Obst ist gesund – nur abends nicht…

Früchte stecken voller gesunder Vitamine, das ist altbekannt. Sie sollten oft auf dem Speiseplan stehen – am besten aber tagsüber. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich zwei Portionen Obst (250 g) zu essen – am besten zum Frühstück und nachmittags als Snack.

Warum Obst abends nicht gut ist, haben die Wissenschaftler erklärt: Wer zu Sodbrennen  neigt, sollte abends auf säurehaltiges Obst verzichten, also Ananas, Orangen oder Äpfel. Diese begünstigen, dass die Magensäure zurück in die Speiseröhre fließt. Wer doch was isst, sollte sich nicht gleich hinlegen, sondern noch einen kleinen Spaziergang machen.

Obst hat nicht nur viel Vitamine, sondern auch viel Fruchtzucker. Wird abends vor dem Schlafengehen Ost gegessen, nimmt der Körper mehr Fruchtzucker auf, als er benötigt. Dadurch kann besonders der Genuss von Weintrauben oder Mangos dazu führen, dass man zunimmt. Dann lieber, so raten die Experten Himbeeren oder Heidelbeeren essen, die haben nicht soviel Fruchtzucker.

Obst hat nicht nur Vitamine, sondern auch Ballast- und Faserstoffe. Die können abends nicht mehr gut verdaut werden. Dabei entstehen Gase und Blähungen. Eine Ausnahme ist die Banane, die beruhigt den Darm. Außerdem senkt das enthaltene Kalium die Pulsfrequenz, so wird erklärt. Also kann man Bananen ruhig vor dem Einschlafen essen. Übrigens wird daraufhin gewiesen, dass Bananen auch Magnesium in sich haben, das schützt vor nächtlichen Muskelkrämpfen. (Wer die hat, weiß wie unangenehm so was ist.)

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

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