Kategorie ‘Verbrauchernews’

Sprach-Dschungel beim Einkaufen

Allmählich haben sich englische Begriffe überall in unsere Sprache eingebracht, ob das Werbung ist, Politik, und vieles mehr. Man geht nicht mehr zum Friseur, sondern zum „hairdresser“, der Dachdecker empfiehlt „Roofing“, Manager, Supervisor, usw. usw.

Vor allem auch beim Einkaufen stoßen wir immer wieder auf englische Bezeichnungen, die auf den Produkten auch nicht erklärt sind. Man erwartet scheinbar, dass alle „denglish“ können.

Einige Begriffe sind mal rausgegriffen zum Erklären: Convenience Food: Hinter diesem sperrigen Begriff verbringt sich eigentlich nichts anderes als eine Fertigmahlzeit. Es kann aber auch die Bezeichnung für ein schon küchenfertig vorbereitetes Lebensmittel sein, beispielsweise Tiefkühlgemüse.

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Souvenir, Souvenir……

Wie gern bringt man doch vom Urlaubsort ein Souvenir mit. Erstens ist man in Kauf- und Urlaubslaune, zweitens hat man Zeit, sich umzusehen, drittens könnte man ja vielleicht ein Schnäppchen machen!

Gerade da ist der Haken, zunehmend werden in Urlaubsorten den Touristen gefälschte Parfüms und Kosmetika angeboten! Der VKE-Kosmetikverband weist in einer Veröffentlichung darauf hin.

Zwar seien die Kartons meist gut nachgemacht, aber an den aufwendigen Feinheiten wie Prägungen, die das Original ausmachen, sparen die „Poduktpiraten“. Markennamen werden oft schlampig aufgedruckt und auf den Verpackungen fehlten Hinweise auf das Produkt, so die Fachleute.

Wahrscheinlich setzen die „Piraten“ auf eben das Urlaubsfeeling, dass man nicht so genau draufschaut und sich eher von dem niedrigeren Preis blenden lässt.

Also, das wäre ein Grund, aufzupassen, wenn man doch Wert auf ein Original legt!

Foto: Gerhard Frassa / pixelio.de

Lebensmittel – immer frisch?

Wie oft steht man im Supermarkt und überlegt, ob das Gemüse oder die Früchte, die man kaufen möchte, auch wirklich frisch sind. Nicht jeder hat ja die Möglichkeit, morgens auf den Markt zu gehen.

Da gebe ich ein paar Tipps weiter, eine kleine Auswahl, aber für vieles grundsätzlich gültig:

Himbeeren: Diese zarten Früchte schmecken am besten, wenn sie prall und glänzend aussehen. Dann sind sie auch ganz frisch und voller Aroma. Man sollte aber lieber keine eingepackten Früchte kaufen, die schimmeln sehr schnell.

Kirschen: Nun ist endliche Kirschenzeit. Die meisten Sorten schmecken tiefrot am besten. Man sollte aber keine Kirschen ohne Stiele kaufen. Sind diese nämlich von alleine von der Frucht gefallen, ist diese überreif. (In manchen Geschäften stehen große Körbe, wo man sich selbst die Früchte raussuchen kann!)

Kopfsalat: Da ist auch gutes Anschauen wichtig! Die Blätter sollten knackige, gründe Ränder haben. Die Schnittstelle am Strunk sollte fest und hell sein. Wenn das zutrifft, ist der Salat frisch. Dann zugreifen! Ein dunkler Struck deutet darauf hin, dass der Salat mindestens drei Tage lang unterwegs war.

Kohlrabi: Die Knollen dürfen keine Risse haben, das Blattgrün muss frisch aussehen. Weiße Blätter verraten eine lange Lagerzeit. Kleine Knollen, mit 9 cm Durchmesser, sind besonders saftig.

Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

 

 

 

 

Getränk mit Zukunft – alkoholfreies Bier

Dank neuer Braumethoden schmeckt es heute besser denn je. Also, die eingefleischten Bedenken können überwunden werden. Sportler können vor allem davon profitieren. Aber auch so, es kann dann ruhig mal ein Glas mehr sein!

Erstaunlich ist aber zu lesen, dass laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes der Bierdurst der Deutschen abgenommen hat! 2012 sank der Bierabsatz um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte damit den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag laut den  Statistikern in den 1980ern bei 146 Litern, 2011 waren es nur noch 107! Dagegen nahm der Absatz von alkoholfreiem Bier in der gleichen Zeit um 15 Prozent zu. Laut Aussagen der Experten werden die Leute gesundheitsbewusster.

Dass viele Bierfreunde sich nicht mit dem alkoholfreien Bier anfreunden können, liegt vor allem an dem vergleichsweise faden Geschmack. (Ich sehe es in der eigenen Familie und im Freundeskreis, dass viele es nicht mögen!) Außerdem riecht es etwas eigenartig. Das ist darauf zurückzuführen, dass bei der gängigsten Braumethode für alkoholfreies Bier die Gärung früher gestoppt wird. Bei geringerem Alkoholgehalt entstehen weniger Aromastoffe.

Nun gibt es neue Herstellungsverfahren, die bewirken, dass das alkoholfreie Bier dem herkömmlichen näher kommt. Was viele nicht wissen, auch alkoholfreies Bier darf bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten, das sind 4 Gramm pro Liter.

Das bewog Rechtsmediziner der Universität Freiburg zu einer Studie, ob auch Fahranfänger rechtliche Konsequenzen befürchten müssten. Für die gilt bekanntlich die 0,0-Promille-Grenze. 78 Testpersonen tranken innerhalb einer Stunde anderthalb Liter alkoholfreies Bier. Anschließend wurden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen. Das Ergebnis war sehr gut, es gibt keine negativen Auswirkungen. Die höchste gemessene Blutalkoholkonzentration betrug nur 0,0056 Promille. Schon 30 Minuten nach dem letzten Schluck konnte kein Alkohol mehr nachgewiesen werden.

Auch Schwangere und Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, dürfen demnach alkoholfreies Bier als Durstlöscher trinken. Nur ehemalige Alkoholiker sollten es nicht probieren, so die Forscher. Es erinnert doch sehr an richtiges Bier! Auch Kinder dürfen es natürlich nicht bekommen, dann könnten sie sich zu früh an den Konsum gewöhnen, das ist auch richtig so.

Foto: www.foto-fine-art.de

Aroma-Wasser im Test

Die Stiftung Warentest hat 25 Wässer mit Fruchtgeschmack in acht Sorten getestet. Das Ergebnis im Labor: Nur sechs Produkte schneiden befriedigend ab, sechs sind mangelhaft. Für alle aber ist festzustellen: Frucht – Fehlanzeige!

So steht nach dem Test fest, dass alle Wässer mit Geschmack nur ein individuelles Kunstaroma enthalten, obwohl auf fast jedem Etikett Früchte abgebildet sind. Es steht erst in der Zutatenliste, dass Aroma zugesetzt ist. Was zeigt uns dass: Ist Frucht drauf, aber nicht drin, ist das Verbrauchertäuschung. So stand in einer Abhandlung über den Test zu lesen.

Fast alle getesteten Produkte schmecken bloß fruchtähnlich. Dem natürlichen Fruchtgeschmack am nächsten kommt Gerolsteiner Naturell Zitrone Limette. Es riecht und schmeckt nicht aromatisiert, sondern kräftig fruchtig nach dem angekündigten Fruchtmix. Es bietet aber laut Test auch nicht das volle Aromaspektrum.

Was besorgniserregend ist, die Tester fanden krebserzeugendes und keimzellschädigendes Benzol in drei Wässern. Benzol hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Außerdem fand man heraus, dass fast allen Wässern Zucker zugesetzt wird, am meisten solcher mit Erdbeergeschmack.

Übrigens, man weiß ja, dass Mineralwasser null Kalorien hat, Wasser mit Geschmack aber bis zu 200 Kilokalorien pro Liter.

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Die Spuren des Winters – Schlaglöcher –

schlaglöcherWir hoffen ja alle, dass der Winter bald vorbei ist! Die letzten Tage waren ja sehr schön, sie boten schon eine Vorahnung des Frühlings. Die Schneeglöckchen gucken vorwitzig in die Welt, und die Sonne zeigt schon mittags etwas Kraft. Die hoffentlich nicht zu häufigen Tage, die noch Schnee und Kälte bringen sollen, werden wir auch überstehen.

Aber was jetzt schon allenthalben zum Vorschein kommt, sind die Straßenschäden. Wie jedes Jahr, hat der Winter schon mehr oder weniger viel Spuren hinterlassen! Da ist es für die Auto- und Rollerfahrer nicht so einfach, wenn noch nicht repariert ist, heil dadurch zu kommen. Vorsichtig fahren ist immer angebracht, jetzt besonders!

Da ist es ganz interessant, was ich jetzt gelesen habe: Die Städte und Gemeinden sind verpflichtet, auf die Gefahren durch Schlaglöcher aufmerksam zu machen! Sind Schilder aufgestellt, befreit sie das ind er Regel von der Haftung, wenn etwas passiert. Wer in ein frisches Schlagloch gerät und sich eine Reparatur am Auto einhandelt, muss beweisen, dass keine Warnung angebracht war und auch, dass der Schaden wirklich durch das Schlagloch verursacht worden ist.

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Der nächste Urlaub kommt bestimmt!

Viele sind jetzt schon dabei, Ihren Urlaub zu buchen. Gerade jetzt bei Winterwetter macht das besonders Spaß! Und da wir Deutsche sowieso Reiseweltmeister sind, was ja allgemein bekannt ist, sind wir da eifrig dabei. Speziell Flugreisen buchen viele Deutsche sehr frühzeitig, weil sie sich davon einen Preisvorteil verprechen.

Da aber gab es jetzt eine Studie von Swoodoo.com, die 125 Millionen Flugsuchen analysiert hat. Dabei hat sich verblüffenderweise ergeben, dass sich eine Buchung Monate vor dem Reisetermin eigentlich gar nicht lohnt, zumindest für internatioanle Flugverbindungen. Diese seien durchschnittlich drei Wochen vor dem Abreisetermin am günstigsten, so haben die Tester ermittelt.

Anders sieht es allerdings für die Preise bei Inlandsflügen aus. Dafür hat die Untersuchung ergeben, dass sich da schon eine Buchung zwei Monate vor dem Abflug lohnt. Da ist es laut Swoodoo.com am günstigsten.

Aus dieser Studie hat sich nicht nur die günstigste Konstellation für Vorausbuchungen ergeben, man hat hierbei auch die optimalen Wochentage für den Antritt einer Flugverbindung festgestellt. Demnach bucht man am billigsten, beispielsweise für eine mindestens siebentägige Inlandsreise, wenn man an einem Dienstag hinfliegt und an einem Mittwoch zurück.

Aber – wer kürzer als eine Woche verreist – sollte am Mittwoch anreisen und am Dienstag zurückfliegen. Wer sich genau schlau machen möchte, kann mal anklicken: www.swoodoo.com

Foto: Erich Westendarp / pixelio.de

 

 

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