Tag Archiv ‘Wattenmeer’

Sehenswertes Weltkulturerbe in Deutschland…

505028_web_R_K_by_Barbara Großmann_pixelio.de38 schützenswerte Natur- und Kulturdenkmäler gibt es in Deutschland. Da sind so unterschiedliche sehenswerte Welterbestätten wie das Wattenmeer, die Insel Reichenau im Bodensee, einer meiner Lieblingsstätten, der Grenzwall Limes. Dann die Wieskirche in Bayern ebenso wie die Zeche Zollverein in Essen. Weitere können hinzu kommen, die
Liste der Bewerber umfasst viele Namen. Weltweit ist die Konkurrenz nämlich groß, denn nicht nur hier bei uns gibt es spektakuläre Naturdenkmäler. Man denke an die Galapagos-Inseln, die Meteora-Felsen, den Grand Canyon oder die Victoria-Fälle.

Die international anerkannte Auszeichnung der UNESCO bedeutet für das Naturdenkmal nicht nur Schutz, sondern ist auch für die Behörden eine Verpflichtung dafür, sorgsam mit dem Erbe umzugehen. Da gibt es sogar Fälle, wo der Titel wieder aberkannt wird, wie in Dresden wegen des umstrittenen Baus der Waldschlösschen-Brücke.  Diskussionen gibt es auch immer wieder über das Obere Mittelrheintal, das seit 2002 auf der Welterbeliste steht, wegen einer Sommerrodelbahn auf der Loreley. Auch die Seilbahn in Koblenz, die zur Bundesgartenschau gebaut wurde, passt nicht recht dahin. Die UNESCO sieht in der 65 km langen Strecke durch das malerische Rheintal eine schützenswerte Region. Außerdem ist sie eng mit der deutschen Geschichte verbunden.

Schützenswerte Gebiete müssen einzigartig, authentisch und von universeller Bedeutung sein, so die Fachleute. So wie das Wattenmeer, das Lebensraum für mehr als 10 000 Tier- und Pflanzenarten bietet. Dieses Weltnaturerbe umfasst die Wattenmeer-Nationalparks in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Teile der Niederlande.

Deutlich überschaubarer ist die Insel Reichenau. Sie gilt als eines der frühesten Zeugnisse frühmittelalterlichen Mönchstums. Drei Kirchen aus dieser Zeit geben Einblick in das Klosterleben der Benediktiner. Dazu kommen die fruchtbaren Gemüsefelder, Gewächshäuser und Weinberge.

Sehr beliebt ist auch der Nationalpark Jasmund mit der grandiosen Kreideküste der Insel Rügen und der vom Meer umbrandeten Halbinsel Jasmund. Hier scheint der Buchenwald geradezu ins Meer zu stürzen. Das Zusammenspiel von Bäumen, Meer und Kreidefelsen hat nicht nur schon die Maler der Romantik fasziniert – auch heute noch kommen die Touristen von weit her hierhin.

Das ist nur eine kleine Auswahl der schützenswerten Natur- und Kulturdenkmäler. Es lohnt sich allemal, diese anzusehen.

Foto: Barbara Großmann / pixelio.de

Urlaub auf den Halligen – auch ein Reisetipp!!

halligWer Reisepläne schmiedet, da die Osterferien da sind, sollte mal einen erholsamen Urlaub am Wattenmeer einplanen! Auch für ein ruhiges Wochenende fernab von Hektik und Stress ist es auf den Inseln im Spätfrühling und Sommer richtig zum Wohlfühlen. Grüner Strand und Watt laden zu Spaziergängen ein, der Blick geht weit über das Meer und die frische Brise lässt einen so richtig durchatmen.

Allerdings gibt es jetzt im März und April noch einen gutgen Grund, zu den zehn Marschinseln im nordfriesischen Wattenmeer zu reisen: Die Ringelgänse schwärmen ein! Da ist es allerdings einige Zeit mit der Ruhe vorbei! Vor dem Weiterfliegen fressen sich die Gänse nämlich an den Kräutern und Gräsern der Salzwiesen noch mal so richtig satt und heben zwischendurch zu einem einzigartigen Konzert an. Am Boden verständigen sich die Vögel mit dumfen Rufen, wenn sie aber in die Lüfte schwingen, ertönt vom Himmel ein hundertfach ausgestoßener Ruf, wie Ack-ack. Auch bei uns hier im Binnenland hat das wohl jeder schon mal gehört und gesehen und war fasziniert. (Übrigens sind die Ringelgänse bis 60 cm groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 1,2 Metern!).

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Herbst am Wattenmeer – ein Ferientipp

wattDas Wattenmeer ist von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt worden, und das passiert nur, wenn eine Region außergewöhnlich ist. Und das gilt auch für das Wattenmeer. Schon immer hat es für die Menschen eine besondere Anziehungskraft besessen. Wie an vielen Orten, bietet beispielsweise der Norden Nordfrieslands, im Grenzgebiet zu Dänemark und zur Inselwelt im Wattenmeer gelegen, eine große natürlich Vielfalt für den Besucher.

Da gibt es Geest und Marsch mit grünen Weiden und die Nordseeküste mit ihren wechselnden Gezeiten. Auch für Aktivurlauber gibt es beispielsweise Radwanderwege vom Deich bis ins schöne Binnenland, durch reizvolle Naturschutzgebiete, kleine Städte und friesische Dörfer. Sie sind so angelegt, dass man abends immer wieder ins Hotel zurückkommt.

Es gibt sogar einen Service für Pedelec-Fahrer, nämlich Akkulade- und Wechselstationen, bei denen nicht nur die Akkus, sondern, so wird geworben, auch die Radler „auftanken“ können.

Natürlich kann man das Land auch gut zu Fuß erkunden, viele schöne Wanderwege sind bereit. Etwas, was man nicht versäumen sollte, ist eine Wattwanderung mit einem geschulten Wattführer. Da kann man sogar die Halligen, die „schwimmenden Träume der Nordsee“ besuchen.

Also, wer mag, kann sich gleich schlau machen und für die Herbstferien noch was veranlassen. Angebote gibt es im Reisebüro, natürlich im Internet, und die meisten Ferienorte haben auch ihre eigenen Webseiten. Für den Norden Nordfrieslands sind Bredstedt, Dagebüll, Klanxbüll, Leck und Niebüll bekannt.

Foto: Ich-und-Du / www. pixelio.de

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