Wie schön ist es, wenn man im Winter Blüten draußen sehen kann, da ist beispielsweise die Christrose, das Schneeglöckchen oder die Zaubernuss. Sie kämpfen sich durch den Schnee, oft schon zu Weihnachten.
Gerade die Christrose ist das beste Beispiel: Sie sieht einfach prachtvoll aus, meist reckt sie schon im Dezember ihre weißen oder rosa Blütenkelche in die kalte Luft. Bei strengerem Frost erschlaffen ihre Blütenkelche zwar etwas, aber bei steigenden Temperaturen richtet sich die Christrose wieder zu ihrer vollen Schönheit auf. Sie gilt als die Schneekönigin unter den Pflanzen. Ihr werden sogar seit dem Altertum magische Kräfte nachgesagt. Das liegt an ihren giftigen Inhaltsstoffen. Pulverisierte Extrakte der schwarzen Wurzel wurden zur Heilung von Wahnsinn und Epilepsie benutzt. Aber heute in der modernen Pflanzenheilkunde ist das kein Thema mehr: Lediglich in der Homöopathie setzt man die Stoffe, stark verdünnt, gegen Kopfschmerzen, Schwäche und Schwindel ein.
Unempfindlich gegen Kälte ist das Schneeglöckchen. Es hat eine Zwiebelwurzel und kommt aus dem Kaukasus. Dort wurde es in der Volksmedizin gegen Gedächtnisschwäche verwendet. Es enthält einen giftigen Stoff, der sich aber bei bestimmter Dosis in der Alzheimertherapie als heilsam bewährt hat.
Aus Nordamerika kommt die Zaubernuss, die schon ab November ihre gelben Blütenbüschel zeigt. Sie heißt botanisch Hamamelis virginiana, darum auch die heilsamen Hamamelis-Extrakte. Diese gibt es als Fertigpräparate und sind äußerlich anzuwenden bei lokalen Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Rinde und Blätter enthalten nämlich entzündungshemmende Gerbstoffe, so erklären es die Mediziner.
Aber neben den heilsamen Kräften und den tapferen schönen Blüten haben sie noch eine gute Eigenschaft: Wenn man sie blühen sieht, ist der Frühling nicht mehr weit!

Eva
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Erinnert Ihr Euch noch, dass ihr als Kind bunte Blätter gesammelt habt, aufgeklebt im Kindergarten und in der Schule? Wie waren wir begeistert von der Farbenpracht! Aber auch jetzt noch, in jedem Alter, ist das Naturerlebnis des Herbstes mit der Laubfärbung jedes Jahr schön.
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Nun geht der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer über. Der Juni wird allgemein als der Monat der Rosen angesehen. Mit großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.
Liebt Ihr auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedes Mal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Es ist in jedem Jahr etwas fürs Gemüt. Die große Zahl von blühenden Sträuchern zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Rhododendren sind dabei, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten.
Zum schönen Pfingstfest ein paar Gedanken. Gerade sehe ich die herrlichen Pfingstrosen, die ich sehr liebe, blühen. Zur Pfingstrose habe ich einiges aufgestöbert, davon später.
nach Ostern begangen. Es ist ein christliches Fest, das zum Andenken an die Entsendung des Hl. Geistes gefeiert wird und wird als die Gründung der christlichen Kirche verstanden. Nach der Apostelgeschichte soll auf die Jünger Jesu der Hl. Geist herabgekommen sein und sie bekamen die Fähigkeit, in fremden Sprachen zu sprechen und sie zu verstehen, um die Lehre Christi verbreiten zu können. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ beendet.
Wer nicht verreist oder dazwischen das Glück im Garten genießt, wird sich sicher für den Artikel interessieren.
Bei den ersten schönen Frühlingstagen, die wir schon zwischendurch haben, freuen sich alle der schönen warmen Sonnenstrahlen. Die Schneeglöckchen und die Krokusse blühen wunderschön. Vereinzelt sind Osterglocken und Narzissen schon beim Blühen zu sehen. Die ersten Baumblüher erfreuen das Auge.