Tag Archiv ‘Weihnachtsmann’

Zeit der guten Gaben…

Wir finden es selbstverständlich, dass unter dem geschmückten Weihnachtsbaum die Geschenke liegen. Meist liebevoll verpackt, warten sie dass sie mit Freude ausgepackt werden. Was jetzt für uns zum Weihnachtsfest dazu gehört, war nicht immer so. Da stellt sich die Frage: Seit wann beschenken wir uns eigentlich?

Doch ehe es zu dieser klassischen Weihnachtsszene kam, mussten einige Widerstände überwunden werden. Ursprünglich standen allein die Kinder im Mittelpunkt. Ganz früher waren die Perchten und Luzelfrauen für Geschenke zuständig. Mit der Christianisierung kamen die kleinen Päsente, meist Naschereien, in Deutschland, Östereich un der Schweiz am 6. Dezember vom Nikolaus. Der Bischof  Nikolaus von Myra lebte vor 1700 Jahren und war für seine Kinderliebe und Mildtätigkeit bekannt.

Nach und nach war dann der Gabenbringer das Christikind. Mit der Verbreitung des Christbaumes in privaten Haushalten, kam es dazu, dass die Gaben in den Baum gehangen wurden und abgepflückt wurden.  So verlagerte sich die Bescherung langsam bis zum Heiligen Abend. Die christliche Wurzel des Schenkens liegt damit in der Geburt Jesu, dem größten Geschenk an die Menschheit. Die Weihnachtsgeschenke sind damit viel mehr als ein materieller Wert, sie sind als Symbol für die Gottesliebe, sowie die Nächstenliebexxxsexmoviesfree.com.

Vor allem im Norden Deutschlands wird es etwas anders – Da bringt der Weihnachtsmann die Geschenke. Er hat weißes Haar, einen dicken Bauch und einen langen Bart. Dieser Weihnachtsmann kommt noch nicht so sehr lange, denn er ist eigentliche eine amerikanische und russische Märchenfigur. Da heißt er Santa Clause oder Väterchen Frost. In überlieferten Erzählung aus früherer Zeit trug er traditionelle Kleidung, meist erdfarben und war ein rauer Geselle.

Aber so, wie die Weihnachtszeit eigentlich eine friedliebende sein soll, gibt es auch den Weihnachtsmann und das Christkind in friedlicher Weise nebeneinander. Man munkelt, dass es für die Jüngsten sowieso egal ist, wer nun die Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt hat!

Foto: Tim Caspary / pixelio.de

 

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Diese Geschichte, die längst einen Kultstatus hat, ist es wert, nochmal erzählt zu werden:

Sie spielt  Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

Was schrieb er? Sinngemäß erklärte er Virginia, dass ihre Freunde nicht recht hätten. Dass es sehr wohl einen Weihnachtsmann gibt, so wie die Liebe und Treue. Wie dunkel wäre die Welt, so schrieb er, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Dann gäbe es auch keinen Glauben – nichts, was das Leben schön machte.

Man könnte am Heiligen Abend versuchen, den Weihnachtsmann zu fangen. Das wird nicht gelingen. Die wichtigsten Dinge bleiben sowieso unsichtbar. Aber es ist wahr, der Weihnachtsmann lebt, er wird noch zehnmal zehntausend Jahre zu den Kindern kommen, um ihre Herzen mit Freude zu erfüllen.

Der Brief Virginias und die Antwort von Francis P. Church waren und sind noch heute sehr bekannt. An der Alma mater von Francis P.Church, der Columbia University, werden sie heute noch zu Weihnachten gelesen. Es gab eine Fernsehfassung 1974, Liedfassungen und vieles mehr.

Virginia wurde später Lehrerin und Rektorin an einer New Yorker Schule. Sie erhielt während ihres ganzen Lebens ständig Post wegen ihres Briefes, ob es den Weihnachtsmann gäbe. Sie starb 1971 mit 81 Jahren.

Ich entdeckte im Internet bei Wikipedia auch die vollständige Fassung des Briefes und eine lange Abhandlung. Auch andere Foren befassen sich mit diesem Thema. Wer will, kann einfach mal über Google reingehen.

Es ist wirklich sagenhaft, wie diese wunderbare Geschichte noch heute bewegt.

Foto: Karl Michael Soemer / pixelio.de

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Gestern sah ich im Fernsehen, wie eine bekannte Schauspielerin die Geschichte von der kleinen Virginia erzählte. Da fiel mir ein, dass ich über diese wunderbare – wahre – Geschichte,  die mich sehr berührte, schon vor einigen Jahren geschrieben hatte. Ich hatte noch nichts davon gehört, obwohl diese Geschichte seit vielen, vielen Jahren sehr bekannt ist. Weil sie es wert, nochmal erzählt zu werden, möchte ich sie Euch ans Herz legen:

Sie spielt im Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

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Gibt es einen Weihnachtsmann?

Vor kurzem fiel mir eine wunderbare – wahre – Geschichte in einem Magazin in die Hände, die mich sehr berührte. Ich hatte noch nichts davon gehört, obwohl diese Geschichte seit vielen, vielen Jahren sehr bekannt ist.

Sie spielt im Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

Was schrieb er? Sinngemäß erklärte er Virginia, dass ihre Freunde nicht recht hätten. Dass es sehr wohl einen Weihnachtsmann gibt, so wie die Liebe und Treue. Wie dunkel wäre die Welt, so schrieb er, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Dann gäbe es auch keinen Glauben – nichts, was das Leben schön machte.

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noch`n Gedicht:

Meine liebe Freundin Sieglinde schickte mir einen Weihnachtsbrief, wie jedes Jahr gereimt! Aber dann hatte sie noch`n Gedicht zusätzlich in petto, das ich einfach schön fand. Darum will ich es auch weitergeben:

Ein hochbetagter Weihnachtsmann

fing im Advent zu schnarchen an,

und als er endlich war erwacht,

war schon vorbei die Heilige Nacht!

Drauf schickte man ihn schnell in Rente,

weil er Weihnachten verpennte!

 

Hallo Christkind, hallo Weihnachtsmann!

Frohe WeihnachtenEigentlich wollte ich noch nicht über Weihnachten schreiben, aber eine Fernsehsendung brachte mich darauf, dass es doch an der Zeit ist.
Es hat nämlich in der Nähe meines Wohnortes das altbekannte Weihnachtspostamt in Engelskirchen seinen Dienst aufgenommen. Seit 25 Jahren besteht es, weil ursprünglich immer wieder Briefe „An das Christkind“ auftauchten. Die leitete man dann nach Engelskirchen weiter, weil der Name so schön passt. Um die Kinder nicht zu enttäuschen, wurden diese beantwortet.

Nun sind es inzwischen, wie ich hörte im letzten Jahr 150 000!! Briefe aus 59 Ländern geworden. Alle Kinderbriefe werden beantwortet und mit einem Spiel an die Absender gesandt. Ein wunderschönes junges „Christkind“ mit Helfern und Helferinnen sorgt in Sonderschichten für die Beantwortung. Interessant fand ich, dass schon 3000 Briefe im Sommer eintrafen.

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