Tag Archiv ‘Wein’

In vino veritas…..

Als passionierter Weintrinker habe ich mit Vergnügen einige Fakten zu diesem Multitalent, wie er genannt wurde, gelesen.

Was macht eigentlich einen guten Wein aus? Da geben die Fachleute einen guten Tipp, man sollte sich auf den eigenen Geschmack verlassen. „Es gibt kein Richtig oder Falsch“. Unentschlossenen wird empfohlen, zwei oder drei unterschiedlich teure Flaschen einer Rebsorte oder eines Typs zu kaufen. Die Unterschiede würde man auch am besten im direkten Vergleich merken, so wird erklärt. Womöglich schmeckt einem ein preisgünstiger Wein sogar besser. (Das habe ich auch schon oft festgestellt). Teurer macht einen Wein beispielsweise, wenn der Winzer weniger Trauben pro Stock aus seinem Weinberg erntet. Dadurch sind allerdings die Inhaltsstoffe in den Trauben konzentrierter.

Was ist der meist getrunkene Wein? Laut einer repräsentativen Umfrage aus 2018 ist Riesling immer noch die beliebteste Rebsorte in Deutschland. 51 % der Befragten gaben das an. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen Merlot, Spätburgunder, Chardonnay, Weißburgunder, Grauburgunder und Sauvignon Blanc.

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Wein – Trauben – Zeit

traubenEs geht nichts über ein gutes Glas Wein, zu allen und zu besonderen Gelegenheiten. Auch jetzt im Herbst ist ein Federweißer oder Suser ein Vergnügen. Auch Trauben, frisch auf die Hand, zu Käse z.B., sehr lecker.

Übrigens sind Weintrauben nicht nur lecker, sie sind auch in der Mythologie, in der Religion und der Literatur ein Sinnbild für Fruchtbarkeit, Lebenskraft und das Leben überhaupt. Sie gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, nicht nur zum Verzehr -schon früh nutzten die Menschen die frischen Beeren der Weinrebe auch zu Heilzwecken. Auch der Wein wurde schon in der Antike als Stärkungs- und Heilmittel geschätzt.

In der Tat sind in frischen Weintrauben eine Fülle lebensnotwendiger Nährstoffe enthalten, wie Folat, Vitamin C und Kalium und vieles mehr. Was gar nicht so bekannt ist, die reichhaltigsten Stoffe, die Polyphenolen, das sind sekundäre Pflanzenstoffe, befinden sich in der Schale und im Kern. Sie wirken sich positiv auf die Gesundheit aus.

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Neuseeland – in mancher Hinsicht ein lohnendes Reiseziel

Neuseeland – dieses wunderbare Land am anderen Ende der Welt – ein Reiseziel in mancher Hinsicht. Die traumhafte Landschaft mit weiten grünen Hängen, mit alpinem Charakter, mit einer einzigartigen Flora und Fauna zieht aus aller Welt die Touristen an. Nicht nur die riesigen Schaffarmen bieten Lebensunterhalt, es gibt auch eine junge, aber erfolgreiche Weinkultur.  Dazu gibt es Städte wie Auckland und Wellington beispielsweise mit pulsierendem Leben, mit Kultur und einer reichen Literatur. 

Dieses Jahr ist Neuseeland Ehrengast sogar Ehrengast bei der Frankfurter Buchmesse. Mit einer Maori-Tanzgruppe und vielen neuseeländischen Gästen hat man für die Leseszene Neuseelands geworben. Da ist es wert, sich einige Gedanken zu machen. Denn man vermutet gar keine Literatur in einem Land, dass für seinen Outdoorsport bekannt ist und für seine ausgezeichnete Merinowolle. Aber da tut man diesem so weit entfernten Land unrecht.

Vor allem Wellington gilt als das kulturelle Zentrum des Landes, man nennt die Stadt „The Coolest Little Capital In The World“. Übrigens ist es auch die Filmstadt Neuseelands. Richtig, da hat es bei vielen geklingelt: Hier lebt Peter Jackson, der Regisseur von „Herr der Ringe“. Dieser unvergessliche Film wurde hier in den urwüchsigen Bergen gedreht. Die Filmkulissen, etwa das Hobbit-Dorf, sind inzwischen längst eine Touristenattraktion. Ausserdem wurden hier auch Teile des Films „Whale Rider“ gedreht, der auf einem Roman von Witi Ihimanera beruht.

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Für Weinfreunde – ein guter Jahrgang kommt

Für absolute Weinliebhaber, wie ich es bin, ist es eine gute Nachricht, die ich jetzt den Medien entnahm: Das warme Wetter der letzten Wochen und die Septembersonne lässt auf einen guten Jahrgang hoffen. Dabei hatten die deutschen Winzer schon nach dem verregneten Sommer das Schlímmste befürchtet. Auch das vorige Jahr war ja schwierig. Jetzt gab das Deutsche Weininstitut bekannt, dass die hiesigen Winzer wohl deutlich mehr als 1,7 Hektoliter Wein produzieren, wie es im vergangenen Jahr gewesen sei. Der Spitzenwert von zehn Millionen werde aber nicht erreicht. Dafür erwarte man hohe Oechsle-Werte.

Freuen könnten sich vor allem die Winzer, so das Weininstitut, die darauf gesetzt hätten, dass es lange sonnig bleibe, und die Trauben länger hängen gelassen hätten. Sie hatten Glück. Denn es ist ja bekanntlich nicht so, dass nur das Können des Winzers, die Sorten und die Bodenbeschaffenheit einen guten Wein hergeben. Es ist auch wichtig, das Klima der betreffenden Region zu bedenken, gerade in kühleren Zonen schwanken ja die Wetterbedingungen stark. Das ist von Jahr zu Jahr verschieden, habe ich vor Jahren schon in einem Weinkolleg gelernt. Darum kann sich auch die Qualität der Weine von Jahrgang zu Jahrgang sehr unterscheiden.

Sehr interessant für mich war die Ausführung des Deutschen Weininstitutes, dass die deutschen Winzer von den Klimaveränderungen der letzten Jahr profitieren. Erst war ich verblüfft, da alle Welt darüber schimpft, aber dann leuchtete es mir ein. Nämlich, so die Erklärung, noch vor 25 Jahren mussten die Winzer in den nördlichen Regionen drum bangen, dass die Trauben richtig reif wurden. Extrem kalte Jahre habe es aber seit den 80er Jahren nicht mehr gegeben. (Wieder was gelernt!).

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