Tag Archiv ‘Vitamine’

Quitten – eine schmackhafte Alternative…

Wer sich nicht entscheiden kann, ob Apfel oder Birne, der sollte zur Quitte greifen. Die gelbe Frucht liegt optisch genau zwischen den beiden. Und obwohl die Quitte viel Vitamine und Mineralstoffe enthält, wird sie weit seltener verwandt als eben Apfel und Birne.

Damit wird man einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt nicht ganz gerecht. Etwas zur Geschichte – Botanisch gesehen, gehört die Quitte übrigens zu den Rosengewächsen. Schon im antiken Griechenland war sie bekannt. Sie kam über den Kaukasus, Iran und Armenien dorthin. Weltweit werden heute rund 200, in Deutschland dagegen nur noch ca. sechs Quittensorten angebaut.

Zwar ist sie im rohen Zustand kaum genießbar, aber als Geliermittel für Marmeladen und Gelees ist die Quitte unschlagbar und vor allem gesund. Dafür sorgt der hohe Anteil an Pektin. Das natürliche Geliermittel wirkt entgiftend und senkt den Blutzuckerspiegel. Auch Saft, Kompott und Likör lassen sich gut herstellen. Zudem eignet sich etwas Quitte, um Suppen, Soßen, Chutneys oder Backwaren mit einem fruchtigen Kick zu verfeinern.

Foto: schemmi / pixelio.de

Gesundes im Verborgenen – Wurzelgemüse

274887_web_R_by_w.r.wagner_pixelio.deWie wäre es mal mit Wintergemüse, das seine Vielfalt an Vitaminen im Verborgenen hat? Man muss die gesunden Rote Bete, Pastinaken, Petersilienwurzel, Möhren, Sellerie, Steckrüben und andere nur sozusagen ins Helle holen. Zum einen schmecken diese Gemüsearten gut, sind vielfältig zuzubereiten, zum anderen sind sie gerade als Wintergemüse unschlagbar. Sie enthalten zahlreiche lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und kernige Ballaststoffe. Also alles das, was  wir gerade im Winter gut gebrauchen können, um die Abwehr sowie die Leistungskraft zu stärken.

Beispielsweise die Roten Bete, sie stecken voller pflanzlicher Abwehrstoffe und sind deshalb gut fürs Immunsystem. Steckrüben enthalten viele Kohlehydrate, außerdem sind sie Sattmacher mit wenig Kalorien. Pastinaken enthalten viel Kalium, dieser Mineralstoff entwässert. Petersilienwurzeln enthalten viele würzige Aromen, da kann man gut Salz sparen. Möhren sind, wie man weiß, reich an Betacarotin. Diese Vorstufe des Vitamins A schützt die Körperzellen.

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Harte Schale – gesunder Kern…

haselnüsseAuch wenn sie lecker schmecken, Nüsse, Kerne und Samen waren lange als Dickmacher verschrieen. Doch das Image ändert sich, weil sich herausgestellt hat, dass sie durchaus ihr Gutes und vor allem Gesundes haben.

Die Früchte von Hasel-und Walnüssen, die Kerne von Sonennblumen, Kürbis oder die Samen des Lein haben zwar tatsächlich viel Fett. Doch es handelt sich hierbei um einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Außerdem enthalten sie Vitamine und Mineralstoffe sowie Eiweiß.

Ernährungswissenschaftler erklären, dass sei beispielsweise dazu beitragen können, den Cholesterinwert zu senken. Sie haben auch einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure, die zu den Omega-3-Fettsäuren gehören, die Herz und Kreislauf schützen. Sie senken auch den Blutdruck, so die Experten.

Das belegt sogar eine Studie von Forschern aus Barcelona, die jetzt veröffentlicht wurden. 7400 Teilnehmer, denen Kost mit Haselnüssen, Walnüssen und Mandeln vorgesetzt wurde, litten seltener an Herzerkrankungen als andere, die sich fettarm ernährten. Eine andere Gruppe, die reichlich Olivenöl verzehrte, schnitt gleich gut ab.

Damit ist bewiesen, was schon in alten Zeiten bekannt war, dass sie eine große Rolle in der Ernährung spielen. Sie sind eines der ältesten Lebensmittel, die bekannt sind. In der Steinzeit schon waren  die Haselnüsse in Europa ein wichtiges Mittel zum Überleben. In den Jäger- und Sammlerkulturen gehörte sie zum Grundbestand der Nahrung. Das haben auch Dozenten für Umweltarchäologie bestätigt.

Haselnusssträucher verbreiteten sich nach der letzten Eiszeit nördlich der Alpen und kamen in den mitteleuropäischen Wäldern schon vor 8 – 10.000 Jahren sehr häufig vor. Noch heute findet man sie vor allem an Waldsäumen.

Also, was damals schon gut war, schmeckt uns auch heute noch

Foto: Lilo Kapp / pixelio.de

Wintersalate – auch das schmeckt jetzt gut

Wer auch jetzt gern mal einen frischen Salat isst, braucht nur mal die Augen offen zu halten. Im Gemüseladen oder auf dem Markt gibt es erstaunlich viel Gemüse, Salate und frische Früchte. Man braucht sich auch jetzt im Winter nicht über Abwechslung zu beklagen. Auch aus hiesigen Gefilden kommen gute nahrhafte Gemüse wie Chicorée, Feldsalat, Radicchio, Winterportulak, Sellerie usw.

Oder da wäre beispielsweise der Rotkohl, den man auch als Rohkost-Salat essen kann, er deckt bereits fast 70 % des täglichen Vitamin-C-Bedarfs! Feldsalat gilt als eine der besten Vitamin- und Folsäurequellen. Chicorée enthält neben seinen verdauungsanregenden Bitterstoffen auch zellschützendes Karotin. Karotten fördern die Darmgesundheit und Winterportulak (Postelein) enthält mehr Eisen als Spinat. Manches hätte man gar nicht darin vermutet!

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Das schmeckt uns sehr wohl – die Bohne!

Dieses wohlschmeckende und gesunde Gemüse ist es wert, einmal „groß“ herauszukommen. Da die Bohnenernte für verschiedene Sorten noch bis Oktober anhält, ist es jetzt an der Zeit, mal die Vorzüge zu preisen.

Auch ein bisschen Geschichte und Hintergrundwissen sollte dabei sein: Ich las, dass es Funde im heutigen Peru gibt, die bezeugen, dass die Bohne schon um 6000 v.Chr. dort als Kulturpflanze angebaut wurde. Die Experten sind sich allerdings nicht einig, ob die Bohne erst  nach der Entdeckung Amerikas nach Europa gelangte. Es gibt Meinungen, dass schon in der Antike Bohnen verzehrt wurden.

Es gibt jedenfalls heute über 500 Sorten von Bohnen in den verschiedensten Formen   aus den unterschiedlichsten Ländern. Unterschieden wird dabei grundsätzlich zwischen den niedrig wachsenden Buschbohnen und den hochrankenden Stangenbohnen. Wichtig ist, so las ich, dass man unter dem Begriff Bohne sowohl den Samen als auch die Schote oder Hülse versteht. In Asien, Afrika und Südamerika gelten Bohnen sogar als wichtigster Eiweißlieferant und somit als Fleischersatz. Je dunkler die Haut von Bohnen, desto besser verdaulich sind ihre Eiweiße.

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Gesunde Sommerküche – Reis

Reis zählt zu den wichtigsten Nahrungsmitteln auf der Welt. Besonders in Asien ist Reis das Grundnahrungsmittel schlechthin. Wer hat nicht schon die terrassenförmigen Anbauflächen im Film, in natura oder zumindest wie hier auf dem Foto gesehen!

Reis erfreut sich eigentlich immer als leichtes Essen großer Beliebtheit (nicht nur beim Chinesen um die Ecke!). Aber gerade jetzt im Sommer (wo er doch noch gekommen ist!) ist nicht nur Eiszeit, auch Reiszeit kann die Hausfrau ausrufen! Vor allem ist Reis auch sehr gesund. Den Saatkörnern des Getreidegrases schreibt man eine entwässernde Wirkung auf den Körper zu. Reis enthält zudem wenig Natrium und viel Kalium, das fördert die Ausschwemmung von Flüssigkeit über die Nieren. Diese Wirkung kann förderlich sein beim Abnehmen. Außerdem kann man mit Reismahlzeiten hohen Blutdruck senken, selbst Menschen mit empfindlicher Verdauung vertragen ihn gut.

Und noch dazu hat Reis viele Vitamine und Mineralstoffe. Dank der sättigen Balaststoffe sättigt Reis auch gut und hält lange vor. (Auch darum gut beim Abnehmen).

Es gibt es eine Faustregel beim Kochen: Pro Person rechnet man mit 60 bis 75 Gramm ungegarten Reis. Für Langkornsorten plant man die doppelte, für Rundkornsorten die dreifache Menge an Wasser zum Kochen ein.

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Obst und Gemüse aus der Region kaufen!

Wir essen ja alle gerne frisches Obst und Gemüse und sind auch darauf bedacht, dass wir damit viel Vitamine zu uns nehmen. Das ist auch gut so, man sollte ja auf die Gesundheit bedacht sein.

Nun werden die ersten Erdbeeren und auch Spargel in den Supermärkten angeboten. Da las ich von einer Verbraucher-Initiative, die ich sehr wichtig finde. Darin  heißt es, das Verbraucher auf Geschmack und möglichst wenig Rückstände in den Waren achten sollen. Darum sollte man beim Einkauf Obst und Gemüse aus der Region und innereuropäische bevorzugen. Vor allem die kaufen, die gerade Saison haben. Diese seien erfahrungsgemäß mit weniger Resten von Pflanzenschutzmitteln belastet als solche, die eine lange Reise hinter sich haben.

Meist ist das Äußere sehr gut anzusehen. Sie haben es sicher selbst schon bemerkt, manches sieht aus, auch Äpfel „wie gemalt“. Was ja auch bekannt ist, z. B. bei Bananen, manches Obst und Gemüse wird unreif geerntet, damit es dann gut aussehend hier ankommt. Es wird auch praktiziert, dass eigens Sorten angebaut werden, die sich gut auf langen Wegen transportieren lassen.

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