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WMF – seit über 160 Jahren beliebt für Küche und Co.

Das Sortiment der Württembergischen Metallfabrik, kurz WMF, beeindruckt neben der Qualität auch mit der großen Bandbreite der Produkte.

1853 gründete der Müller Daniel Straub mit den Brüdern Schweizer in Geislingen die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Schon 1862 wurden deren Tafel- und Serviergeräte auf der Weltausstellung in London ausgezeichnet. 1866 verließen die Brüder Schweizer die Firma, 1880 schloss sich das Unternehmen mit der Fa. Ritter aus Esslingen zusammen zur Württembergischen Metallwarenfabrik.

Um die Jahrhundertwende waren schon 3000 Mitarbeiter beschäftigt, zehn Jahre später bereits 4000. Um 1920 sicherte sich WMF die Alleinverwendung des von Krupp entwickelten V2-A-Stahles bei Tafel- und Küchengeräten. Die erhielten das Warenzeichen „Cromargan“, ein Name, der zum Synonym für rostfreien Edelstahl wurde. Später fertigte WMF auch Großkaffeemaschinen für die Gastronomie an.

Nach Kriegsende gelang der erfolgreiche Wiederaufbau, 1950 wurden schon wieder 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Es entstanden Produktklassiker, die millionenfache Verbreitung in den deutschen Haushalten fanden.

Als die Zahl der Beschäftigten auf 5800 stieg, wurden 1960 Zweigwerke gegründet. In den folgenden Jahrzehnten übernahm WMF mehrere Unternehmen der Branche. Im Mai 2016 wurde WMF dann selbst übernommen – von dem französischen SEB-Konzern.

Ob Besteck oder Kochgeschirr, Tischaccessoires, Thermokannen, Backformen, Sekt- und Weinkühler, Korkenzieher, Kaffeemaschinen und vieles mehr gehört nach wie vor zum Angebot von WMF.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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