Urlaub – mal anders….

Wie heißt es doch so schön:“Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Leider ist das zur Zeit nicht so. Man erlebt nicht das, was man sich eigentlich vorgenommen hat, Pauschalreisen überallhin und vieles andere mehr. All das ist jetzt fast nicht möglich.

Aber da ist man auf das Fahrrad gekommen – Der Fahrradtourismus ist aktuell im Aufwind. Das war auch schon im vergangenen Jahr so. Viele hatten mehr Zeit für die Natur, da andere Beschäftigungsbereiche größtenteils weggefallen sind. Aber Fahrradtouren waren und sind auch weiterhin erlaubt, so erklärt der Verband des Deutschen Zweiradhandels. Zwar gab es im vorigen Jahr einige Einbrüche für längere Fahrradtouren mit Hotelaufenthalten, die ja nicht  möglich waren. Aber es gab 3,5 Millionen Radreisende, mehr als die Hälfte waren zum ersten Mal mit dem Fahrrad unterwegs. 1,8 Millionen sind überhaupt zum ersten Mal Fahrrad gefahren, um Urlaub mal anders zu machen.

Dazu erklärt auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club, dass der Fahrrad-Tourismus eine gute Sache ist. Die Radreisenden, besonders, die zum erstenmal unterwegs waren, waren sehr zufrieden. 82 % würden das weiter empfehlen, so wird erläutert. Mehr als drei Viertel wollen dieses Jahr wieder mit dem Rad verreisen. Dazu kommt die Hälfte derjenigen, die im vorigen Jahr keine Radreise gemacht haben.

Leider ist es nicht gewiss, ob Fahrradhotels und andere Unterbringungsmöglichkeiten in absehbarer Zeit aufmachen dürfen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband erläutert aber, dass man ja auch Kurztrips machen kann und sich Getränke und Speisen abhholen oder liefern lassen kann. Also auch unterwegs gibt es ja die Möglichkeit, an Kiosken, Eisdielen oder Lokalen mit Außer-Haus-Konsum zu kaufen. Meist ist ja gar nicht die Länge der Tour entscheidend, sondern man kann auch in die Natur radeln, um etwas zu unternehmen. Da gibt es auch überall was zu sehen, beispielsweise auf den beliebten Radwegen wie dem Elbe-Radweg, dem Main-Radweg, Donau-Radweg, Ostsee-Radweg, um nur einige zu nennen. Ich weiß, dass fast an jedem Fluß inzwischen ein schöner Radweg ist. Rund um den Bodensee ist sehr zu empfehlen, das dauert aber länger. Es gibt auch sogar eine Broschüre vom Fahrrad-Club mit einer Übersicht von vielen Radwegen und tollen Tipps für die Planung, kostenlos zu erhalten „Deutschland mit dem Rad entdecken“, so wird sie empfohlen.

Dann war auch zu lesen, was man unbedingt dabei haben sollte: Helm, Pumpe und Ersatzschlauch, Werkzeug, Getränke und Snacks, Radlerhose, Radschuhe, Regenkleidung, Sonnencreme, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Fahrradtaschen, Mund-Nasenschutz, Handy, Ausweis, Geld, Krankenkassenkarte.

Also, da kann ja nichts mehr schiefgehen – Viel Spaß und gutes Gelingen!

Foto: Liebesspieler / pixelio.de

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