Tag Archiv ‘Wald’

Grüne Erholung im Wald…..

761231_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deSchon jeher ist im Grünen, besonders im Wald die Erholung besonders gut. Denn die Luft ist im Wald besonders rein. Blätter und Nadeln der Bäume haben eine spezielle Oberflächenstruktur, mit der sie kleinste Schwebeteilchen aus der Luft filtern. Eine geringere Dichte ultrafeinen Staubs als in Waldgebieten findet man nur am Meer, so erklären die Fachleute den guten Einfluss des Waldes.

Interessant zu wissen, was für Bäume in Deutschlands Wäldern stehen: Die häufigste Baumart ist die Fichte mit 26 Prozent. Es folgen Kiefer, 23 Prozent, Buche, 16, Eiche, 9, und Birke, 4.

Die Japaner haben einen eigenen Ausdruck für medizinisch wirksame Erholung im Wald: Shinrin Yoku. Das bedeutet in etwa „Baden in der Waldluft“. Eine wunderbare Definition! Mittlerweile belegen etliche Studien die positiven Effekte. Der Aufenthalt im Wald kann Stress abbauen, das Immunsystem stärken, den Schlaf verbessern und vor allem überhaupt positive Gefühle hervorrufen.

Das hat auch die Dichter bewogen, ihre Gedanken hierzu niederzuschreiben. Beispielsweise Erich Kästner schriebe in dem Gedicht „Die Wälder schweigen“ folgende Zeilen: Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden.

Etwas ganz Besonderes gibt es in Schleswig-Holstein: Baumpost anstatt Online-Dating. An der Bräutigamseiche in Eutin (Ostholstein) treffen fast täglich Briefe von Menschen ein, die auf der Suche nach einem Partner sind. Der Postbote steckt die Briefe in ein Astloch, und jeder, der mag, kann sie herausnehmen, lesen und evtl. beantworten. Manche Paare haben sich schon auf diesem Weg gefunden. Eine wunderbare Sache! Wer Interesse hat, hier die Adresse: Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

Pilze ….. nun haben sie Saison

pilzePilze haben jetzt Hochsaison. Es ist schon ein besonderer Genuss. Pilzeliebhaber freuen sich schon auf den Genuss, der jetzt frisch aus dem Wald auf den Tisch kommt. Aber Vorsicht: Nur wirkliche Kenner sollten Pilze selbst sammeln. Die Gefahr ist zu groß, das giftige Sorten nicht erkannt werden. Es gibt auch geführte Pilzwanderungen und örtliche Pilzexperten, die man fragen kann. Die Adressen können im Internet erfragt werden.

Sicherer und einfacher ist der Einkauf im Gemüsegeschäft oder auf dem Wochenmarkt. Weil frische Pilze schnell verderben, sollten sie noch am selben Tag verwendet werden. Weiche oder dunkle Stellen muss man auf jeden Fall wegschneiden.

Wichtig ist zu wissen, was für gute Seiten die Pilze haben: Sie sind sehr gesund und kalorienarm, und natürlich sehr schmackhaft. Sie enthalten das nur selten in Lebensmitteln vorhandene Vitamin D. Weil es im Pflanzenbereich kaum vorkommt, sind Pilze für Veganer ein wichtiger Lieferant des Knochen- und Muskel-Vitamins.

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Im Herbst gibt es in der Natur manches zu ernten………

beerenJetzt im Herbst lohnt sich ein Wald- und Wiesenspaziergang allemal. Nicht nur, wenn die goldene Herbstsonne das bunte Laub zum Strahlen bringt, die Luft ist gut,  nicht mehr heiß. Es gibt auch so mancherlei zu entdecken und zu ernten. Da tritt die Frage auf, wann ist das Ernten erlaubt und kann man einfach alles mitnehmen, was man da so findet?

Dazu sagt der Fachmann vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dass es ganz einfach ist, denn es gilt die sogenannte Handstraußregel. Das ist für manchen neu, es bedeutet, dass im Wald alles gepflückt und mitgenommen werden kann, was in eine Hand passt. Diese Regelung gilt sowohl für staatliche als auch für private Wälder. Natürlich nur, wo kein Naturschutzgebiet ist oder der Wald eingezäunt ist. Leider halten sich nicht alle an die Regeln. Besonders zur Pilzsammelzeit, wenn verstärkt Pilzsucher unterwegs sind. Viele Wälder sind auch durch Stürme noch gesperrt, das Betreten dieser Gebiete ist lebensgefährlich, so warnt der Fachmann!

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