Tag Archiv ‘Wasser’

Alternative – Urlaub im Ferienhaus –

Gerade in diesem Jahr wollen sich viele Urlauber nicht auf volle Flieger und die Massenhotels einlassen. Da gibt es sogar eine wissenschaftliche Feststellung, wie zu lesen war. Man geht davon aus, dass diesen Sommer mehr Menschen autarke Urlaubsformen wählen- also Camping, Ferienhaus oder Ferienwohnung. Aber man sollte genau prüfen, ob so ein Urlaub das Richtige ist.

Die meisten Gäste reisen selbstständig an, so erklärt es ein Tourismus-Experte. Dafür verbringen sie keine Zeit im vollen Flieger oder in der Bahn. Es gibt natürlich auch Ferienwohnungen im Ausland, etwa auf Mallorca, aber die meisten Fewo-Urlauber bleiben im eigenen Land. Denn die kürzere Anreise, die gute deutsche medizinsiche Versorgung und die vertraute Umgebung bringen ein höheres Sicherheitsgefühl, so wird auch erläutert. Man ist nicht mehr gefährdet als daheim und kann sich im Supermarkt versorgen. Denn das muss man in der Regel selbst. Es gibt aber auch  einige Ferienhausanlagen, die Frühstück bieten. Das ganze ist aber evtl. für Familien, die während der Kontaktbeschränkungen und HomeOffice schon viel Zeit auf engem Raum verbracht haben wenig verlockend.

Es gibt in diesem Jahr natürlich Konzepte, die die Tourismusbranche für die Hygiene erarbeitet hat: Mund-Nasen-Schutz ist unerlässlich, etwa beim Einkaufen. Bei vielen Ferienhäusern findet die Übergabe ohne persönlichen Kontakt statt. Oder es gibt eine Wiederbelegungsfrist zwischen den einzelnen Aufenthalten im Haus. Die Regeln, auch für Freizeitangebote, sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Am besten bleibt man in engem Kontakt zu dem Vermieter.

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Alles Backpulver – oder was?

Viele sagen, früher war alles besser – vor allem der Hausputz. Immer noch schwören sie auf die alten Hausmittel, wie sie Oma verwendete. Heute ist alles nur noch Chemie! Aber moderne Haushaltsexperten und Lebensmittelchemiker haben manches untersucht und doch nicht für gut befunden. Außerdem hat sich die chemische Zusammensetzung von zu Putzendem und Putzmittel verändert.

Hier einige Beispiele, die zu lesen waren: Fliesenfugen werden wieder sauber, wenn man sie mit Backpulver scheuert. Nein, Fliesenfugen werden nie gescheuert – auch dadurch werden sie tiefer. Außerdem enthält Backpulver Stärkemehl, und wenn in der Fuge Wasser und Stärke stehen, ist der Schimmelpilz nicht weit. Besser man sprüht Sodareiniger auf, eine halbe Stunde einwirken lassen, die Fugen sanft ausreiben und mit klarem Wasser nachspülen.

Und überhaupt  –  Wer neben Wasser genug Lappen im Haushalt hat, brauche sonst nicht viel, so die Expertin. Ein Universalreiniger, ein Badreiniger und Spiritus. Nur manchen Oberflächen – Hochglanz, geöltem oder gewachstem Holz oder Glattleder – sollte man nicht mit Mikrofasern zu Leibe rücken. Dazu zählen auch selbsteinigende Duschwände – da können Kunstfasern Kratzer hinterlassen.

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Am 22.März ist Weltwasssertag!

Für alle möglichen Ereignisse oder Dinge gibt es einen Feiertag. Am 22. März ist ein ganz wichtiger – nämlich Weltwassertag. Der wird bereits zum 23. Mal begangen. Da fragt man sich, wieso für so etwas alltägliches wie Wasser ein Weltfeiertag eingesetzt wird, ist das nötig.

Ja, leider ist der sehr nötig! Denn in vielen Ländern der Erde ist Wasser Mangelware, höchstes Gut und oft schwer zu erreichen.

Da gibt es eine interessante Zusammenstellung von Tatsachen, die es wert ist, mit Bedacht gelesen zu werden:

Experten schätzen, dass in afrikanischen Ländern, die südlich von der Sahara liegen, nur jeder 2. Einwohner genügend Trinkwasser hat!  Und es gibt schlimme Zukunftsaussichten: 2025 sollen etwa 2,7 Milliarden Menschen in Regionen mit extremer Wasserarmut leben.

Laut Angaben der UN braucht eine Person täglich 50 Liter Wasser, um Essen zuzubereiten und genug für die Hygiene zu haben. Diese Menge sei nötig, um nicht krank zu werden.

Aber viele Menschen beispielsweise in Afrika müssen mit 20 Liter auskommen. (Das ist die Menge Wasser, die wir beim Duschen in 1,5 Minuten verbrauchen!).

Hier in Deutschland, wo wir Gottlob keine Wasserknappheit haben, verbraucht jeder am Tag durchschnittlich 122 Liter Wasser! Das klingt einfach unglaublich. Die Statistiker haben ausgerechnet, dass etwa ein Drittel für WC-Spülung, ein Drittel für Baden und Duschen und ein Drittel für Wäsche waschen und Geschirrspülen verwendet wird. Für Kochen und Trinken brauchen wir 5 Liter pro Tag.

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Wasser ist alles – Wasser ist Leben

Der griechische Naturphilosoph und Mathematiker Thales von Milet hat in seinem bekanntesten Schriftsatz gesagt: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles – und ins Wasser kehrt alles zurück.“ Das las ich vor einiger Zeit im Zusammenhang mit einer Dokumentation über die Notwendigkeit des Wassers und den Mangel, der so oft herrscht.

Es ist ja eigentlich bekannt, wie es ist, aber ich war doch aufs neue betroffen: Da ist unsere Erde zu 70 Prozent mit Wasser bedeckt und vielen Menschen fehlt der Zugang zu Wasser, genau gesagt, zu sauberem Trinkwasser. Wir in unserer zivilisierten Gesellschaft können uns das gar nicht vorstellen. Wir wisssen, dass unser Körper zu 70 Prozent auch aus Wasser besteht, medizinisch empfohlen sollte jeder zwei bis drei Liter Wasser trinken. (Was ich leider nicht tue!). Kein Problem, wir brauchen ja nur den Wasserhahn aufdrehen, auch zum Duschen und überhaupt.

Aber da ist die andere Seite: Mehr als 880 Millionen Menschen weltweit haben kein sauberes Trinkwasser! Noch schlimmer ist es mit sanitären Einrichtungen, davon sind 2,6 Millionen Menschen betroffen! Die Folgen sind schlimm. Eine Studie von UNICEF besagt, dass jährlich 1,5 Millionen Menschen durch Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind, sterben. Allein täglich 5000 Kinder! Meist durch Durchfallerkrankungen und dadurch bedingte Austrocknung.

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Wasser – und nicht nur Mineralwasser

Es gab eine internationale Studie von „Greendex“ vom Marktforschungsinstitut Globe Scan. In 17 Ländern Deutschland liegt an der Spitze des Flaschenwasserkonsums mit 65 Prozent, vergleichsweise trinken die Schweden gerade mal fünf Prozent. Von 1970 mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 12,5 Litern stieg der Verbrauch von Mineralwasser in 2009 auf 133,1 Liter.

Damit sind wir eindeutig der Weltmeister (im Wassertrinken). Dabei gilt in Deutschland das Wasser aus der Leitung als besonders rein, wird aber von den Bürgern nicht genutzt. Sie gehen lieber in den Supermarkt, bezahlen viel Geld und müssen die Kästen irgendwie nach Hause bekommen.

Außerdem, was viele nicht wissen oder beachten: Die Umweltbelastungen durch Flaschenwasser sind enorm. Die Industrie braucht fossile Rohstoffe zur Herstellung der Flaschen, als Energieträger für die Befüllungsanlagen und als Treibstoff für die Transportfahrzeuge. Das erklärte das Institut für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg.

Zu bedenken ist, dass es Leitungswasser ebenfalls nicht zum Nulltarif gibt. Das denkt man immer. Aber auch für die  Aufbereitung von Leitungswasser muss Energie aufgewandt werden

Warum die Deutschen so gern Wasser aus der Flasche trinken, kam bei der Studie auch ans Tageslicht.: die Kohlensäure. Stilles Mineralwasser hat in Deutschland einen Marktanteil von etwa zehn Prozent.

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