engen Deutschland den Rücken kehren – jung, gebildet, meist mit abgeschlossenem Studium.

Europa ist ein naheliegendes Ziel. Rund 270 000 Deutsche leben in der Schweiz, 200 000,  jeweils in Frankreich, Spanien, Italien. International gesehen liegen laut Statistik mit Abstand die USA an der Spitze der Traumländer: Mehr als 1,1 Millionen Deutschen leben dort. Auch Australien zieht viele an – immerhin stammen 100 000 Einwanderer haben deutsche Wurzeln. China ist trotz seiner Größe und einer starken Wirtschaft lediglich für sechs Prozent der abwanderungslustigen Deutschen interessant.

Viele Auswanderer zieht es nach einer Zeit allerdings wieder zurück nach Deutschland. Die OECD-Studie hält fest, dass der Grund für die Rückkehr meist die Geburt eines Kindes oder die Planung einer Familie ist.

Foto: Sebastian Fuss / pixelio.de

 

Fernweh…….

727769_web_R_by_M. Hermsdorf_pixelio.deFernweh – ein Gefühl, das viele kennen. Gerade jetzt im Herbstgrau überkommt es manchen. Es ist schwer zu erklären, manche kennen so was gar nicht, aber ganz viele zehren sehr daran. Da gibt es sogar eine Studie des Instituts Emnid, von der eine Umfrage zu diesem Phänomen gestartet wurde. Dabei kam heraus, dass 60 Prozent der Deutschen dieses Gefühl verspüren, zumindest gelegentlich. 15 Prozent haben sogar schon daran gedacht, auszuwandern. Die häufigsten Auswanderziele der Deutschen sind die USA, gefolgt von Österreich, Australien und Kanada. Jährlich setzten 140 000 ! Deutsche diese Sehnsucht in die Tat um und versuchen ihr Glück in einem anderen Land.

Es haben sogar Wissenschaftler dieses Phänomen erforscht und glauben, das Gen DRD4 steuere unsere Sehnsucht nach dem Unbekannten und unser Interesse, unsere Neugierde und auch die Risikobereitschaft, die dazu nötig ist. Bei dem einen ist es, wie gesagt, ausgeprägter als beim anderen. Die Wissenschaftler sprechen von dem „Fernweh“-Gen.

Dazu las ich einen sehr guten Ausspruch von Mark Twain, der meint, dass man in zwanzig Jahren eher enttäuscht sei von den Dingen, die man nicht getan hat. Also sollte man den Anker lichten und den sicheren Hafen verlassen. „Erkunden Sie. Träumen Sie. Entdecken Sie“, rät er.

Wer in diesem Herbst es schafft, wirklich weit weg zu gehen, auch das ist nachgefragt: Die beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen sind die USA, Kanada, Mexiko, die Malediven und die Seychellen.

Aber auch das ist erforscht: 46 Prozent der Deutschen vermissen in der Ferne ihr eigenes Bett. Und jeweils 12 Prozent freuen sich zu Hause vor allem auf ihr Badezimmer und, richtig, auch das ist bekannt: auf Schwarzbrot!

Das Foto zeigt übrigens Macau!

Foto: M. Hermsdorf / pixelio.de

 

Deutschland ist das beliebteste Land!

deutschlandDas Marktforschungsunternehmen GfK hat die jährliche Befragung nach dem beliebtesten Land durchgeführt. In der repräsentativen Studie waren mehr als 200 000 Menschen in 20 Industrie- und Schwellenländern befragt worden. Zur Wahl standen 50 Nationen.

Dabei kam heraus, dass Deutschland die USA auf der Rangliste der beliebtesten Nationen vom ersten Platz verdrängt hat. Dabei spielte eine Rolle der Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft sowie das hohe Ansehen von Politik und Wirtschaft. Deutschland hat nach Ansicht der Befragten eine politische Führungsrolle in Europa inne und internationale Verantwortung wahrgenommen. Deutschland bekam neben diesen Aspekten viele Punkte im Bereich „ehrliche und kompetente Regierung“. Bei den Punkten (das Ranking wurde nach bestimmten Punkten vorgenommen) „Investitionsklima und Soziale Gleichheit“ erzielten wir die höchsten Punktzahlen, die in der diesjährigen Studie überhaupt gemessen wurden.

Den stärksten Imageverlust erlitt Russland, vor allem in den Punkten „Sicherheit und Frieden“. Russland belegt nur noch Rang 25 hinter Argentinien, China und Singapur.

Die ersten 10 des Rankings sind: Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Japan, Italien, die Schweiz, Australien und Schweden.

Foto: Denis Geier / pixelio.de

 

Der „Tramp“ – Charlie Chaplin zum 125. Geburtstag

chaplinDer berühmteste Film-Landstreicher, der „Tramp“ Charlie Chaplin wurde am 16.April vor 125 Jahren geboren. Unvergessen seine alten Filme, die immer mal wieder zu sehen sind. Eigentlich waren „Tramps“ Wanderarbeiter, die durch Amerika zogen. Charlie Chaplin, eigentlich Brite, entwickelte daraus die berühmte Filmfigur. Mit Schnauzbart, zerbeultem Hut und den übergroßen Schuhen.

Vor einhundert Jahren, 1914, war er als Tramp auf der Leinwand in USA zu sehen. Das war damals ganz und gar was anderes als heute: Es gab nur schwarz-weiße Bilder und vor allem keinen Ton. Die Figuren liefen stumm über die Leinwand, begleitet von dem damals üblichen Pianospieler im Vorführraum.

Aber das man ihn nicht hören konnte, machte Charlie Chaplin mit seinem speziellen Wackelgang und vor allem mit seiner Mimik wett. Er hatte großen Erfolg. Ein New Yorker Kino soll sogar neun Jahre lang ununterbrochen seine Filme gespielt haben. Einige rührten alle zu Tränen, zum Beispiel der unsterbliche „The Kid“, in dem sich der arme und obdachlose Charlie um ein verlassenes Waisenkind kümmert. Er wollte nicht nur komisch sein, sondern mit seinen Filmen die Menschen zum Nachdenken bringen. Er erzählt in seinen Filmen Geschichten von armen und gebeutelten Menschen.

In seinem Film „Goldrausch“ spielt er einen Goldgräber in Alaska, der wie viele seinem Glück nachrennt. Er ist so hungrig, dass er einen seiner Schuhe kocht und verspeist- die Schuhbänder wickelt er wie Spaghetti auf. In „Moderne Zeiten“ arbeitet der Tramp in einer Fabrik. Überall sind nur kalte Maschinen, mit denen er einige Erlebnisse hat. Oder „Lichter der Großstadt“, da verliebt sich der Tramp in ein armes Blumenmädchen. In „Der Zirkus“ wird der Tramp eines Diebstahls verdächtigt. Auf der Flucht platzt er in eine Zirkusvorstellung und spielt den Clown. Er zeigte in seinem „Tramp“, dass man sich nie unterkriegen lassen soll.

In seinen Filmen bleibt er ewig jung für uns.

Foto: La-Liane / pixelio.de

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