Tag Archiv ‘Verbrennungen’

Geräuchertes – altbewährt und immer lecker

Geräuchertes schmeckt einfach lecker. Wer es nur hin und wieder genießt, isst auch nicht ungesund. Feines aus dem Rauch ist in.

Eigentlich bräuchten wir Räuchern nicht mehr, wenn man es ganz gesund haben will. In den Zeiten von Gefriertruhe und Kühlschrank gibt es längst effektivere und gesündere Wege, um Fisch und Fleisch haltbar zu machen. Doch geräucherte Speisen sind nun mal seit jeher eine Delikatesse.

Schon die alten Römer wussten, wie gut ein geräucherter Schinken aus Gallien schmeckte. Oder in Fischsoße gewürzte Räucherwürste – die wären aber wohl unserem heutigen Geschmack nicht bekömmlich. Auch heute sind Räucherwaren, wie gesagt, sehr beliebt. Obwohl die Ernährungswissenschaftler vor einem übermäßigen Konsum warnen. Durchschnittlich 5,1 kg rohen Schinken sowie 5,5 kg Räucherwürste verzehrt jeder Deutsche im Jahr. Hinzu kommen die Köstlichkeiten – Kasseler, Speck, Brühwürste, geräucherte Lachse, Aale oder Forellen. Als neueste Trends gibt es den italienischen Räucherkäse Scamorza und sogar Räuchertofu.

Warum schmeckt uns Geräuchertes so gut? Ernährungsfachleute erklären es mit der Chemie, sprich Carbonylen. Diese werden beim Räuchern freigesetzt und machen das besondere Raucharoma erst spürbar. Dass es einen schädlichen Nebeneffekt beim Räuchern gibt, wird so erläutert, dass im Rauch zahlreiche polyzyklische Kohlenstoffe freigesetzt werden. Einige sollen, so haben Forscher herausgefunden, dass sie krebserregend sein können.

Wie toxisch Geräuchertes ist, hängt davon ab, wie stark und wie heiß geräuchert wurde. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält beispielsweise Kaltgeräuchertes für unbedenklich. Für Heißgeräuchertes gebe es gesetzlich festgelegte Grenzwerte. Man sollte zudem bedenken, dass Fisch und Fleisch in der Regel mit Kochsalz und Nitrit-Pökelsalz    vor dem Räuchern behandelt werden. Darum sollten Räucherwaren allein schon wegen des hohen Salzgehaltes nicht täglich gegessen werden.

Aber bei eher seltenem Genuss braucht niemand auf Leckeres aus dem Rauch verzichten. Man sollte sogar wenigstens einmal die älteste Art des Räuchern ausprobieren: Selbst gefangene Fische ausnehmen, säubern, salzen; in einer Erdkuhle Feuer entfachen, Fische auf Haselnusszweige stecken, diese in den Boden rammen und die Fische so lange über Glut und Rauch garen, bis sie rundum golden sind. Das hört sich wunderbar an, so nach Freiheit und Ferien. Es wäre mal für den nächsten Urlaub eine Idee. Vielleicht hat es auch schon mancher in Jugend- und Pfadfinderzeiten getan!

Foto: CFalk / pixelio.de

 

Gefährlicher Haushalt!

Jedes Jahr gibt es in Deutschland rund acht Millionen Unfälle, von Verbrennungen über Stürze, Brüche und vieles andere mehr. Davon sind nach statistischen Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsrecht und Arbeitsmedizin jährlich über fünf Millionen Unfälle, die im Haushalt oder in der Freizeit geschehen. Das sind im Schnitt einer alle sechs Sekunden!

Meistens sind es Stürze, so die Experten, beim Putzen, oder man klettert statt auf die Leiter auf Fensterbretter, Tische oder Stühle. Dann spiegelglatte Fliesen, herumliegendes Spielzeug oder Kabel. Die Liste ließe sich lang fortsetzen. Dann Bügeleisen, Messer, dunkle Keller usw. usw.

Während sich kleine Blessuren meist einfach selbst versorgen lassen, machen größere Unfälle Arzt und evtl. Krankenhaus unvermeidlich. In jedem Fall ist es aber wichtig, sofort richtig zu reagieren und besser noch, versuchen zu vermeiden.

Das Wichtigste, so wird immer wieder geraten, ob in den Medien oder sonst: Bei akuter Gefahr für Gesundheit und Leben 1 1 2 anzurufen, die Feuer- und Rettungsleitstelle. Oder auch  1 1 0, die Polizei, die die Meldung auch weitergibt. Dann natürlich sollte man die Nummer des Hausarztes und des ärztlichen Notdienstes immer griffbereit haben!

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Sonnenbrand – auch für Pflanzen

Die Hitze dieses Sommers hat auch vielen Blumen und Pflanzen nicht gut getan. So schön es war, sie haben sehr darunter gelitten. Dazu kommt die geringe Niederschlagsmenge einige Wochen lang. Überall herrscht große Bodentrockenheit. Man sieht es auch überall: z.B. im Straßenbild, viele Bäume werfen schon braune Blätter ab. Auch Ziersträucher oder Kübelpflanzen haben gelbe und braune Blätter. Der Rasen ist oft gelb. Beerenobst ist betroffen. Bei Apfelbäumen fiel mir ein verfrühter Abfall von unreifen Äpfeln auf. Tomaten, Quitten und Äpfel haben auch Probleme, und zwar mit der sog. Blütenendfäule.

Die Blüten einiger Zierpflanzen sind nicht so intensiv aufgrund der Sonne und auch nur von kurzer Dauer, wie Hortensien, auch Rosen. Pflanzen in Zierkübeln leiden zudem noch an der Hitze am Wurzelraum. Feuchte und warme Substrate beschleunigen das Absterben der Feinwurzeln. Dadurch können nicht genug Wasser und Nährstoffe aufgenommen werden. Besonders bei der Engelstrompete und beim Oleander zeigt sich das an den Blättern.

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