Tag Archiv ‘Zitrone’

Mit Zitrone den Sommer verlängern……

Obwohl der Sommer gerade für einige Tage zurückgekehrt ist, wird doch die Zeit kommen, wo es wieder kühler wird. Sommer und Süden, daran denken wir zu jeder Zeit an blühende Zitronenbäume und gelbe Zitrusfrüchte oder grüne Limetten.

Es gibt sie längst das ganze Jahr über, doch im September und Oktober haben diese Früchte ihre Hauptsaison. Jetzt bekommt man besonders saftige, gut schmeckende Früchte zu kaufen. Damit können wir den Sommer noch etwas hinausstrecken. Da gibt es viele schöne Rezepte, manche sind gar nicht so bekannt. Und so ganz nebenbei kann man etwas für das Immunsystem tun, denn gerade Zitronen sind voller Vitamin C.

Da wäre erst mal natürlich eine erfrischende Zitronenlimonade. Da werden Erinnerungen an südliche Urlaubsziele wach. Zucker ist zwar auch drin, aber durch den frischen Zitronensaft und ein bisschen Ingwer gibt es noch einen guten Geschmack und Vitamine zusätzlich. Zutaten: 1 kleines Stück Ingwer, 10 g, 200 g Zucker, 200 ml Zitronensaft. Frisch gepresst braucht man mindestens vier Zitronen. 1 l Sprudelwasser, 2 Bio-Zitronen, 5 Stiele Minze. Zubereitung: Ingwer schälen und klein hacken, 1 Zitrone waschen und etwas Schale abreiben. 500 ml Wasser, gehackten Ingwer, geriebene Schale und Zucker unter Rühren aufkochen, bis der Zucker aufgelöst ist. Durch ein Sieb in ein großes Gefäß gießen. Ein paar Minzblätter in den Sud geben und ganz auskühlen lassen. Wer frische Zitronen verwenden möchte, muss nun die Früchte auspressen. Vier Zitronen sollten reichen, kann man aber variieren. Nun die kalte Sirup-Mischung mit Sprudelwasser un dem Zitronensaft aufgießen.Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen. Zitronen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Scheiben und Minzblätter zur Limo geben, umrühren. Gut gekühlt servieren. Wem die Limo zu sauer ist, kann mit Agavensaft oder Holunderblütensirup nachwürzen.

Es gibt vielerlei schöne Rezepte – Vegan kann man Seidentofu mit Zitronensauce machen nach japanischer Art, Key Lime Pie, ein Dessert aus Florida, oder Zitronenhuhn mit Rosmarin nach mediterraner Art. Das ist nur eine kleine Auswahl, es wäre zu lange, wenn ich die Rezepte alle erkläre. Einfach mal googeln!

Foto: Rike / pixelio.de

Spargel – köstlich, ob weiß oder grün!

604520_web_R_by_www.foto-fine-art.de_pixelio.deJetzt ist Hauptsaison für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu! Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

Auch beim grünen Spargel gilt: Frisch gestochen und möglichst noch am selben Tage zubereiten. Geerntet wird der dünne Grünspargel, wenn er 20 bis 25 cm aus der Erde herangewachsen ist. Im Gegensatz zum weißen Spargel sollte man ihn nicht ins feuchte Tuch einhüllen, um ihn noch frisch zu halten. Der grüne Bruder lagert am besten aufrecht stehend in einer hohen Vase.

Auch für den grünen Spargel gibt es eine Menge klassischer oder innovativer Rezepte. Am einfachsten ist die klassische Variante: Den Spargel in einem Sud, mit einem Stück Butter, einem Spritzer Zitrone und etwas Salz garen. Dann ab in die Pfanne, kurz mit etwas Olivenöl anbraten. Wer mag, kann vor dem Servieren frisch geriebenen Parmesankäse drüber streuen.

Was noch beim grünen Spargel so angenehm ist: er muss – wenn überhaupt – nur im unteren Drittel geschält werden. Auch in der Garzeit gibt es Unterschiede zum weißen Spargel. Beim grünen genügt aufgrund seines geringeren Durchmessers und seiner zarteren Beschaffenheit eine Kochzeit von 8 bis 15 Minuten. Man kann das edle Gemüse übrigens auch problemlos einfrieren.

Was unbedingt zusammen gehört, ist Spargel und Wein. In vielen Regionen ist es sogar selbstverständlich, weil der Wein dort wächst. Etwa Rheinhessen, Pfalz oder Baden. Doch Achtung, Spargel gilt als wählerisch! Klassisch ist da auch der Riesling. Zu empfehlen ist auch ein junger Silvaner, ein Weißburgunder, Grauburgunder oder Rivaner.

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