Tag Archiv ‘Wissenschaftler’

Am Ende der Welt…..

Wo sind eigentlich die abgelegensten und unzugänglichen Orte der Erde? Gibt es die überhaupt noch, oder ist die Zivilisation schon überall eingedrungen? Das frägt sich so mancher. Auch Wissenschaftler beschäftigen sich natürlich mit der Frage. Über ihre Studien war Interessantes zu lesen:

Nun ist es so, dass man sich auch einsam und allein fühlt, in den Bergen hoch oben, auf einer Tour auf schwedischen Seen oder weit nördlich in Finnland. (Nur nicht am Nordkap, da ist Rummel pur.) Doch selbst an diesen Orten ist die Zivilisation nicht weit entfernt.

Wie sehen das die Forscher? Sie nennen besonders abgelegene Orte „Pole der Unzugänglichkeit“. Also, die am weitesten von bestimmten Punkten auf der Landkarte entfernt sind. Beim Institut für Geografie der University of California in Santa Barbara werden diese Pole allgemein als kontinental oder ozeanisch bezeichnet. Demnach, so die Forscher, ist ein kontinentaler P0l der Unzugänglichkeit ein Punkt auf dem Festland, der maximal von einer Küste entfernt ist. Das ist nach den Angaben der Experten ein Punkt in einer Wüste im Nordwesten Chinas. Ein ozeanischer Pol liegt im Meer an der Stelle, die am weitesten vom Festland entfernt ist.

Das ist beispielsweise Point Nemo, ein Punkt mitten im Wasser des Südpazifiks. Fast 2 700 km sind es von hier zu den Pitcairn-Inseln, das nächste Land. Die abgelegenste Insel ist die unbewohnte Bouvetinsel im Südatlantik. Falls jemand mal den Aussteiger machen will, dafür ist diese Insel aber nicht geeignet. Wegen des rauen Klimas gibt es dort nur Albatrosse, Pinguine und andere Vögel, die Kälte vertragen. Sonst nur Flechten, Moose und Pilze – wenn nicht gerade alles vereist ist!

Da taucht die Frage auf, sind diese Orte wirklich so unberührt? Darauf antworten Wissenschaftler der FU Berlin ganz richtig, dass der Mensch die Erde so umgekrempelt hat, dass er überall seine Spuren hinterlassen hat! Etwas drei Viertel des eisfreien Festlands, erläutern die Experten, kann man nicht mehr als Urnatur bezeichnen. Im Meer sieht es genau so aus. Und leider, leider kann es so sein, das ist die Warnung, dass sogar am Point Nemo evtl. Zivilisations-Rückstände zu finden seien.

Wie traurig, aber wohl wahr.

Foto: Jochen Binikowski / pixelio.de

Noch`n Toast, noch `n Ei…. Vitaminreiche Eierkost!

spiegeleiWie lecker ist doch so ein Frühstücksei, egal ob gekocht, als Rührei oder als Spiegelei! Da ist interessant, was Wissenschaftler der Universität Leuven herausfanden: Denn es ist altbekannt, wie gesund und vitaminreich so ein Ei ist. Aber bei der Zubereitung des Frühstückseis kann man sich auch von ernährungswissenschaftlichen Erwägungen leiten lassen. Denn das hat durchaus Einfluss auf  den Nährstoffgehalt des Eis.

So ist die Eiweißquelle größer, wenn das Ei gegart und nicht roh gegessen wird, fanden die Wissenschaftler heraus. Dann liegt ihre Verwendungsquote bei über 90 Prozent, sonst nur bei knapp 50 Prozent. Gerade Sportler und Bodybuilder schwören ja seit langem darauf, rohe Eier zu schlürfen (Igitt!), aber das bringe nur mäßigen Erfolg, so die Fachleute. Dabei bleibt offen, inwieahmweit sich der Verzehr großer Mengen auf die Cholesterinwerte auswirkt. Das tägliche Frühstücksei sei zwar weniger problematisch, aber der dutzendweise Verzehr auch bedenklich, so fanden die Forscher heraus. (Das ist aber eigentlich altbekannt.)

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