Schwarzwald – zu Fuß genießen….

Wer abseits von den touristischen Hotspots mit vielen Menschen den Schwarzwald erwandern will, kann dies auf zahlreichen zertifizierten sog. „Genießerpfaden“ tun. Sie sind bei den Touristinformationen zu erfragen und für verschiedene Schwierigkeiten angelegt. Alle Wege haben Rastplätze für Versperpausen und beginnen immer an einem Parkplatz oder einer Bushaltestelle.

Da waren 5 Tipps zu lesen, die Lust auf Schusters Rappen machen: Auerhahnweg – Der geht vom Wanderparkplatz Remsbach in Schramberg- Baiersbronn los, ist 10 km lang und mittelschwer. Er ist ein Rundkurs und ist mit 300 Höhenmetern sehr abwechslungsreich, wie vom Experten erklärt wird. Man hört im Frühling den Kuckuck und kann das ganze Jahr über viele Vögel und andere Tiere sehen. Die Fernblicke gehen bis zu 60 km entfernten Burg Hohenzollern.

Sagenweg – Es gibt eine Sage über den Grafen Wolf von Eberstein, dem und anderen Mythen kann man heute auf dem Sagenweg nachspüren. Er ist nur 5 km lang, man geht auf vielen schmalen Pfaden. Sogar Geister, Zwerge und Gnomen spürt man hier, so ein Schwarzwald-Guide.

Ibacher Panoramaweg – hier hat man eine Sicht bis zu den Schweizer Alpen. Am Rande des Hotzenwaldes, also im Südschwarzwald, liegt Ibach, die kleinste Gemeinde im Landkreis Walshut. Der Weg beginnt am Wanderparkplatz bei der Kohlhütte.
Man kommt durch das Naturschutzgebiet Lampenschweine und gerade in den Morgenstunden ganz besonders . Eine Vesper einpacken, rät die Wanderführerin, die Tour ist mittelschwer. Eine Rastmöglichkeit mit Grillplatz gibt es an der Engländer-Hütte. Etwas Besonderes gibt es in Vorderibach, wird erläutert, an der dortigen Bushaltestelle. Sie wird von privat jahreszeitlich dekoriert und hat nicht nur ein Gästebuch, sondern auch Sitzkissen und eine Thermoskanne mit heißem Wasser und Teebeutel.

Tonbachweg – Hier ist gute Kondition nötig, wird schon vorgewarnt. Er führt 15 km rund um Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt. Es geht auf alten Holzmacherpfaden rauf und runter. Markante Orte und Wege gibt es hier viele. Da ist der „Obere Zinken“ mit seiner „Himmelsliege“. Dann kommt man durch ein Hochmoors Kleemisse und ein Hirschgehege und vieles mehr bis zum Ausgangspunkt am Parkplatz Plauderstüble.

Natürlich haben die Touristmusexperten auch an Familien gedacht. „Annis Abenteuertouren“, speziell für Familien mit Kindern. Etwa auf dem Märchenweg „Das kalte Herz“ in Bad Wildbad, auf dem „Räuber-Hotzenplotz-Weg“ in Gengenbach oder auf dem „Wichtelpfad“ auf dem Feldberg sowie auf einer „Märchenschatzsuche“ im Renchtal.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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