Nicht nur die Weihnachtsbräuche sind sehr verschieden in der Welt, auch die kulinarischen Gepflogenheiten. Hier ein paar Auszüge, alles aufzuschreiben, wäre zu viel:
In Deutschland gibt es traditionell Gänsebraten oder auch Wild und Karpfen. Da ist interessant zu wissen, warum Gänsebraten und nicht Lamm oder Rind? Dies geht bis ins Mittelalter zurück, da wurde die Adventszeit sehr streng eingehalten, wie eine Fastenzeit. Ohne Butter, Eier, Fleisch. Am Weihnachtsabend wurde das Fasten „gebrochen“ und man aß in vollen Zügen, natürlich nahrhafte und fette Speisen, wie eben Gänsebraten. Das Weihnachtsgebäck hat übrigens auch mit dieser Zeit zu tun, denn es war auch verboten. Aber man kam auf einen Trick – Lebkuchen und Honigbrote waren erlaubt, sie galten wegen ihrer Gewürze als Heilmittel!
Was bei uns die Gans ist, ist in vielen Ländern der Truthahn, der „Turkey“. Beispielsweise in: England, Irland, USA, Australien. Aber auch in Malta, das ja lange englisch war, wird gefüllter Truthahn gegessen., dazu der Christmas-Pudding nach englischer Art. Aber auch Timpara, ein maltesisches Nudelgericht und maltesisch-typisches Gebäck. Aber auch in Frankreich wird „Dinde aux marrons“ – Truthahn mit Maronen, gegessen. Zum Nachtisch gibt es nach altem Brauch „Búche de Noel“, der wie ein Baumstamm aussieht. Früher verbrannte man ein Holzscheit im Kamin und streute die Asche auf die Felder, das sollte Glück für eine gute Ernte im nächsten Jahr bringen.
In Italien gibt es oft Aal oder Stockfisch aus dem Kabeljau. Auch in Portugal ist Kabeljau zu Weihnachten Tradition. In Luxemburg isst man Blutwurst mit Stampfkartoffeln und Apfelsoße. In Schweden bereitet man ein üppiges Fischbüfett mit vielen kleinen Häppchen vor. Man tanzt dort übrigens zu einem besonderen Lied um den Weihnachtsbaum. In Polen ist der Weihnachtstag ein Fasttag. Das Festessen kommt erst auf den Tisch, wenn der erste Stern am Himmel steht, sehr oft Karpfen. In Bulgarien ist das Festmahl traditionell vegetarisch. Außerdem reicht man ein Brot herum, in dem eine Münze versteckt ist. Wer sie bekommt, hat im nächsten Jahr Glück.
Eine ähnliche Tradition ist in Dänemark und Island bekannt: Da gibt es einen Reisbrei, in dem eine Mandel versteckt ist. Wer sie findet, bekommt ein Extrageschenk. In Tschechien schneidet man einen Apfel auf und liest aus der Lage der Äpfel die Zukunft.
In Finnland wird erst in die Sauna gegangen, bevor man sich zum Festessen versammelt. Es gibt den traditionellen Weihnachtsschinken, dazu eine Vielzahl von Gemüseaufläufen und Heringssalat. Man trinkt dazu den „Glögi“.
So gibt es landestypisch und auch regional überall verschiedene traditionell überlieferte spezielle Gerichte und Arten, das Weihnachtsfest zu feiern.

Eva
Kategorie:
Der Herbst steht vielerorts im Zeichen der glänzenden Früchte der Edelkastanie, auch Stachelnüsse genannt. Vor allem im Tessin und in Südtirol sind ganze Landstriche von den mächtigen Bäumen geprägt und allgemein hochgeschätztes Kulturgut. In Ascona gibt es das bekannte Kastanienfest, eines von vielen in den Regionen. Auch in der Südpfalz werden die „Keschdefeste“ gefeiert mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Kastaniensaumagen und Kastanienlikör. Und ein einfach dazugehöriges Bild bei den herbstlichen Märkten auch hierzulande bis hin zu den Weihnachtsmärkten sind die Maronenröster.
Ein wichtiges Thema, denn so schön warme Sommertage sind, den Lebensmitteln tun sie nicht so gut. Während die meisten bei Zimmertemperatur gelagert werden, ist bei hohen Temperaturen der Umzug in den Kühlschrank die bessere Wahl.
Tags:
Sommer, bald Ferien und viel Sonne – Jetzt wollen alle raus und haben Lust auf richtig gutes Eis!
Wenn die Temperaturen steigen, hat man keine Lust, lange in der Küche zu stehen, oder der Zeitfaktor spielt bei der Essenszubereitung eine Rolle. Da ist ein Salat ideal, man hat ihn in kurzer Zeit auf dem Tisch stehen.
Bohnen sind beste Begleiter – Es gibt sie in vielen leckeren Varianten. Außerdem lassen sie sich prima mit anderen Gemüsesorten kombinieren. Aber das ist noch längst nicht alles, was die Hülsenfrüchte ausmacht.
Leichte Suppen sind schnell gemacht und gesund. Besonders mit dem frischen Frühjahrsgemüse. Es gab auch hierfür fünf gute Gründe, mal öfter Suppe zu essen, zu lesen.