Tag Archiv ‘herbst’

Röcke geben im Herbst den Ton an…

Der Herbst und Winter ist ja traditionell die Jahreszeit, in der Hosen im Trend liegen. Für die kommende Saison trifft das nicht zu. Röcke erobern sich den Platz auf der Liste der schönsten Trends zurück. Auf den internationalen Modeschauen von Paris bis Mailand waren jede Menge Röcke zu sehen. Es gibt aber auch besondere Trends:

Sehr weite Glockenröcke sind Favoriten, elegant oder verspielt. Sie sind wahlweise auf Taille oder auf Hüfte geschnitten. Neben den klassischen Wollstoffen tauchen Glockenröcke auch in Samt oder Vinyl auf. Der Saum endet knapp auf der Mitte der Oberschenkel, wenn es um einen frechen Look geht, oder knapp oberhalb des Knies, wenn es elegant sein soll.

Auch Modelle mit Kellerfalten kommen wieder in Mode. Hier treffen jeweils zwei Falten mit den Stoffkanten aufeinander, am oberen Ende sind die Enden zusammengenäht. Das hat den Vorteil, dass sie nicht auftragen. Modeexperten halten das für einen regelrechten Figurschmeichler. Sie können von ganz unterschiedlichen Figurtypen getragen werden.

Ganz angesagt sind im Herbst Röcke, die durch Stickereien und Verzierungen auffallen. Diese ziehen sich, häufig in Gold oder Silber, als florale Schnörkel über die gesamte Vorderpartie des Rockes. Auch als kunstvolle Webkanten an den Saumpartien sieht man es. Wer die floralen Designs nicht mag, der findet auch viele Modelle in Streifen oder Karos.

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München – auch im Herbst eine Reise wert

Viele meinen, das Oktoberfest sei der absolute Höhepunkt des Jahres in München. Aber das ist mitnichten so, jetzt gibt es beispielsweise den Kulturherbst in München. Denn die bayerische Landeshauptstadt ist reich an Geschichte, Kultur und Natur. Das meiste kann man sogar zu Fuß kennenlernen. Am besten, man sucht sich ein Hotel, macht einen Wunschplan und sieht, was kommt.

Es ist ganz einfach mit der Bus-Museenlinie 100. Sie verbindet vom Ostbahnhof bis zum Hauptbahnhof Nord 21 Münchner Museen. Man kann immer wieder unterbrechen, wenn was Interessantes kommt und fährt dann einfach weiter.

Da ist zum Beispiel das Lenbachhaus: Die Villa von Franz von Lenbach wurde 1887 erbaut und von Norman Foster 2009 eindrucksvoll mit einem Neubau verbunden. Im Foyer gibt es eine Skluptur von Olafur Eliasson zu sehen, ein Wirbel aus farbigem Glas. Das Haus hat eine herrliche Sammlung der Maler des legendären Blauen Reiters. Vom 31. Oktober ist speziell Gabriele Münter eine Sammlung gewidmet.

An der Busroute liegt auch die Neue Pinakothek, für Liebhaber zeitgenössischer Kunst sehr sehenswert. Es wird alles gezeigt von Goya bis Van Gogh. Im Restaurant im Souterrain gibt es übrigens einen köstlichen Mittagstisch und abends Fische aus Wildfang.

Bevor die Glyptothek in eine längere Restaurierungsphase geht, sollte man sich unbedingt noch mal die Büsten und Statuen der Antike anschauen. Das Haus sieht von außen griechisch aus und ähnelt drinnen der Architektur römischer Thermen.

Dann ist da noch, unter vielen anderen, das Antiquarium, in das man durch das Residenz-Museum gelangt. Es ist einer der prächtigsten Renaissancesäle nördlich der Alpen aus dem 16. Jahrhundert. Büsten und Skulpturen, Stadt- und Schlossansichten – es gibt viel zu sehen. Auch eine Schatzkammer ist sehr sehenswert.

Das ist nur eine kleine Auswahl, übrigens alles auch im Internet nachzusehen. Wer Lust hat, kann dazwischen mal über den Viktualienmarkt schlendern. Dieser startete 1807 als Kräutlmarkt und ist ein absolutes Muss.

Foto: Florian Schneider / pixelio.de

 

Bunt sind schon die Wälder…..

187408_web_R_K_by_tom-higgins_pixelio.deGestern fuhr ich nach zwei Wochen mal wieder durch heimatliche Gefilde und war total überwältigt von der herbstlichen Farbenpracht. Es war, als sei diese die letzten Tage regelrecht explodiert. Ich war sehr erstaunt, da es doch jedes Jahr Herbst wird, aber es schien mir diesmal besonders schön. Abends lese ich in der Zeitung, dass es tatsächlich dieses Jahr besonders schön auch bei uns ist!!

Da braucht man nicht nach New England und Südkanada zu fahren, wo der Indian Summer in den dortigen Laub- und Mischwäldern eine Attraktion ist.  Bei der dort typischen Herbstwetterlage mit strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen färben sich bei 70 Prozent der Gehölze die Blätter rot, bei 30 Prozent gelb. Manche Bäume durchlaufen von gelb über orange bis rot die gesamte Farbpalette. Besonders die Ahornbäume leuchten in der Herbstsonne.

Da ist es interessant, wie das überhaupt zustande kommt und welche Bäume sich verfärben. Einfach gesagt, wie ich gelesen habe, die Farbstoffe stecken schon im Sommer in den Blättern, aber sie werden von dem grünen Farbstoff Chlorophyll überlagert. Wenn im Herbst die Produktion dieses Farbstoffes nachlässt, kommen die anderen zur Wirkung. Wie intensiv die Herbstfarben sind, hängt auch von der Witterung und Bodenfeuchtigkeit ab. Man hat sich  übrigens, wie zu lesen war, erst seit einigen Jahren intensiv wissenschaftlich mit diesem Phänomen befasst. (mehr …)

Indian Summer – herbstlicher Farbenrausch auch bei uns….

187408_web_R_K_by_tom-higgins_pixelio.deGestern fuhr ich nach zwei Wochen mal wieder durch heimatliche Gefilde und war total überwältigt von der herbstlichen Farbenpracht. Es war, als sei diese die letzten Tage regelrecht explodiert. Ich war sehr erstaunt, da es doch jedes Jahr Herbst wird, aber es schien mir diesmal besonders schön. Abends lese ich in der Zeitung, dass es tatsächlich dieses Jahr besonders schön auch bei uns ist!!

Da braucht man nicht nach New England und Südkanada zu fahren, wo der Indian Summer in den dortigen Laub- und Mischwäldern eine Attraktion ist.  Bei der dort typischen Herbstwetterlage mit strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen färben sich bei 70 Prozent der Gehölze die Blätter rot, bei 30 Prozent gelb. Manche Bäume durchlaufen von gelb über orange bis rot die gesamte Farbpalette. Besonders die Ahornbäume leuchten in der Herbstsonne.

Da ist es interessant, wie das überhaupt zustande kommt und welche Bäume sich verfärben. Einfach gesagt, wie ich gelesen habe, die Farbstoffe stecken schon im Sommer in den Blättern, aber sie werden von dem grünen Farbstoff Chlorophyll überlagert. Wenn im Herbst die Produktion dieses Farbstoffes nachlässt, kommen die anderen zur Wirkung. Wie intensiv die Herbstfarben sind, hängt auch von der Witterung und Bodenfeuchtigkeit ab. Man hat sich  übrigens, wie zu lesen war, erst seit einigen Jahren intensiv wissenschaftlich mit diesem Phänomen befasst. (mehr …)

Edelkastanien – Delikatessen im Herbst

kastanienDer Herbst steht vielerorts im Zeichen der glänzenden Früchte der Edelkastanie, auch Stachelnüsse genannt. Vor allem im Tessin und in Südtirol sind ganze Landstriche von den mächtigen Bäumen geprägt und allgemein hochgeschätztes Kulturgut. In Ascona gibt es das bekannte Kastanienfest, eines von vielen in den Regionen. Auch in der Südpfalz werden die „Keschdefeste“ gefeiert mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Kastaniensaumagen und Kastanienlikör. Und ein einfach dazugehöriges Bild bei den herbstlichen Märkten auch hierzulande bis hin zu den Weihnachtsmärkten sind die Maronenröster.

Etwas zur Historie: Die Edelkastanie gehört zu den Buchengewächsen und stammt aus Asien. Vor 2.000 Jahren kam sie nach Griechenland und Italien. Die allgegenwärtigen Römer, wer sonst, brachten sie auf ihren Eroberungszügen mit in die germanischen Gefilde und pflanzten hier die ersten Maronenbäume an. Seit etwa 500 n. Chr. sind sie auch in Deutschland heimisch, hauptsächlich im milden Klima des Südwestens. Sie sind nämlich frostempfindlich. Heute gibt es die größten Bestände in der Ortenau mit 3.300 ha und in der Südpfalz mit 2.000 ha. Die Edelkastanie fügt sich gut in die hiesige Pflanzen- und Tierwelt ein.

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Garten im Herbst

gartenFür Gartenbesitzer naht jetzt der Endspurt, denn die kalte Jahreszeit kündigt sich an. Nach den unwahrscheinlich schönen Sonnentagen ist es nun herbstlich stürmisch. Beete, Rasen und Gehölze müssen auf den Winter vorbereitet werden. Das klingt nach viel Arbeit, aber keine Sorge, im Oktober und November bleibt schon noch Zeit für die wichtigsten Herbstarbeiten im Garten.

Fürs Pflanzen und Umpflanzen sind die Temperaturen noch gut und der Regen sorgt für ausreichend Feuchtigkeit. Deshalb ist jetzt im Herbst die richtige Zeit, um zu pflanzen. Dann haben die Pflanzen auch genügend Zeit, sich an den neuen Standort zu gewöhnen. So können sie im neuen Jahr gut wachsen.

Vor den ersten Nachtfrösten sollten die Kübelpflanzen ins Winterquartier. Vorher noch mal prüfen, ob die Pflanzen gesund sind. Kübelpflanzen, die ohne Laub überwintern, wie die Engelstrompete oder das Wandelröschen, sind recht anspruchslos. Sie werden vor dem Einräumen kräftig zurückgeschnitten. Blüten, Knospen, Blätter und dürre Zweige werden entfernt. Überwintern geht am besten in einem dunklen, frostfreien Raum.

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Im Herbst gibt es in der Natur manches zu ernten………

beerenJetzt im Herbst lohnt sich ein Wald- und Wiesenspaziergang allemal. Nicht nur, wenn die goldene Herbstsonne das bunte Laub zum Strahlen bringt, die Luft ist gut,  nicht mehr heiß. Es gibt auch so mancherlei zu entdecken und zu ernten. Da tritt die Frage auf, wann ist das Ernten erlaubt und kann man einfach alles mitnehmen, was man da so findet?

Dazu sagt der Fachmann vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW, dass es ganz einfach ist, denn es gilt die sogenannte Handstraußregel. Das ist für manchen neu, es bedeutet, dass im Wald alles gepflückt und mitgenommen werden kann, was in eine Hand passt. Diese Regelung gilt sowohl für staatliche als auch für private Wälder. Natürlich nur, wo kein Naturschutzgebiet ist oder der Wald eingezäunt ist. Leider halten sich nicht alle an die Regeln. Besonders zur Pilzsammelzeit, wenn verstärkt Pilzsucher unterwegs sind. Viele Wälder sind auch durch Stürme noch gesperrt, das Betreten dieser Gebiete ist lebensgefährlich, so warnt der Fachmann!

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